Navi-Hersteller arbeitet mit Versicherungen zusammen - Fahrverhalten soll über eigenes Gerät analysiert werden
Der Navi-Hersteller TomTom versucht nun auch in der Versicherungsbranche Fuß zu fassen. Mit einem neuen Produkt will man das Fahrverhaltens von AutobesitzerInnen analysieren, Informationen auf deren Basis Versicherungsunternehmen dann angepasste Raten erstellen können, so die Idee.
Zusammenarbeit
Als ersten Kooperationspartner hat man die britische Motaquote gewinnen können, wie das Unternehmen in einer Aussendung verkündet. Unter dem Namen "Fair Play" will diese ein Versicherungspaket anbieten, bei dem die sichersten AutofahrerInnen die niedrigsten Raten zahlen müssen.
Fair?
Bei TomTom zeigt man sich davon überzeugt, dass ein solcher Ansatz die KFZ-Versicherungsbranche revolutionieren wird. Bislang werden die Raten üblicherweise anhand von allgemeinen Kriterien wie Alter oder auch Wohnort und Geschlecht festgelegt. Eine Analyse des Fahrverhaltens sei da schon wesentlich "fairer", so die Überlegung.
Datensammlung
Wer sich für solch ein Versicherungspaket entscheidet, muss sich dann aber natürlich damit abfinden, dass sämtliche Fahrvorgänge bis ins kleinste Detail aufgezeichnet und analysiert werden. Hierzu nutzt das Navi TomTom PRO 3100, das dann etwa bei scharfen Bremsvorgängen oder zur flott genommenen Kurven die Versicherung informiert. (red, derStandard.at, 10.02.12)