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Male - Der maledivische Ex-Präsident Mohamed Nasheed hat den Rücktritt seines Nachfolgers Mohammed Mohamed Waheed und Neuwahlen in seinem Land gefordert. Vor seiner Erklärung am Donnerstagabend hatte ein Gericht einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt.
Grund dafür waren Straßenschlachten seiner Anhänger mit Sicherheitskräften am Vortag. Nasheed erklärte, dass seine Maledivische Demokratische Partei als Sieger aus den Wahlen hervorgehen würde. Die nächsten Wahlen in dem Inselstaat sind für 2013 vorgesehen.
Die Vereinten Nationen schalteten sich inzwischen in den Machtkampf auf den Malediven ein. Am Freitag traf sich der stellvertretende Generalsekretär für politische Angelegenheiten, Oscar Fernandez-Taranco, mit dem amtierenden und dem ehemaligen Präsidenten, um über eine Lösung des Konflikts zu beraten.
Am Freitag schien sich die Lage im Inselstaat etwas beruhigt zu haben. Selbst in der Nähe des Büros des Präsidenten in der Hauptstadt Male waren keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen sichtbar.
Nasheed war am Dienstag zurückgetreten. Er gab an, mit Waffengewalt dazu gezwungen worden zu sein. Sein Nachfolger Waheed bestreitet das. Die Familie des Ex-Präsidenten - seine Ehefrau und die beiden Töchter - floh am Donnerstag nach Sri Lanka. (APA)
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und von Islamisten gestürzt wurde, welche u.a. die Einstellung der direkten Fluglinie nach Israel fordern und auch eine Entschuldigung für die Rede der UN Hochkomissarin für Menschenrechte im Parlament.
Dabei wurde der erst 2008 als erster demokratisch gewählte Nasheed als Mandela der Malediven bezeichnet, schließlich war er unter seinem Vorgänger, einem islamistischen Diktator für seine Regimekritik 25x im Gefängnis. Und so schnell wird er fallen gelassen. Die schnellste Reaktion kam aus Indien: Wärmste Glückwünsche der neuen Regierung.
Der härteste Kämpfer gegen Global Warming
http://www.democracynow.org/2012/2/9/... _to_ousted
http://www.democracynow.org/2012/2/9/... _nasheed_a
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