US-Militär erlaubt Frauen Kampfeinsätze

10. Februar 2012, 12:33

Einsatz an der Front war bisher offiziell verboten

Washington - In der US-Armee können sich Soldatinnen künftig für deutlich mehr Posten auch in kämpfenden Einheiten bewerben. In einer neuen Richtlinie, die das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) vorlegte, bleibt das Verbot für Frauen in Kampfeinsätzen aber offiziell weiterbestehen. Den US-Soldatinnen stehen demnach künftig 14.000 neue Stellen offen. Sie sollen etwa nicht mehr nur in Brigaden, sondern auch in den kleineren Bataillonen dienen dürfen - und damit häufiger an der Front. Außerdem dürfen sie als Panzermechanikerinnen oder an Raketenwerfern arbeiten.

Rund 238.000 Stellen bei der US-Armee bleiben nach Angaben aus dem Pentagon jedoch auch künftig Männern vorbehalten: Der Einsatz in Infanterie-, Panzer- und Spezialeinheiten bleibt Soldatinnen weiterhin untersagt.

Frauen an der Front längst Praxis

Denn im Prinzip will die US-Armee Frauen nicht in den Kampf schicken, auch wenn das in der Praxis längst passiert: Seit 2001 waren nach offiziellen Angaben rund 280.000 Soldatinnen im Irak und in Afghanistan im Einsatz. Das waren zwölf Prozent aller dort stationierten US-Truppen. 144 Soldatinnen kamen in beiden Ländern ums Leben - 79 von ihnen in Kampfeinsätzen.

Moderne Schlachtfelder hätten "keine klaren Frontlinien und sichere Rückzugsbereiche, Operationen zur Unterstützung des Gefechts sind über Kampfgebiete zerstreut", hieß es in der Mitteilung des Pentagon. Diese Faktoren hätten es zuletzt schon in Afghanistan und Irak schwieriger gemacht, die geltenden Regeln umzusetzen.

Positionen wie Sanitäter oder Aufklärer hatten Frauen schon seit längerem inne. Doch durften sie ihre Tätigkeit nicht direkt im Kampfgeschehen ausführen. Diese Regel diente dazu, Frauen hinter der Front zu stationieren und aus Gefechten herauszuhalten.

Nach "über zehn Jahren Krieg, in denen sich Frauen als unentbehrlich erwiesen haben", sei das Verteidigungsministerium zu der Entscheidung gekommen, ihnen mehr Einsatzmöglichkeiten zu bieten, sagte Vee Penrod, Personalverantwortliche im Pentagon.

Weitere Öffnung wird geprüft

Kritikern geht die neue Regelung nicht weit genug. Auch US-Verteidigungsminister Leon Panetta glaubt, "dass dies nur der Anfang, nicht das Ende eines Prozesses ist", wie Pentagon-Sprecher George Little in Washington sagte. Die Armee werde weiterhin prüfen, welche neuen Posten für Frauen geöffnet werden könnten. Die neue Richtlinie könnte binnen zwei Monaten in Kraft treten, wenn sich auch der Kongress dafür ausspricht.

Der republikanische Kandidat für die Präsidentschaftswahl Rick Santorum hält Frauen hingegen für nicht geeignet, Dienst an der Waffe zu tun. "Das könnte zu sehr unangenehmen Situationen führen", sagte er, weil Frauen Emotionen gehorchten, die nicht im Sinne der Mission seien. (red/APA)

Kommentar posten
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NANANANANANANANA BATMAN
01
10.2.2012, 18:10
ich kann da nix schlimmes erkennen

Christoph Smaul, formerly known ass
 
83
10.2.2012, 17:47
Man stelle sich vor: Während eine Soldatin einen Feind erschießt, gebärt sie ein Kind.

HK-11
02
10.2.2012, 19:15

Phantasie haben Sie wenigstens.

Christoph Smaul, formerly known ass
 
20
10.2.2012, 20:08

Danke:)

BirdFlewBy
03
10.2.2012, 18:27
Sind sie ok?

Christoph Smaul, formerly known ass
 
20
10.2.2012, 20:09

Ja, und Sie?

THE MGT.
23
10.2.2012, 18:01

Sie haben eine ziemlich kranke Phantasie.

Christoph Smaul, formerly known ass
 
50
10.2.2012, 20:08

Und das entscheiden Sie, oder wie?

Ich würds eher "Fähigkeit zu abstraktem Denken" nennen;)

Dragomir
40
10.2.2012, 17:26

Das Problem wird sein, dass sich die eigenen Soldaten einer Frau unterordnen muss. Wer will das schon?

emma goldman
00
13.2.2012, 14:51

Katharina die gr., elisabeth v. russl., elisabeth v. eng., Victoria, etc. etc. Seiens doch nicht kindisch. Auf den Einwand einer der Berater Elisabeths v. Eng., Sie kònne nicht so herrschen wie ihr vater Heinrich, erwiderte sie, Sie sei die Tochter ihres Vaters. Ende der Debatte. Kinder, das war zur zeit shakespeares.

PEACETIME
10
10.2.2012, 18:11
Sadomasochisten zum Beispiel;)

Dragomir
01
10.2.2012, 17:30

müssen

anton-aus-tyrol
10
10.2.2012, 17:26

Gehen ihnen wahrscheinlich die kampfbereiten Männer aus...

Herr Plumm
31
10.2.2012, 16:13

omg...wenn man die nun auch aufs schlachtfeld lässt ist alles verloren...man kennt ja frauen wie sie hinterhältig und bösartig sein können...aber bitte nicht am schlachtfeld...

moulin rouge
42
10.2.2012, 15:42
Ein Rekrutierungsproblem

das Mordgeschaeft ist ohnehin nur noch in den niedrigsten Schichten attraktiv. Die US-Army hat ein generelles Rekrutierungsproblem, die meisten Buerger sind koerperlich nicht mehr faehig einen Militaereinsatz zu leisten. Bei den ueberfetteten Standardfiguren sind selbst schwaechliche Frauentypen noch besser verwendbar. Und immerhin fuer all die Abartigkeiten, die im sogenannten Kampfeinsatz laufen, ist ohnehin egal, ob Mann oder Frau im Einsatz steht, nur eben abartig genug muss das Geschoepf sein. Da frag ich mal gleich den Pendler: http://www.youtube.com/user/00derpendler

PEACETIME
63
10.2.2012, 15:42
Unglaublich eigentlich:

Uns Menschen gibt es jetzt wie lange?
Wie viele Tausende Jahre an Lebenserfahrung haben wir hinter uns gebracht?

Und nach dieser langen Zeit haben es manche immer noch nicht gerafft, dass Töten des Anderen gegen uns selbst gerichtet ist, gegen die eigene Spezies, gegen die eigene Art? Wie dumm ist das denn?

Das Kriegsgeschäft mag für manche Menschen materiell lohnend sein, für den Großteil bedeutet Krieg: Tod, Elend und Zerstörung, sowie Krankheit und Verlust. Gewalt, Folter und Vergewaltigung sind Gang und Gebe in Kriegen, und wir diskutieren darüber, dass Frauen gleichberechtigt ab nun im Krieg andere töten dürfen?
Haben wir gar nichts gelernt in all unserer Geschichte?

Ich geh jetzt kotzen.

"Able Danger"
11
10.2.2012, 18:23

Die meisten Menschne glauben leider blind der Propaganda von Staat und Mainstreammedien. Die denken dann, sie würden tatsächlich etwas "verteidigen".

Michail Bakunin
22
10.2.2012, 16:58

Damit sich die Rotstrichler(Innen) so richtig auskotzen können: http://www.anarchismus.at/texte-ant... litarismus

"Gemetzel, Plünderungen, Vergewaltigungen, darin besteht der Krieg! Um seiner Lust zu genügen, faßt der Niederträchtige den Mut, der ihm ansonsten abgeht, wenn er seinen Nächsten aus einer Gefahr erretten oder ein mit Schmerzen verbundenes und gefährliches Unterfangen beginnen soll. In der rauch- und blutgeschwängerten Atmosphäre des Krieges fällt der Durchschnittsmensch in die Barbarei zurück, und manchmal wird er darin sogar zum Wilden." (Camillo Berneri)

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02
10.2.2012, 17:39

Also wäre es Deiner Meinung nach besser gewesen, sich Hitler zu unterwerfen, statt ihn zu bekämpfen?

PEACETIME
20
10.2.2012, 18:14
Es besteht ein Unterschied darin, ob man angegriffen wird und sich verteidigt,

oder ob man selber Hitler ist, nicht?

Wenn Sie nicht auf Seiten der neuen Faschisten sind (Nato), dann sollten Sie auch damit beginnen diesen Verein zu bekämpfen, sonst bleiben Ihre Worte nur Hülsen ohne Inhalt.

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01
13.2.2012, 07:10

Aha, die Allianz der demokratischen Staaten sind die "neuen Faschisten" ?
Und China, Rußland, Iran usw. sind dann wohl die neuen Allierten?

Peace 4 Libya
51
10.2.2012, 15:02

Endlich Gleichberechtigung im Mordgeschäft.

Johannes Benn
52
10.2.2012, 14:04
.

entgegen besseren wissens...
hier ein gute artikel ueber "intellectual cowardice" bei den streitkraeften
http://amren.com/features/... armed-men/

gucky
21
10.2.2012, 15:32
Dieser Artikel ist nur gut, wenn Sie den Schwachsinn, den Prof. Ellis verzapft, gerne glauben moechten

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