Erstmals seit 1978

US-Behörde erlaubt wieder Bau von Atomreaktoren

9. Februar 2012, 20:30
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    foto: shaffer/ap/dapd

    Die Nukleare Regulierungskommission stimmte am Donnerstag für die Errichtung zweier Atomreaktoren. Im Bild das AKW Three Mile Island, in dem es am 28. März 1979 zu einem Atomunfall mit Kernschmelze gekommen war.

Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen soll damit verringert werden

Washington - Erstmals seit 1978 hat eine US-Aufsichtsbehörde den Bau von Atomreaktoren erlaubt. Die Nukleare Regulierungskommission (NRC) stimmte am Donnerstag mit vier gegen eine Stimme für die Errichtung zweier Reaktoren im bereits bestehenden Atomkraftwerk Vogtle im Bundesstaat Georgia. Damit soll in den USA eine "atomare Renaissance" eingeleitet werden. Die 14 Milliarden Dollar (10,54 Mrd. Euro) teuren Atomreaktoren könnten bereits 2016 und 2017 in Betrieb gehen.

Zuletzt hatte die NRC im Jahr 1978 den Bau von Reaktoren genehmigt - ein Jahr vor der Atomkatastrophe in Three Mile Island bei Harrisburg. US-Präsident Barack Obama und weitere Befürworter hatten in jüngster Zeit argumentiert, mit einem Ausbau der Atomkraft lasse sich die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.

Auch die Atomkatastrophe in Fukushima im vergangenen Jahr hat an diesem Ansatz nichts verändert. In Deutschland wie auch in der Schweiz hingegen wurde daraufhin der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. (APA)

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Aracni Santini
10
15.2.2012, 20:04
Es gibt die saubere rentable Geothermie

die uns alle seelig machen kann...

LGM
01
15.2.2012, 21:42

Geothermie ist ein Minderheitenprogramm, das nur an wenigen Standorten funktioniert. In der Schweiz wurde erst kürzlich ein Projekt eingestampft, nachdem nachweislich Erdbeben verursacht wurden.

the_kat
00
11.2.2012, 07:45

Auch wenn Solarenergie sich heute noch nicht wirtschaftlich rentiert, ist das dort investierte Geld wichtig für die weitere Forschung.
Natürlich sind das gewinnorientierte Firmen - aber wenn die (Grundlagen-)Forschung immer mehr von der Uni Richutng privat gedrängt wird, ist das wohl der einzige Weg zur Innovation.

gigngogn
 
12
10.2.2012, 15:01
Schon spannend, die Seligsprechung der Frau Burjan ist seit 4 Tagen auf der Homepage (43 Posts), aber das man jetzt auch in den USA wieder anfängt AKWs zu bauen ist nach 16 Stunden (86 Posts, wobei 8h davon in der Nacht waren) schon wieder weg.

Ein Schelm wer da Absicht vermutet

Ja bitte
13
10.2.2012, 17:09
Ganz einfach:

weil es im Forum inzwischen viel zu viele kritische Stimmen gibt die trotz Manipulaiver Bilder-/Bildunterschriften zu denken beginnen und sich nichtmehr für blöd verkaufen lassen!
Die haben hier inzwischen Schiss vor der Meinung der eigenen Leser :-)

Fritz Meyer
80
10.2.2012, 14:58
Schade, dass ihnen Harrisburg nicht um die Ohren geflogen ist.

Dann hätten's die Lektion vielleicht begriffen.

Fritz Meyer
71
11.2.2012, 07:30
Das könnt's mich jetzt gern noch hundertmal rothakeln.

Aber wer trotz Tschernobyl immer noch so dummdreist an der Atomenergie festhält - nach über 25 Jahren um bessere Alternativen zu fördern - der hat es nicht besser verdient.

nix fir unguad
13
11.2.2012, 23:37
Mensch Mayer - wie Ahnungslos kann man denn sein?

Ja bitte
16
10.2.2012, 16:56
Sie sind ja ein Lustiger!

Wenn AKW Mitarbeiter durch herumfliegende Betonteile einer Wassertoffexplosion erschlagen werden scheinen Sie das ja richtig gut zu finden oder wie?
Aber wenn jedes Jahr etliche 1000 Menschen durch die SO2, NOx und Feinstaub Emissionen der Kohle-, Öl- und Gaskraftwerke die statt der AKW unseren Strom erzeugen sterben scheint Sie das wohl auch kein bisschen aufzuregen?!?!
Aber eh, klar, das eine ist ja phösse, während das andere in Ihrer kranken Anti-Atom-Ideologie garnicht vorkommt!(die Toten duch andere Stromerzeugungsarten!)
Und da wundert sich einer warum man Euch AntiAtomfreaks mit Taliban oder Nazis vergleicht?

Aracni Santini
31
15.2.2012, 20:03
Es gibt aber auch saubere Energie

eine dreckige Energiegewinnung (AKW setzen ständig radioaktive Partikel frei) mit einer anderen dreckigen Energiegewinnung zu rechtfertigen ist so als ob ich einen Dieb frei spreche, weil es weniger schlimm als Mord ist... Ihre Logik dient nur der Verhetzung von Massen um das Geld in ihrer Kasse klingeln zu lassen... koste es auch unsere Gesundheit u. Tote

Fritz Meyer
62
11.2.2012, 07:32
Die ganze Bevölkerung aber...

die durch diese Giftschleudern über Jahrzehnte hinweg verseucht werden und an allerlei Krebs sterben, die interessieren Dich verlogenen Heuchler nicht im Geringsten.

Ja bitte
23
11.2.2012, 18:41
"Giftschleudern"?!?

Wie ignorant darf man eigentlich in Österreich sein bevor es den strafrechlichen Tatbestand der Gemeingefährdung erfüllt?!
Also hier finden Sie mal ein paar Zahlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fein... Entstehung
Von 205.000t Menschgemachten Feinstaubes stammen ca. 19.000t aus Elektrizitäts- und Fernheizwerken. Weiter unten finden Sie die Zahl von 310.000Feinstaubtoten/Jahr(!) in der EU also ca. 50.000in Deutschland. Das macht dann 4000-5000Tote/Jahr aus den Kohle-,Schweröl- und Gaskraftwerken!
Auf der anderen Seite emittieren Deutsche Kohlekraftwerke auch 3-10x(!) mehr Radioaktivität(!!) als deutsche AKW, bezogen auf die selbe

Aracni Santini
31
15.2.2012, 20:05
Das ist genau so schlecht wie uns laufend mit radioaktiven Partikeln zu verseuchen...

macht jedoch die radioaktive Verseuchung nicht weniger schädlich, wenn man so argumentiert!

Ja bitte
10
11.2.2012, 17:21
Teil2

Leistung!
Das geben zumindest selbst die Deutschen GRÜNEN zu!
http://www.bund-nrw.de/fileadmin... 1_2008.pdf
Also was sind dann wohl die Dreckschleudern und welche Kraftwerke sind es nicht?! ..und die FeinstaubOpfer leben und sterben auch nicht grad quallos - nur gibts dazu halt weniger dramatische Berichterstattungen als über Tschernobyl.

W.E.
23
11.2.2012, 12:05

Dass es trotz zweier großer Katastrophen bisher weniger Todesfälle pro TWh durch die friedlichen Nutzung der Kernkraft gegeben hat als durch jede andere Energietechnologie, ist ein Argument, dass die Anhänger der schmierigen Ökolobby tunlichst ausblenden.

Aracni Santini
31
15.2.2012, 20:08
zumindest wenn man sich selbst belügt

http://www.physiciansofchernobyl.org.ua/eng/books... books.html

Die Anzahl der Tschernobyl Toten steht noch nicht einmal fest... sie wird stets größer!

Staatssekretär
42
10.2.2012, 11:56
Wieso bauen die nicht ihr Dessertec in Texas?

Liegt auch etwa auf gleicher Breite wie Algerien, Marokko oder Libyen. - Die Fläche ist direkt Staatsgebiet, also definitiv einfacher als das EU/Afrika-Projekt.

Die USA brauchen industrielle Jobs (Solarthermie) ohnehin wie einen bissen Brot und meines Wissens sind sie bei langen Gleichstromleitungen ohnehin besser aufgestellt als Europa, oder?

Und wenn sie wirklich eine Energiewende wollen, könnten sie dort auch Wasserstoff in großen Mengen produzieren oder andere Speichertechnologien entwickeln.

Das scheue Reh
00
10.2.2012, 21:29

Das mit dem Wasserstoff wird mMn nichts.
Sowas kötte funktionieren:
http://www.studium-generale.hs-furtwangen.de/index.php... ackPid]=15

3dGeist
03
10.2.2012, 18:35
Weil es dort keine üppigen Ökofördertöpfe gibt die man ausrauben kann.

Ivan Bukov
14
10.2.2012, 14:11

Sollte Desertec Befuerwortern zu denken geben! Die Amerikaner sind, trotz allem, nicht komplett doof

C R3
21
10.2.2012, 13:33
Da ist kein Widerspruch

Solarprojekte werden durchaus im großen Maßstab realisiert, z.B. in der Mojave Wüste. Das hilft aber nichts.

Die USA hat genau wie die meisten Länder ein Speicherproblem. In dem Bereich sind wir nackt und es gibt nicht mal jemand der sagt: Ach, bis 2050 werden wir das gelöst haben, wie es bei einigen anderen Problemen der Fall ist.

Es ist sinnvoll/erwünscht Erneuerbare Energien soweit es geht auszubauen. Aber nicht weiter(!)

xEurocent
31
10.2.2012, 14:08

Es braucht keine eigenen Speicher, es braucht nur genug installierte Leistung. Irgendwo scheint immer die Sonne, irgendwo geht immer ein Wind, irgendwo fließt immer ein Fluss. Und für Ausnahmesituationen und Spitzenzeiten gibt es sehr wohl Speicher und Alternativen, seien es Pump-Speicherkraftwerke oder Biomasse.

Außerdem liefern gerade Solarwärmekraftwerke Strom rund um die Uhr.

C R3
00
10.2.2012, 15:01

Ach ja, und zum Thema Biomasse: Mit der gesamten Jahresproduktion Holz(alles!) in Deutschland könnte man vielleicht 5% des Strombedarfs decken. Das natürlich unter der Voraussetzung, dass man entsprechend viele Biomasseheizwerke baut. Und die Hitze, die die produzieren muss man natürlich wieder loswerden. Die paar Megawatt die zur Zeit mit BHKW produziert werden sind praktisch vernachlässigbar.

Staatssekretär
00
10.2.2012, 15:25

Biomasse ist im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Holzweg, da haben sie recht. - Für die paar MW-Leistung in Simmering wird immer in 1%! des jährlichen Waldwachstums Österreichs verfeuert. Von all den ökologischen Problemen gar nicht zu reden. - Auch aus diesem Grund halt ich den Biomassehype (Umwelt- und Landwirtschaftsminister sind leider eine Person) für sehr kontraproduktiv. - Heizen mit Strom (Wärmepumpe/Geothermie) sollte forciert werden (event. mit solarthermischer Unterstützung in Fernwärmenetzen).

Lassen wir das Klima mal außer Acht. Fossile Rohstoffe gehen aus - spätestens in 50 Jahren haben wir dann das gleiche Problem. Also bricht die Welt ohnehin zusammen und wir verzögern es jetzt nur um ein paar Jahrzehnte?

C R3
00
10.2.2012, 17:11

Biomasse hat durchaus Wert und jedes Prozent hilft ;) Aber insgesamt ist es mehr ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ich sehe es noch nicht so kritisch, aber sicher schwierig. Netzausbau und Ausbau der Speicherkapazität sind dringend. Dementsprechend Ausbau der Erneuerbaren Energie. Da ist noch viel drin. Österreich ist prinzipiell in einer bequemen Situation, viel Wasserkraft.

Forschung im Bereich Thorium- und Transversalwellenreaktoren haben hohes Potential, auch in der Gridtechnologie tut sich einiges, Fusion ist immer noch 30-40 Jahre weg. Kann aber auch dort schnel gehen.

Insofern hatte Fukushima sein Gutes, da es die Leute aufgerüttelt hat. Wenn wir müssen, sind wir Menschen zu einigem in der Lage. Die Forschung galoppiert momentan.

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