Solidarität eines Spitzengrüppchens

Hintergrund9. Februar 2012, 19:24
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Den Einzelnen kostet der Obolus immerhin vierstellige Summen aufwärts

Es ist ein kleiner, aber potenter Kreis, der die "Solidarabgabe" zahlen soll - und zwar, wie sich abzeichnete, in Form höherer Steuern auf das 13. und 14. Monatsgehalt, das derzeit nur mit sechs Prozent besteuert wird. Mehrere Modelle standen zur Debatte, eines sieht laut STANDARD-Infos wie folgt aus: Der Steuersatz wird in zwei Stufen angehoben, ab Jahreseinkommen von 180.000 und 300.000 Euro. Die Tarife sollen bei 25 und 50 Prozent liegen. Lediglich 0,2 Prozent (erste Stufe) bzw. 0,05 Prozent der Lohnsteuerpflichtigen (zweite Stufe) verdienen in diesem Fall genug, um von der Solidarabgabe betroffen zu sein. Den Einzelnen kostet der Obolus aber immerhin vierstellige Summen aufwärts: Wer etwa zwischen 180.000 und 200.000 im Jahr verdient, verliert im Schnitt 3600 Euro. Verdiener zwischen 300.000 und 350.000 fallen um rund 13.000 Euro um. (red, DER STANDARD, Printausgabe, 10.2.2012)

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