Beamte, Pensionisten und Besserverdiener als Verlierer

Wo die Regierung den Hebel ansetzt

9. Februar 2012, 16:11
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    foto: apa/pfarrhofer

    27 Milliarden Euro schwer soll das Sparpaket sein. Woher die Regierung das Geld nehmen will, wird heute präsentiert.

Heute wird das Sparpaket präsentiert, Einigung mit Beamten erzielt - Die geplanten Maßnahmen im Überblick

Wien - Das Sparpaket ist geschnürt. Heute informieren SPÖ und ÖVP ihre Parteigremien und Parlamentsklubs. Direkt im Anschluss wird am Abend in einem Ministerrat der Pakt besiegelt. Nach einer rund zweiwöchigen Begutachtung könnten die Maßnahmen dann noch Ende Februar vom Ministerrat beschlossen und gleich an den Nationalrat weitergeleitet werden. Damit wäre ein parlamentarischer Beschluss noch im März möglich. Über Details hüllten sich die Verhandler noch in Schweigen, Überraschungen dürften rar bleiben.

Auch die Beamten haben nun dem Sparpaket ihren Sanktus gegeben. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) habe eine "grundsätzliche Einigung" mit der Regierung erzielt, hieß es am Freitagvormittag in der GÖD. Details wollte man in der Beamtengewerkschaft vorerst noch nicht nennen, man wolle erst nach der öffentlichen Präsentation des Sparpaketes am Abend die Maßnahmen kommentieren.

Die Seniorenvertreter der Regierungsparteien sind ebenfalls mit dem ausverhandelten Sparpaket zufrieden. Der Obmann des SPÖ-Pensionistenverbandes, Karl Blecha, sprach am Freitag in einer ersten Reaktion im Ö1-"Mittagsjournal" von einem "Erfolg und Beitrag der Pensionisten, der wirklich vertretbar ist". Andreas Khol, Obmann des ÖVP-Seniorenbundes, meinte, die Maßnahmen seien zwar schmerzlich, allerdings "ausgezeichnet balanciert" und gleichmäßig über alle leistungsfähigen Bürger verteilt.

Das Sparpaket wird (kumuliert) knapp 27 Milliarden Euro schwer sein. Der Steueranteil macht zwischen 30 und 40 Prozent aus. derStandard.at bringt im Folgenden einen Überblick über die bisher bekannten Maßnahmen:

STEUERN

Insgesamt erwartet man durch steuerliche Maßnahmen etwa 7,7 Milliarden Euro, wobei der größte Brocken auf die Immobilien-Spekulationssteuer entfiele - das heißt, es entfällt der Passus, wonach man Immobilien nach zehn Jahren steuerfrei verkaufen kann. Künftig sind 25 Prozent abzuführen. Dazu kommt die Abgabe für die Umwandlung von Grün- in Bauland. Mehr als eine Milliarde will man aus der Schließung eines Schlupflochs via Vorsteuerabzug bei der Errichtung von Immobilien lukrieren. Ebenfalls Einschränkungen gibt es bei der Gruppenbesteuerung. 

Eine Erbschafts- oder Schenkungssteuer kommt zwar nicht, dafür wird es einen Solidarbeitrag Vermögender geben. Am Donnerstagabend wurden aus Koalitionskreisen zwei Varianten als fix vermeldet, nämlich Steuerzuschläge auf das Jahreseinkommen (SPÖ-Wunsch) sowie auf das 13. und 14. Gehalt (ÖVP-Wunsch). Wer sich tatsächlich durchgesetzt hat, blieb vorerst offen. Es kursierten bereits sehr konkrete Zahlen. Demnach soll bei Bruttomonatsgehältern ab 13.280 Euro (185.920 Euro pro Jahr) beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld der über diese Summe hinausgehende Betrag mit 27 statt bisher sechs Prozent besteuert werden. Dies würde auf das Jahr gerechnet eine drei Prozent höhere Einkommensteuer bedeuten. Ab 25.780 Euro im Monat (360.920 Euro pro Jahr) steigt die zusätzliche Besteuerung beim 13./14. Gehalt demnach auf 35,75 Prozent, was plus 4,5 Prozent Einkommensteuer entspricht. Ab 42.447 Euro (594.258 Euro pro Jahr) sollen es dann 50 Prozent sein, ein Einkommensteuer-Plus von 6,28 Prozent.

Einiges bringen soll auch die Finanztransaktionssteuer, die allerdings erst auf EU-Ebene eingeführt werden muss. Entsprechend werden die erwarteten 500 Millionen Euro pro Jahr erst ab 2014 eingerechnet. Einen recht großen Brocken des Konsolidierungsbedarfs will man sich durch ein Steuer(sünder)abkommen mit der Schweiz holen, das jenem Deutschlands mit der Schweiz nachgebildet werden soll.

Fallen wird die Steuerbegünstigung beim Diesel, unter anderem im Agrarbereich. Laut "Oberösterreichischen Nachrichten" wird auch die staatliche Förderung fürs Bausparen und die private Pensionsvorsorge halbiert.

Beschlossen ist auch eine Reform der Gruppenbesteuerung, die Regierung spricht davon, dass hier "Lücken geschlossen" werden. Der Gestaltungsspielraum für das Gegenverrechnen von Verlusten im Ausland mit Gewinnen im Inland wird eingeschränkt. 

Erhöht wird offenbar auch die Höchstbeitragsgrundlage für die Sozialversicherung. Diese könnte um 180 Euro auf 4.410 Euro steigen. Arbeitnehmer mit einem Gehalt in dieser Höhe müssten laut "Kurier" 30 Euro mehr Sozialversicherung berappen, Arbeitgeber 40 Euro. Betroffen sind rund 350.000 Personen.

EINSPARUNGEN

Was den Pensionsbereich angeht, sticht die vorgezogene Harmonisierung der Pensionssysteme hervor. Statt noch Jahrzehnte die Parallelrechnung zwischen Alt- und Neurecht fortzusetzen, werden die Systeme mittels eines Pensionskontozuschlags schon 2014 vereinheitlicht. Das Antrittsalter bei der Korridor-Frühpension (62) bleibt bestehen, allerdings braucht man künftig 40 statt wie bisher 37,5 Jahre, um den vorzeitigen Ruhestand antreten zu können. Nicht vorgezogen wird die Angleichung des Frauenpensionsalters, die 2024 starten soll. Die geblockte Altersteilzeit fällt dafür.

Dem Vernehmen nach müssen die Senioren in den kommenden beiden Jahren geringere Anpassungen hinnehmen, als ihnen derzeit das Gesetz zugesteht. Denn die Inflationsabgeltung soll 2013 um einen Prozentpunkt und 2014 um 0,8 Prozentpunkte unterschritten werden.

Die (befristete) Invaliditätspension wird in ein Rehabilitationsgeld umgewandelt, das heißt, die Kosten werden von der Pensionsversicherung in die Arbeitslosenversicherung verschoben. Dafür bekommt das AMS (wie übrigens auch der Bildungsreich) Aktivmittel, um die Bezieher des Reha-Geldes wieder jobfit machen zu können. Für die Pensionisten soll es in den kommenden Jahren niedrigere Anpassungen, aber keine Nulllohnrunde geben. Bei kleinen Renten soll die Inflation abgegolten werden.

Noch nicht im Detail bekannt ist, wie die Beamten ihre direkten Einsparungen von kolportierten 2,7 Milliarden Euro leisten. Nach APA-Informationen ist für die Beamten eine Null-Lohnrunde im nächsten Jahr und eine moderate Gehaltsanpassung im Jahr 2014 vorgesehen. Zudem soll es einen Aufnahmestopp bis 2014 mit Ausnahme von Exekutive, Justiz und Lehrern geben.

Bei den ÖBB sollen 1,4 Mrd. Euro eingespart werden. Laut Konzernchef Christian Kern wären etwa 750 Mio. Euro im Bereich Infrastruktur zu holen, ohne eines der großen Tunnelprojekte (Brenner, Koralm, Semmering) zu gefährden. Diese Projekte bleiben zwar bestehen, sollen aber langsamer und billiger fertiggestellt werden. Weitere 750 Mio. Euro sollen im operativen Betrieb gespart werden (525 Mio. Euro durch den Frühpensionierungsstopp, 80 Mio. Euro durch die Versteuerung von Mitarbeiter-Freifahrten und 145 Mio. Euro durch die bereits 2011 abgeschaffte Energieabgabe-Deckelung).

Der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Franz Voves (SPÖ), gab am Donnerstag bekannt, wie viel die Länder zum Sparpaket beitragen. Die Länder werden sich mit einem Konsolidierungsbeitrag von 5,2 Milliarden Euro bis 2016 - ein Jahr früher als ursprünglich vereinbart - einbringen, allerdings unter einigen Bedingungen wie der Beteiligung an neuen Steuern gemäß dem Finanzausgleichsschlüssel. Außerdem könne eine Steuerreform bis 2016 nur im Einvernehmen mit den Ländern erfolgen.

Um Doppelförderungen zwischen Bund und Ländern zu verhindern, hat man sich auf eine Förder-Pyramide geeinigt: Bis zu einem bestimmten Betrag fördern die Länder, darüber der Bund.

Im Gesundheitsbereich liegt bis auf das Sparziel von 1,8 Mrd. Euro bis 2016 noch nicht viel auf dem Tisch. Ziel ist demnach, dass die Kosten des Gesundheitssystems nicht schneller wachsen als die Gesamtwirtschaft. Wie diese Kostendämpfung erreicht werden soll, ist aber noch offen. Zwar hat man sich auf das Grundprinzip einer gemeinsamen Steuerung und Planung von Spitalsbereich und niedergelassenen Ärzten auf Landesebene verständigt, nicht aber auf eine einheitliche Finanzierung.

Um je zehn Prozent reduziert werden soll die Zahl der Abgeordneten in National- und Bundesrat. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine Empfehlung der Regierung an die Parlamentskammern. Die Fraktionen - auch jene der Opposition - sollen hier einen endgültigen Modus finden, der allerdings erst bei der übernächsten Wahl zur Anwendung käme. Verkleinert werden soll auch die Regierung. (APA, red, derStandard.at, 10.2.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1579
Gruber julius
01
11.2.2012, 14:01
an die Rating Agenturen

Am besten gleich noch ein A streichen. Dann werdens wohl wach werden die Herren und Damen der Regierung.

Sky7
00
10.2.2012, 21:26
Die Änderungen bzgl. Invaliditätspension sind mehr als zweifelhaft

Wenn jemand schwer/unheilbar krank ist, sollte es keinen Unterschied machen, ob er 49 oder 50 Jahre alt ist.

Es hätte wohl mehr Sinn gehabt, danach zu trachten, dass das System nicht mißbraucht wird. Die Invaliditäspensionen sollen kein Schlupfloch für Frühpensioniereungen sondern für Schwerkranke sein.

Andererseit muss main fairerweise auch angeben, dass die Invaliditätspensionen in Summe nicht die großen Schädlinge sind, da:

1.) Viele davon wirklich unheilbar erkrankt sind

2.) Die durchschnittliche Lebenserwartung der Invaliditätspensionisten etwas 11 Jahre UNTER der von "Norm-Pensionisten" liegt.

maus 14
00
10.2.2012, 18:18

fazit
der kleine zahlt
der grosse nicht
punkt

Karel Sternlieb
02
10.2.2012, 18:15
Invaliditätspension- Was ist daran Neu?

"Die (befristete) Invaliditätspension wird in ein Rehabilitationsgeld umgewandelt, das heißt, die Kosten werden von der Pensionsversicherung in die Arbeitslosenversicherung verschoben. Dafür bekommt das AMS (wie übrigens auch der Bildungsreich) Aktivmittel, um die Bezieher des Reha-Geldes wieder jobfit machen zu können." Das ist nur ein Verschieben von einen Topf in den anderen. Schon jetzt wird ja zuerst Reha gemacht, wenn man einen Invaliditätspensionsantrag stellt. Was passiert aber mit dennen die nicht wieder Jobfit werden. Welche Rechte haben dann noch Kranke? Leider gibt es zu diesem Thema keinen Artikel.

gape
00
13.2.2012, 11:34
Anderer Namen wichtig!

Ich denke die Namensänderung an sich ist das wichtigste an dieser Neuregelung. Ob das nun von der PVA oder vom AMS gemacht wird spielt dabei keine Rolle. Bisher habe diese Personen befristete (Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeits)pension erhalten und es wurde ihnen nach 1-2 Jahren die "Pension genommen". Weil mit dem Namen Pension braucht man ja nichts mehr tun. Nun mit dem Namen Rehageld ist jedem klar, dass versucht wird ihn wieder arbeitsfähig zu machen und dass er auch selber was dafür tun muss. Somit ist rein durch diese Namensänderung automatisch die Wirksamkeit des Rehageldes gegenüber der befristeten Pension höher und somit sparsamer.

Georg Meininger
00
10.2.2012, 18:35
Also ich

würde niemals freiwillig in Invaliditätspension gehen wollen! Jeder vernünftige Mensch wohl auch nicht. Und irgendjemand, der das zum Spaß gerne täte, kann sich das ja eh nicht aussuchen, denn der müsste ganze Teams von Chef- und Fachärzten täuschen, die auch heute schon jeden Betroffenen akribisch untersuchen, ob der wirklich dauerhaft erwerbsunfähig ist.
Ich hoffe auch, dass ich (und kein anderer) je in so eine Situation geraten werde.
Denn in so einem Fall wûrde man wohl nach neuer Regelung würdelos und in bitterster Armut leben müssen!
Ja, Invaliditätspensionisten liegen den Kassen und damit der Allgemeinheit auf der Tasche!
Aber wozu sonst gibt es in reichen, entwickelten Staaten eine SV, die dann greift, wenn man in Not gerät? >>>

Georg Meininger
00
10.2.2012, 18:39
>>>

>>>
Ich finde diese Änderung der Invaliditätspension extrem brutal und würdelos.
Und mit dem Nepp, den man dann als "Reha-Geld" bekommen wird, soll man leben UND für seine Reha aufkommen?
Sehr traurig!

Aguirre74
 
01
10.2.2012, 17:54

Ertragsbesteuerung absurd hoch und wird immer höher (d.h. man kann fast nicht auf legalem Weg reich werden),
Vermögensteuern extrem niedrig (wer reich ist, wird auf einfachem Weg reicher),
Bauern zahlen nach wie vor unabhängig vom Einkommen keine Steuern,
der Rest ist Kosmetik,
Null Reform mit auch nur ein bisschen innovativem Geist (Abschaffung der Länder, Zusammenlegung der Versicherungsträger,...)
Fazit: unwählbare Dilettantentruppe.

Georg Meininger
00
10.2.2012, 18:26
Gut ausgedrückt das mit dem "kaum möglich, auf legalem Weg

...reich zu werden"! Pointierte Formulierung aber sehr wahr.
Jemand, der, sagen wir 5.000 EUR verdient, ist - aus der Sicht eines Mindestlohnempfängers - wohl ein ausgesprochener Gutverdiener. Aber ist der wirklich "reich"? Protestieren die Occupy-Demonstranten gegen solche Verdiener?
Stolz wird nun vorgerechnet, welche Aufschläge es für Bezieher von 35.000 EUR pro Monat geben wird. Wieviele Angestellte, die das verdienen, gibt es denn?
Industrielle oder Finanzjongleure trifft das doch gar nicht, denn die haben kein Monatsgehalt, von dem Lohnsteuer abgezogen wird!
Also bleiben die "ungeschoren",wenn man diesen plakativen Ausdruck gebrauchen möchte.

Aguirre74
 
00
10.2.2012, 18:30

Eben, jeder der so viel verdient, der hat eine GmbH oder macht eine, schüttet die Gewinne mit 25% KESt aus und zahlt sich als Geschäftsführergehalt genau 30 TEUR im Jahr aus. Alles Schwachsinn was die da treiben. In der Realität läuft das ins Leere.

Was war nochmal mein Nick?
00
10.2.2012, 17:51

350.000.000.000 Ederer-Tausender. Dankeschöööön.

maus 14
02
10.2.2012, 17:47

arbeitnehmer sind die zig säulen jeder unternehmer
danke-jetzt werden alle für missstände des management auch noch kräftig zur kassa gebeten

soll ma noch arbeiten wollen oder lieber nur noch managen und prozesse sichtbar machen und reden und reden und reden und beraten lassen und beraten lassen?

BogumirOrjoltschaschtsch
 
40
10.2.2012, 17:42
Wer kann, von den Leistungsträgern, wird aus Österreich flüchten.

alle anderen werden die Frohn der Sklavenhaltung wohl ertragen müssen. Leute rennt so schnell ihr könnt...

prado
00
13.2.2012, 11:09
Griechenland ?

Walter B.Stechlich
00
10.2.2012, 17:59

und wo wäre es besser?

J. Reichhart
00
11.2.2012, 14:48
inzwischen fast überall in europa -

wir sind jetzt spitzenreiter bei der staatsquote!

eins zwei drei
01
10.2.2012, 17:30

und wo sind die wirklich mutigen schritte, wie etwa zur verwaltungsreform ? würde milliarden bringen; das einzige, wobei sich diese regierung auszeichnet ist der grad an durchgängiger inkompetenz. wir hatten immer wieder unterschiedliche qualitäten in regierungen, aber so eine truppe hat es noch nie gegeben.
erbärmlich, dabei ruinieren sie hemmungslos unsere zukunft.

franz der freie
 
00
10.2.2012, 17:29
die nächste runde der bankenrettungen wird das nächste sparpaket auslösen.

sollte portugal oder spanien "gerettet" werden müssen, so kann man sich ausdenken, welche auswirkung das auf die arbeitende bevölkerung haben wird. more of the same.
ps: die rettungen kommen so sicher, wie das amen im gebet.

aiuto
08
10.2.2012, 17:20
Bauern sind nicht leicht abzucashen...

und deshalb bleibt dort auch fast alles beim alten....

maus 14
00
10.2.2012, 17:11

pensionisten , beamte ,autofahrer-leicht zum abcashen
grosse unternehmen , die mia machen-net so leicht
deswegen ist die beschlossene schuldenbremse sehr sehr einseitig zu lasten der arbeitnehmer zu sehen

stall
11
10.2.2012, 17:10
kohl und blecha

haben ihre schäfchen ins trockene gebracht. die neopensionisten können das blechen.

Was war nochmal mein Nick?
00
10.2.2012, 17:09

Jöh, unser Sparpaket ist doppelt so groß wie das von den Griechen. Danke Onkel Werni und Onkel Spindi!

Tangeni Jr
13
10.2.2012, 16:53
Wo ist der "große Wurf"?

Ich erinnere mich noch, als es hieß, Schuldenbremse in Verfassung und jetzt muss Schluss sein mit Geld ausgeben und jetzt wird gespart usw. und so fort... Und jetzt kommt ein wochenlang in Geheimhaltung ausverhandeltes Sparpaket heraus, bei dem keine bis kaum vorhandene Einsparungen dabei sind, nur einige Personengruppen wurden belastet... Ich hab mehr erwartet als es hieß, "jetzt oder nie"...
So, liebe Regierung, freut sich nur Strache auf die nächste Wahl und dann vergessen viele euch NIE, dass IHR tatenlos zugesehen habt, wie rechte Recken die Macht ergreifen aus purem Unvermögen der Regierung heraus... D.h. liebe Kollegen, die ihr auch FPÖ ablehnt, Alternativen müssen gebildet werden und zwar rasch, sonst schauts düster aus..

Parzelle
23
10.2.2012, 16:50
Na Gott sei Dank trifft es die gierigen Pensionisten..

..die Oma hat dem Enkerl schon wieder 15 Euro zugesteckt weil er keinen 3er im Zeugnis hatte.Wird Sie die Pensionsverringerung auch aushalten.

der! besserwisser
00
10.2.2012, 18:31
bedenke!

die pensionistin wird es nicht treffen - aber in der masse gesehen, die wirtschaft - dort liegt der wahre schaden . . .

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Posting 1 bis 25 von 1579

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