DTCS

Funksystem der US Marines sendet Daten über 450 Kilometer

Zsolt Wilhelm, 9. Februar 2012, 15:55

System soll Leitung von Kriegseinsätzen von hoher See aus ermöglichen

Die US Marines testen im Zuge einer Truppenübung zusammen mit der Navy ein neues Kommunkationssystem, das Sprache, Text und Daten über 460 Kilometer (250 Seemeilen) versenden kann. Zum Vergleich, aktuell in Afghanistan eingesetzte Funksysteme reichen gerade einmal 160 Kilometer bis zur nächsten Basisstation.

Kriegsspiele

Wie Wired berichtet, soll das neue Distributed Tactical Communications System künftig gemeinsame Feldzüge von Marines und Navy ermöglichen. Diese Woche wird dazu vor der US-Atlantikküste ein gemeinsamer Einsatz zur Stürmung des Landes vom Meer aus geprobt. Das neue Kommunikationssystem soll zeigen, ob die Soldaten in Zukunft mehr auf Basisstationen auf hoher See vertrauen können. Dadurch ergeben sich taktische Vorteile, sollten kombinierte Einsätze zu See und zu Land fortan etwa komplett von einem Kriegsschiff aus geleitet werden können.

Noch weiter

Das Marine Corps Warfighting Laboratory forscht bereits seit Jahren an neuen Wegen zur Infromationsübertragung, Anfang des Jahres verlieh das Pentagon dem Projekt neuen Auftrieb. 250 Seemeilen seien dabei nur ein Anfang. In Laborversuchen würden bereits Distanzen von bis zu 700 Seemeilen erreicht.

Links

Wired

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Posting 1 bis 25 von 65
1 2
joe doe
10
11.2.2012, 06:14
DTCS wird

sich genau so nicht an Frequenzpläne halten wie ALE.
oder das tolle OTH in Zypern http://www.fas.org/nuke/guid... ps-118.htm
Stören fast jede Woche andere Funkdienste ohne Rücksicht.
Und das Beste ist HAARP.
Die AMIS unsere Weltherrscher.....

TheJester
03
10.2.2012, 11:28

in welchem labor kann man 700 seemeilen erreichen?

Zombieland
00
10.2.2012, 19:10

Das sind dann mehr als 1000km?! Da kommt nur noch Kurzwelle in Frage- alternativ wären Relaissysteme eine Möglichkeit, wenn man Satelliten mal prinzipiell ausschließt was wenn wirklich mal der Ernstfall eintreten würde eine weise Entscheidung sein könnte(Satelliten kann man vergleichsweise leicht außer Gefecht setzen).

Android1337
01
10.2.2012, 11:14
Das können Wale schon seit vielen Millionen Jahren

Llort
00
14.2.2012, 11:45

nür blöd, dass wasser /= luft

Blutarsky
02
10.2.2012, 09:40
TFF21

und alles ist gut.

BF3MesserlPrinz
00
10.2.2012, 09:03
Gemeinsame Feldzüge von Marines und Navy ermöglichen.

Aha! Dachte die USA geht wieder mal der Pleite entgegen. Aber anscheinend ist für so dumme Spielchen immer Geld da.
Die sollen sich doch bitte alle Battlefield 3 kaufen wenns Krieg spielen wollen.

Zombieland
01
10.2.2012, 19:13

Aber Mensch Sie sichern doch nur den Frieden! Solche Sachen wie das da kommen von Leuten die die ganze Sache mit dem gebotenen Maß an Ernst betrachten, das sind nicht irgendwelche wahnsinnigen Generals von denen die ja leider auch genügend haben. Kommunikation, Aufklärung sowie die Fähigkeit schnell auf Geschehnisse auf einem wie immer gearteten Kriegsschauplatz agieren bzw. reagieren zu können Sind die wahre Power einer wirklich modernen Armee egal ob in der Luft, am Land, oder zu Wasser, das ist das Ding schlechthin!

ole anders
07
10.2.2012, 08:28
das muss ja ein großes labor sein!

Bertel Mann
00
10.2.2012, 07:42
Da wird man ja richtig stolz auf unsere Boys

Don Karnage
00
10.2.2012, 12:16
?

gez69
 
01

Jetzt braucht die US Armee nur mehr ein paar Dutzend kleine und billige Satelliten in einer niedrigen Umlaufbahn um auf jedem Schlachtfeld eine unabhängige Kommunikation ...

Woodpecker
08
10.2.2012, 06:47
ja, die gute alte Kurzwelle wiederentdeckt? ;-)

Durin, Sohn des Thar
00
10.2.2012, 10:57

super sind die marines oder? SSB gibts ja erst seit gestern :-)

Oh Je
00
10.2.2012, 09:15
short wave will never die !

Deserteur
34
Die USA können es leider nicht lassen, mit ihren Streitkräften regelmäßig ferne Feldzüge zu unternehmen.

Obwohl sie aus der Geschichte wissen müssten, dass das bei Großreichen nicht unbedingt der langfristigen Existenzsicherung dienen muss.
Ein Schicksal, wie das des Varus, der sich da allzu weit in wilde fremde Wälder vorgewagt hatte, wäre da - lange nach Vietnam und Schweinebucht - wieder einmal durchaus heilsam!

suit
 
02
10.2.2012, 10:16

Die müssen ihre Wirtschaft und ihren Wohlstand am laufen halten - und Kriege (bzw. Rüstungsexporte) kurbeln die Wirtschaft an.

Deserteur
00
10.2.2012, 23:53

...jetzt haben sie doch ohnehin gerade alle ihre alten Bombenbestände in Libyen entsorgt und dort auch gleich die neuen Waffengenerationen getestet...

Zombieland
00
10.2.2012, 19:18

das ist leider der ungute Teil an dem Ganzen, ansonsten bin ich aber ein Fan solcher Forschung, jedoch kein Fan des nachwievor andauernden Afghanistan Feldzugs den ich hier ganz klar verurteilen möchte. Die Amerikaner tun sich mit diesem Schwachsinn keinen Gefallen, intelligent eingesetzte Mittel die die Fähigkeit vernetzt zu agieren, wie eben so ein Projekt wie oberhalb beschrieben sind respektabel u. von Menschen ins Leben gerufen die sich ernsthaft Gedanken darüber machen wie die Armee auch unter wiedrigen Umständen in Ihrer Gesamtheit agitationsfähig bleibt, deswegen trotz allem Hut ab vor so einem Projekt den militärisch ist es definitiv sinnvoll.

wieso auch nicht
54

"zusammen mit".... Die Marines sind Teil der Navy.

gawi
 
00
10.2.2012, 13:55
Nein, dass sind sie nicht.

Neben den tradionellen Teilstreitkräften Army, Navy und Air Force werden die Marines als vierte gesehen. Die Navy brauchen die Marines nur, damit sie von A nach B geschippert werden.

Deus Ex Coquina
00
10.2.2012, 14:33

"Ihr in Eurer tuckigen weissen Uniformen!"
"Immer wenn wir Marines in den Krieg ziehen, seid ihr Jungs von der Navy so nett, und bringt uns dort hin!" ;-D

awien
00
10.2.2012, 08:24

Sie haben zuvie J.A.G im Fernehen gesehen.

Cepheus
02

Dachte ich auch, aber es stimmt nicht. Wurde hier im Forum eines Besseren belehrt.

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