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Rom - Auch die toskanische Insel Elba verlangt eine Entschädigung infolge der Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" am 13. Jänner. Die Gemeinde der Insel Elba Capoliveri will als Zivilklägerin am Verfahren rund um den Schiffbruch der "Costa Concordia" teilnehmen. Die Gemeinde rechne mit großen Schäden im Tourismusbereich.
Die Katastrophe mit internationalem Medienecho drohe das Ansehen der Insel Elba als Urlaubsort stark zu beeinträchtigen, hieß es. Der Tourismus im gesamten toskanischen Archipel sei im kommenden Frühling wegen der Schiffskatastrophe schwer belastet. Noch unklar seien außerdem die Kosten der Umweltverschmutzung in Zusammenhang mit dem Wrack vor der nahe liegenden Insel Giglio schätzbar, hieß es.
Finanzielle Entschädigung
Auch die Einwohner der Insel Giglio wollen eine finanzielle Entschädigung wegen der Schiffskatastrophe verlangen. Sie sehen die Zukunft der Insel als Touristenziel beeinträchtigt und erwarten Einbußen bei der Fischerei. Um ihre Interessen durchzusetzen haben die Inselbewohner ein Bürgerkomitee gegründet. Die Bergung des Schiffes werde möglicherweise erst am Ende des Jahres möglich sein.
Inzwischen befragten die Staatsanwälte der toskanischen Stadt Grosseto am Donnerstag weitere Manager der Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere, Betreiber der "Costa Concordia". Die Ermittlungen um das Schiffsunglück sind noch voll im Gange. "Wir müssen noch viele Personen befragen. Es ist jetzt schwer zu sagen, wann die Ermittlungen abgeschlossen werden", erklärte der toskanische Staatsanwalt Francesco Verusio. (APA)
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