Auch heuer wieder pompöse Menüs am Opernball

9. Februar 2012, 12:57
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Nobelrestaurants Sacher und Korso bieten exquisite Karte für Ballbesucher

Wien - Bretonischer Hummer mit Avocado und Kresse, Pot au feu vom Stubenküken oder ein Valrhona Schokoladetörtchen: auch dieses Jahr haben sich die Nobelrestaurants zum Ziel gesetzt, die Opernballgäste mit einem exquisiten Opernball-Menü zu verwöhnen. Im Mittelpunkt stehen 2012 fleischliche Genüsse.

Gleich sechs Gänge sollen den Hunger der Sacher-Gäste stillen und deren kulinarischen Erwartungen übertreffen. Dafür wurden die Speisen laut Sprecherin Christine Koza schon Monate im Voraus von kundigen Sacher-Mitarbeitern vorgetestet. Sollte einmal eine Speise dem kritischen Gaumen der Tester nicht genehmen, wird das Gericht natürlich abgeändert. Das Resultat des diesjährigen Menüs spannt sich vom Consomme vom Ochsschlepp mit Trüffel und Ravioli über den Heilbutt mit Schwarzwurzeln und geräuchertem Paprika bis hin zur Supreme von "Tanariva" Schokolade. Und sollte ein Gast spezielle Wünsche und Gelüste haben, die nicht auf der Karte zu finden sind, improvisiert das Küchenpersonal natürlich spontan, wie versichert wurde.

Auch das Korso präsentiert sich kundenorientiert: da die Vegetarier erfahrungsgemäß in der Unterzahl sind, ist das Opernball-Menü ganz auf fleischliche Genüsse ausgerichtet. Zur Einstellung gibt es Terrine vom Atlantik-Hummer, serviert auf einem Carpaccio vom Oktopus, gefolgt von Pot au feu vom Stubenküken mit Gänseleber. Anschließend wird gebratenes und gefülltes Rinderfilet mit Parmesan-Kartoffelterrine und Zwiebel Escapeche serviert. Zuletzt schließt das Valrhona Schokoladetörtchen mit Rose Champagner Espuma den Magen und sprengt unter Umständen die Hosenknöpfe. Wie im Sacher hat man auch im Korso ein offenes Ohr und eine offene Küche für anderweitige lukullische Begehren und kocht gerne nach individuellem Wunsch. Für Tanzstimmung bei den Opernballgästen sorgt der obligatorische Champagner, der zum Menü aufgetischt wird. (APA)

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    Neben Hummer und Stubenküken werden am heurigen Opernball traditionellerweise auch wieder Frankfurter Würstel kredenzt. Im Vorjahr kostete das Paar 9,50 Euro. 2006 lag der Preis bei 7 Euro.

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