Wien - Der börsenotierte oberösterreichische Autozulieferer Miba
überlegt die Begebung einer Unternehmensanleihe mit einem Volumen von bis zu 75
Mio. Euro und einer Laufzeit von bis zu sieben Jahren. Die Emission soll sich
sowohl an private als auch an institutionelle Investoren richten, teilte das
Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit. Joint Lead Manager werden die Erste Group
Bank AG und die UniCredit Bank Austria AG sein.
"Die Emission steht insbesondere unter dem Vorbehalt eines positiven
Kapitalmarktumfelds für Unternehmensanleihen und eines positiven Verlaufs des
Prospektbilligungsverfahrens", heißt es in der Pflichtmitteilung. Das Verfahren
sollte "in den nächsten Tagen abgeschlossen sein", sagte eine
Unternehmenssprecherin auf APA-Anfrage. Was Miba mit dem frischen Geld machen
will, wurde noch nicht verraten. Kommende Woche (15. Februar) gibt Miba-Chef
Peter Mitterbauer dazu eine Pressekonferenz in Wien.
Miba hat zuletzt Umsatz und Ertrag kräftig gesteigert. In den ersten drei
Quartalen 2011/12 (bis Ende Oktober) kletterte der Umsatz um 37 Prozent auf
429,6 Mio. Euro, das operative Ergebnis (Ebit) legte um 22,1 Prozent auf 50,2
Mio. Euro zu. (APA)