Brent-Ölpreis mit höherer Tendenz

9. Februar 2012, 14:17
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Wien - Die Ölpreise haben am frühen Donnerstagnachmittag unterschiedliche Vorzeichen aufgewiesen. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 99,85 Dollar und damit 0,52 Prozent mehr als am Mittwoch. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 117,14 Dollar indes knapp unter dem Vortagesniveau gehandelt.

In der Nacht auf Donnerstag war der Brent-Preis nach Angaben der Commerzbank noch auf ein Sechs-Monatshoch bei knapp 118 Dollar geklettert. Gestützt hätten die Hoffnung auf ein neues Hilfspaket in Griechenland, die nach wie vor bestehenden Angebotsrisiken sowie ein schwächerer US-Dollar, schreiben die Experten in ihrem täglichen Kommentar zum Rohstoffmarkt.

Mit einer gewissen Erstarkung des Dollar gegen den Euro drehte der Brent-Preis im Donnerstagsverlauf aber schließlich ins Minus. Der WTI-Preis konnte sich indes erholen, nachdem er am Vortag angesichts der US-Lagerdaten klar unter Druck geraten war.

In der vergangenen Woche sind die Rohöllagerbestände nach Informationen des US-Energieministeriums um 0,3 Mio. Barrel gestiegen. "Angesichts gesunkener Importe und einer gestiegenen Raffinerieauslastung hätten die Ölvorräte aber eigentlich zurückgehen müssen", schreiben die Experten der Commerzbank.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.733,00 Dollar und damit unter dem Mittwochvormittags-Fixing von 1.743,00 Dollar. Die Aktienmärkte tendierten am Donnerstag ohne klare Richtung. Nachdem im Frühhandel noch die Hoffnung auf milliardenschwere Finanzhilfen für Griechenland in Form durchwegs steigender Notierungen durchgeschlagen hatte, flaute im Mittagshandel das Sentiment merklich ab. (APA)

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