Buffalo deklassiert Titelverteidiger Boston

9. Februar 2012, 11:05
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Höchster Saisonsieg ohne Trainer Ruff und Torjäger Vanek - Nödl verlor mit Carolina

Buffalo  - Ohne Trainer Lindy Ruff und den österreichischen Torjäger Thomas Vanek, die beide verletzt sind, haben die Buffalo Sabres am Mittwoch in der National Hockey League (NHL) den Titelverteidiger deklassiert. Die Sabres schossen die Boston Bruins mit 6:0 aus dem First Niagara Center von Buffalo und setzten damit den Erfolgslauf der vergangenen zwei Wochen fort.

Buffalo hat aus den jüngsten fünf Spielen neun Punkte geholt und dabei nur fünf Gegentreffer erhalten. Torhüter Ryan Miller war auch im emotionsgeladenen Duell mit Boston herausragend. Der Star-Torhüter parierte alle 36 Torschüsse und blieb zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer.

Kapitän Jason Pominville (2), Christian Ehrhoff, Tyler Ennis, Patrick Kaleta und Drew Stafford schossen die Sabres zum höchsten Saisonsieg und fügten Boston die höchste Niederlage seit fast vier Jahren zu. Auf die Play-off-Plätze hat Buffalo aber immer noch neun Punkte Rückstand, gegenüber den achtplatzierten Ottawa Senators aber auch drei Spiele weniger ausgetragen.

Ruff, der sich im Training bei einer Kollision mit Verteidiger Jordan Leopold drei Rippen gebrochen hat, saß auf der Tribüne und wurde von James Patrick ersetzt. Der Cheftrainer wird auch in den nächsten Tagen Training und Spiel nur aus der Ferne beobachten. Vanek, der seit gut einer Woche wegen einer Oberkörperverletzung pausieren muss, stieg am Mittwochvormittag wieder ins Training ein und hofft, am Freitag (gegen Dallas) oder am Samstag (gegen Tampa Bay) sein Comeback geben zu können.

Der Wiener Andreas Nödl (15:54 Minuten Eiszeit) verlor mit den Carolina Hurricanes bei den Anaheim Ducks mit 2:3 nach Verlängerung. (APA)

Ergebnisse von Mittwoch: Buffalo Sabres (ohne Thomas Vanek/verletzt) - Boston Bruins 6:0, Anaheim Ducks - Carolina Hurricanes (mit Andreas Nödl) 3:2 n.V., Detroit Red Wings - Edmonton Oilers 4:2, San Jose Sharks - Calgary Flames 3:4

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