Wien/Eisenstadt - Nach einem Rückgang im Vorjahr erwartet die
börsenotierte EVN-Tochter Burgenland Holding AG, die je 49 Prozent an den
burgenländischen Energieversorgern Bewag und Begas hält, für das laufende
Geschäftsjahr 2011/12 wieder höhere Beteiligungserträge. Es werde mit einer
Steigerung auf das Niveau der letzten Jahre gerechnet, hieß es am Donnerstag im
Quartalsbericht. 2010/11 hatte eine um die Hälfte gekürzte
Dividendenausschüttung der Bewag das Ergebnis der Burgenland Holding stark
belastet, weshalb diese wie berichtet die Dividende auf 1,15 (2,15) Euro je
Aktie senken will. Über den Dividendenvorschlag - insgesamt sollen 3,45 Mio.
Euro zur Ausschüttung gelangen - stimmt die HV am 23. März ab.
Das Periodenergebnis der Burgenland Holding lag im 1. Quartal 2011/12
(Oktober bis Dezember) mit -0,04 (-0,05) Mio. Euro leicht über dem
Vorjahresniveau. Grund dafür waren gesunkene Aufwendungen, heißt es. Das
Eigenkapital verringerte sich aufgrund des im Vorjahr stark gesunkenen
Beteiligungsertrags der Bewag, lag mit 73,575 Mio. Euro jedoch weiter auf dem
Niveau des Bilanzstichtags 2010/11 (30. September). Die Eigenkapitalquote betrug
unverändert 99,9 Prozent. Die Beteiligungserträge von Bewag und Begas werden der
Burgenland Holding erst im 2. Geschäftsquartal zuteil. Bewag und Begas sollen
wie bekannt fusioniert werden. Mehrheitsaktionär der Burgenland Holding AG ist
die niederösterreichische EVN AG mit 73,63 Prozent. (APA)