Besuch bei Kadyrow

Tschetschenien "lebensgefährlich": Amnesty widerspricht FPÖ

9. Februar 2012, 10:29

Generalsekretär Heinz Patzelt kritisiert den Besuch einer FPÖ-Delegation in Tschetschenien

Die Reise einer FPÖ-Delegation nach Tschetschenien sorgt weiter für Wirbel. Nach Ansicht des Wiener FPÖ-Chefs Johann Gudenus und des außenpolitischen Sprechers Johannes Hübner herrscht Frieden in Tschetschenien. Sie sind in das Land gereist, haben den umstrittenen Präsidenten Ramsan Kadyrow getroffen und über die Rückführung von Flüchtlingen gesprochen. In Österreich leben derzeit offiziell rund 25.000 tschetschenische Flüchtlinge. Kritik ernteten die FPÖ-Politiker für ihre Reise vom Außenministerium. (derStandard.at berichtete)

"Friedhofsruhe"

Nun widerspricht auch der Generalsekretär von Amnesty International Österreich, Heinz Patzelt, der FPÖ, wenn diese sagt, in Tschetschenien herrsche Friede. Wer in den vergangenen Jahren nicht rechtzeitig flüchten konnte, sei ermordet worden, sagte Patzelt am Donnerstag im Ö1-Morgenjournal. "Wir sehen jeden Tag auf das Neue, dass Präsident Ramsan Kadyrow und seine Mannen jede Art von Aufarbeitung der Geschichte in Tschetschenien schlichtweg brutal unterbinden." Außerdem stünden der russische Präsident Dmitri Medwedew und Ministerpräsident Wladimir Putin hinter dieser Politik. Tschetschenien und Russland würden laufend vom Europäischen Menschrechtsgerichtshof verurteilt, laufend würden Strafen gezahlt, aber das politische System und die Menschenrechtssituation änderten sich trotzdem nicht. "Tschetschenien ist zwar ruhiger geworden, aber was dort herrscht, ist Friedhofsruhe", so Patzelt.

Positives Image

Insbesondere für Menschen, die sich politisch engagieren wollen, sei Tschetschenien nach wie vor "lebensgefährlich". Russland aber wolle ein positives Image und habe daher ein großes Interesse daran, ein nicht lebensgefährliches Tschetschenien zu zeigen. Der tschetschenische Präsident Kadyrow wolle, dass Flüchtlinge zurückkehren, damit sie nicht über die schweren Menschenrechtsverletzungen berichten können, betont Patzelt.

Menschenrechtsverletzungen

Auch die Asylkoordination Österreich übt Kritik an der Reise der FPÖ-Delegation. Es gebe zuhauf aktuelle Lageberichte zu Tschetschenien - "wenn es darum geht, real die Risiken einer Rückkehr einzuschätzen, muss man diese bloß lesen". Dort erfahre man auch von den Menschenrechtsverletzungen, die Kadyrow persönlich angelastet werden, darunter der in Wien verübte Mord an Umar Israilow. Dann würde auch klar, dass tschetschenische Flüchtlinge mit gutem Grund in Österreich sind. (red, derStandard.at, 9.2.2012)

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das ist fix
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wie die situation dort ist, das ist mir eigentlich gleichgültig, wichtiger wäre, dass man sich um die situation in österreich kümmert

http://www.krone.at/Oberoeste... ory-299236

"Vier Tage lang hat ein zwölfjähriges Mädchen im Krankenhaus behandelt werden müssen, nachdem es auf einem Spielplatz im oberösterreichischen Steyr von mehreren Burschen (zehn bis 13 Jahre alt) verprügelt worden war. Nun hat Vanessa Albträume und Angst, denn zwei der - strafunmündigen - tschetschenischen Tatverdächtigen besuchen dieselbe Schule wie sie."

herriot
00
31.3.2012, 13:46
ist das dein Ernst?

Willst du ein verletztes Mädchen mit 160 000 Toten vergleichen. Ganz zu Schweigen von systematischer Folter, Zertörung der Infrastuktur und Verfolgung von Minderheiten.
http://www.aktuell.ru/russland/... _2887.html

Würde gerne wissen was du zu diesem ,,freiheitlichen" Frieden sagen würdest, wenn es dich betreffen würde- Dein kleinkarietes Kommentar ist für mich absolut unangebracht -das ist fix

das ist fix
00

sie haben aber schon bemerkt, dass der von mir verlinkte sachverhalt in den medien komplett totgeschwiegen wurde - vorallem vom orf

BirdFlewBy
00
10.2.2012, 15:17
Und noch was

Die FPÖ sollte jetzt vor dem EU Gericht für Menschenrechte angezeigt werden, den sie haben unter anderem die politische Flüchtlinge wie Umar Israilow an Kadyrow ausspioniert und so im Gefahr gebracht.

maggo22
01
10.2.2012, 06:45

Warum fahrens nicht nach Serbien um sich davon zu überzeugen daß dort seid vielen Jahren alles freidlich ist?

Karl Graus
02
10.2.2012, 08:43
oder gleich nach syrien?

der herr assad ist sicher gerne bereit, den total kritischen effen in einem freundschaftlichen gespräch zu versichern, dass es in syrien VÖLLIG ruhig ist, es keine massaker gibt, keine aufstände und noch nie einem ein haar gekrümmt wurde! und wenn der das sagt, dann muss man mit oppositionellen ja auch nicht mehr sprechen, denn warum sollte der lügen? für mich stellt sich eine frage, die mich immer mehr bewegt......gibt es für politiker generell und fp politiker speziell eigentlich eine IQ untergrenze? oder reicht es, wenn man unfallfrei seinen namen sagen kann und alles nachplappert, das der fü.....sorry schlomo strache so von sich gibt? sowas können ja kabarettisten gar nicht mehr erfinden! und wer wählt wirklich solche pfosten?unfassbar!

~
06
Alles Lügen!

Tschetschenien ist ein Musterrrstaat deutschen Vorbildes und ich empfehle jedem orrdentlichen deutschstämmigen Österrreicher, derr Rrecht und Orrdnung schätzt, sich dorrt niederrzulasssen, und das kommunistische Rrestösterreich künftig in Frrieden zu lassen.

Pfeifenraucher
61
Dank an die Herren Hübner und Gudenus für ihre vorbildliche Initiative

die hoffentlich viele Tschetschenen zur Rückkehr in ihr geliebte Heimat bewegen wird.

Jeder Entwurzelte weiß das über die Maßen zu schätzen - herzlichen Dank nochmals!!!

mein toaster liegt am tierfriedhof
00
10.2.2012, 00:01

Ich an Ihrer Stelle würd en Nick ändern, denn was Sie rauchen, muss aber ärger sein als die handelsübliche Pfeife ...

N. Ruhen
00

Sind Sie einer der Entwurzelten, der in seine Heimat zurückkehren wird?

wiesengarten
25
Ich wundere mich

über sehr viele Meldungen, die diese Reise als unnötig ansehen und Khadyrov und seine Schergen verurteilen. Gestern wurde ein schwer traumatisierter Tschetschene nach Moskau abgeschoben, ich habe darüber mehrfach geschrieben, keine Reaktionen oder fast keine.
Zwar sagen auch staatliche Stellen, dass es in Tschetschenien keine Lebensqualität gibt, dass trotz einiger Neubauten Mangel an Wohnungen herrscht, die Gesundheitsversorgung zwar auf dem Papier kostenlos ist, tatsächlich aber überall bezahlt werden muss. Auch Länderberichte bescheinigen das.
Trotzdem entscheidet der AGH weiterhin restriktiv und negativ. Weitere Abschiebungen werden folgen, auch von Familien, von ML habe ich noch nichts gehört.

gez69
 
10
10.2.2012, 03:28

"keine Lebensqualität" im Herkunftsland ist kein Asylgrund und Russland ist groß ...

al ha
 
25
es würde mich interessieren

wer die lustreise dieser personen (das wort menschen erspare ich mir) bezahlt hat?

Wer lesen kann...
03

Na doch sicher der Staat?

Nachdem die 2 blauen Knaben ja in offizieller Mission unterwegs waren (sonst waren die doch nicht mit Diplomatenpaessen ausgestattet gewesen?)

</Zynismus off>

al ha
 
00
diese personen verfügen über diplomatenpässe?

woher haben sie diese informationen?
ich kann mir nicht vorstellen, das es sich um eine offizielle mission gehandelt hat.

Wer lesen kann...
00
10.2.2012, 06:58

Laut ORF waren die mit Diplomatenpaessen unterwegs.

Titeuf
 
12
Eine gewisse Stringenz in ihrer Außenpolitik kann man den Blauen nicht absprechen

Kadyrow passt nahtlos in eine Reihe mit den Besuchen bei Gadaffi und Saddam Hussein.

Wahrscheinlich müssens nehmen was kommt. Wählerisch werdens nicht sein können, bei den Einladungen.

dLieHs1
01

Einen gewissen Hang zum Absurden kann man denen auch nicht absprechen.
Was mich aber wirklich wundert: dass man sich von denen überhaupt noch besuchen lässt bzw. die sogar einlädt. Also, ich hätt´ Angst angesichts des Schicksals der zuvor Besuchten.

zebaz
09
Feierabend...

... seit 17.00 ist deutlich zu bemerken, dass die Zahl der Rotstrichler deutlich abgenommen hat. Was sagt uns das? -> Feierabend in der Zentrale

GTV916
 
22
Glaub eher ...

.... die hängen schon an der Theke ;-)

(und arbeiten an der Intensivierung ihrer Farbe ... )

keywords
313

ich fasse zusammen:

ein nicht zuständiger und ein weiterer in der sache mutmasslich unbefugter FPÖ politiker sind auf kosten von steuerzahlern in ein land gereist.

dort haben sie die sicherheit und stabilität des landes anhand von gesprächen mit dem dortigen präsidenten analysiert und verifiziert.

dieser hat gesagt: "bei uns is eh ois supa." woraufhin sie den vielen berichten zuständiger stellen die wahrheit absprechen wollen.

um jetzt werte anzusprechen zwecks der klaren botschaft: schuster, bleib bei deinen leisten und verschwend net unser geld.

Grigio
50

Ich fasse zusammen:
Keywords holt sich seine Informationen aus dem Standard-Forum bzw. der gefärbten Berichterstattung und fabuliert noch ein wenig dazu ...

keywords
00
10.2.2012, 10:07

haben sie informationen, die über den artikel hinaus gehen?

hat der präsident doch russisch gesprochen?
haben die beiden herren sightseeing gemacht?
wie haben sie die einrichtung beim präsident gefunden?

erzählen sie mehr! ich bin hungrig nach der wahrheit!

maggo22
03
10.2.2012, 06:44

Ich fasse zusammen:

Grigio hat heute Journaldienst... ;)

Grigio
00
10.2.2012, 09:21
Das Kampfposterargument ....

... lieb!

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