Salzburger bei Skitour 300 Meter abgestürzt - tot

9. Februar 2012, 07:28
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Begleiter konnte wegen defekten Handys keinen Notruf absetzen

Bad Reichenhall - Ein 33 Jahre alter Skitourengeher aus Neumarkt am Wallersee im Salzburger Flachgau ist am Mittwochnachmittag in Bayern 300 Meter tief abgestürzt und gestorben. Er hat bei der Abfahrt vom Hochkalter bei Berchtesgaden vermutlich ein Schneebrett ausgelöst, das ihn an einer Felswand in die Tiefe riss und verschüttete, wie das Bayerische Rote Kreuz in Bad Reichenhall mitteilte.

Sein ebenfalls 33-jähriger Begleiter stieg zu Fuß zu dem Verunglückten ab, der so schwere Verletzungen erlitten hatte, dass er vermutlich sofort tot war, heißt es in der Mitteilung. Der Mann konnte keinen Notruf absetzen, weil sein Handyakku bei zweistelligen Minusgraden nicht mehr funktionierte. Er musste mit großer Mühe zurück ins Tal, um Hilfe für seinen Freund zu holen.

Die Bergwacht Ramsau forderte einen Polizeihubschrauber aus München zur Bergung des Bergsteigers an. Vier Stunden nach dem Notruf gelang es den Einsatzkräften, zum Verunglückten durchzudringen. Sie konnten nur noch seinen Tod feststellen. (APA)

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