Schubhäftling entpuppte sich als in Italien gesuchter Mörder

8. Februar 2012, 19:33
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Albaner wurde mit gefälschtem Reisepass in Deutschland festgenommen

Innsbruck - Ein in Tirol in Schubhaft sitzender Albaner hat sich als in Italien gesuchter mutmaßlicher Mörder entpuppt. Laut Polizeiangaben vom Mittwoch wurde der 33-Jährige von einer Polizeistreife im Raum Rosenheim (Bayern) angehalten und kontrolliert. Weil er einen gefälschten Reisepass bei sich hatte, wurde er festgenommen und nach Tirol überstellt. Unmittelbar vor seiner Entlassung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um einen wegen Mordes in Italien gesuchten Albaner handelte.

Der 33-Jährige steht laut LKA im Verdacht, im Zuge eines Streites im Drogen- und Rotlichtmilieu einen Landsmann im Mai 2011 vor einem Lokal in Vigevano in der Provinz Pavia erschossen zu haben. Zwei Mittäter hätten nach der Tat ausgeforscht und verhaftet werden können. Dem 33-Jährigen war zunächst die Flucht gelungen.

Diese wurde mit der Festnahme durch die deutschen Beamten beendet. Nachdem die italienische Justiz einen Europäischen Haftbefehl übermittelt hatte, wurde der 33-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Innsbrucker Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. (APA)

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