Rekord-Weltmeister mit dem 2011er Modell von Mercedes am schnellsten - Webber im neuen dahinter
Jerez de la Frontera - Michael Schumacher war am zweiten
Tag der Formel-1-Testfahrten in Jerez de la Frontera der Schnellste.
Der Rekord-Weltmeister aus Deutschland stellte mit dem
Vorjahres-Boliden seines Teams Mercedes in 1:18,561 Minuten die
Mittwoch-Bestzeit auf. Schumacher war auf dem 4,42 Kilometer langen
Circuito de Jerez um mehr als eine halbe Sekunde flotter als Kimi
Räikkönen bei seiner Topmarke am Dienstag.
Schumacher war kaum zu bremsen, der siebenfache Champion
absolvierte über 130 Runden und beendete damit sein eineinhalbtägiges
Testprogramm in Südspanien. Sein Programm erst beginnen wird am
Donnerstag Red Bulls Doppel-Weltmeister Sebastian Vettel.
Vettels Teamkollege Mark Webber drehte am Mittwoch im neuen Red
Bull RB8 die zweitbeste Runde. Der Australier hatte am zweiten von
insgesamt vier Testtagen in Andalusien einen Rückstand von 0,623
Sekunden auf Schumacher. Dahinter reihte sich Webbers Landsmann
Daniel Ricciardo im neuen Wagen des Red-Bull-Nachwuchsteams Toro
Rosso auf Rang drei ein.
Rückkehrer Räikkönen wurde im Lotus diesmal Fünfter, insgesamt elf
Piloten waren am Mittwoch im Einsatz. Wegen der unterschiedlichen
Testprogramme sind Zeiten und Platzierungen allerdings nur
eingeschränkt aussagekräftig. Sonst läge fast die Frage nahe, warum
Mercedes nicht mit dem 2011er Modell in die Saison geht.
Dies ist unter anderem daher nicht möglich, weil der Wagen nicht
den geänderten Bestimmungen für die neue Saison entspricht. Die 20
Rennen umfassende WM-Saison 2012 startet am 18. März in Melbourne. (APA/dpa)