US-Medienkonzern

Time Warner profitierte im Quartal von Film und Fernsehen

8. Februar 2012, 18:29

Zeitschriftengeschäft schrumpfte leicht - Gestiegene Kosten verhinderten Gewinnanstieg

Ein gut laufendes Film- und Fernsehgeschäft hat dem US-Medienkonzern Time Warner im Schlussquartal die Kasse gefüllt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 8,2 Mrd. Dollar (6,2 Mrd. Euro). Angesichts gleichzeitig gestiegener Kosten stagnierte der Gewinn aber nahezu bei unterm Strich 773 Mio. Dollar. Auch im Gesamtjahr wuchs Time Warner.

Konzernchef Jeff Bewkes versicherte am Mittwoch in New York, weiter kräftig in das Programm und die Produktion neuer Streifen investieren zu wollen. Von Time Warner stammen Kassenschlager wie "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Der Konzern besitzt den Unterhaltungssender TNT, das Nachrichten-Flaggschiff CNN sowie die Spielfilm- und Serienkanäle des Bezahlsenders HBO.

Das Zeitschriftengeschäft schrumpfte leicht. Während die wichtigen Werbeeinnahmen stabil blieben, sanken die Verkaufserlöse. Time Warner verlegt unter anderem das legendäre "Time Magazine" sowie "Sports Illustrated", den Wirtschaftstitel "Fortune" und die Zeitschrift "People".

Im Frühjahr wechselt der bisherige RTL-Group-Chef Gerhard Zeiler (56) zu Turner Broadcasting System, einer Tochter von Time Warner, wie Dienstagabend bekanntgeworden war, mehr dazu hier. (APA)

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