Zwischen Kampfkunst und Gewaltakt

Ansichtssache15. Februar 2012, 11:44
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Thaiboxen als härteste aller Kampfsportarten mag dem flüchtigen Betrachter als wüste Schlägerei erscheinen - schon allein deshalb, weil hier so viele Kampftechniken erlaubt sind wie nirgendwo sonst. Das Zusammenspiel von Schlägen, Blocks und Tritten mit Fäusten, Knien und Schienbeinen ist aber alles andere als simpel.

foto: merza

Fadi Merza tendiert eigentlich mehr zum Boxen als zum Kicken. Seine Beintechnik ist aber auch nicht von schlechten Eltern.

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foto: merza

Nicht nur Härte und Präzision ist beim Thai-Boxen gefragt. Gelenkigkeit ist wichtig, um zu parieren.

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foto: merza

Fadi Merza setzt auf schnelle Schlagkombinationen.

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foto: merza

Die Rechte verfehlt ihre Wirkung nicht.

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foto: merza

Ein junger Fadi Merza ohne Tätowierungen.

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Beim Muay Thai sind auch Schläge mit den Knien und Ellenbogen erlaubt. Nur Kopfstöße sind streng verboten. Der Engländer Liam Harrison muss einen "Flying Elbow" des Iraners Behzan Rafighdoust einstecken.

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Bei den Muay Thai Championships in Bangkok treten regelmäßig Thaibox-Meister aus 16 Ländern gegeneinander an. Ein Knie-Kick des deutschen Bartosz Koscielniakals ist ein potenzieller K.O-Schlag.

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Auch der Spanier Rafi Zouheir kann sein Knie in die Höhe schrauben. (vet, derStandard.at)

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