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vergrößern 800x533Washington - Schafe zählen einer neuen Studie zufolge zu den genetisch vielfältigsten Heimtieren. Im Gegensatz zu den meisten Hunde- und Rinderrassen habe sich das hohe Niveau der genetischen Vielfalt bei Schafen erhalten, heißt es in der im Wissenschaftsjournal "PLoS Biology" veröffentlichten US-Studie.
Die Untersuchung zeigt die Abstammungslinien der Schafe in den vergangenen 11.000 Jahren bis zu den Anfängen der Tierzucht auf. Für ihre Untersuchung analysierten die Wissenschafter die Verwandtschaft von über 2.800 Schafen aus 74 Zuchtlinien und verglichen knapp 50.000 Erbanlagen. Die dabei gefundene hohe genetische Vielfalt deute darauf hin, dass die Domestizierung von Schafen auf einer breiten genetischen Basis basiere.
In der Studie beleuchten die Forscher die lange Geschichte der Schafzucht, in der beispielsweise mittels genetischer Selektion Fellfarbe, Körpergröße oder das Fehlen von Hörnern bestimmt wurde. Sie kommen zu dem Schluss, dass es dabei noch Verbesserungsmöglichkeiten gebe. So könnten beispielsweise Schafe gezüchtet werden, die mehr Fleisch produzieren, erklärte Studienautor James Kijas. Die Schafe könnten aber auch gegen bestimmte Krankheiten immun gemacht werden. (APA/red)
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