Piraterie in Somalia kostet Wirtschaft Milliarden

9. Februar 2012, 08:57
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Lösegeld, schnellere Schiffe, Sicherheitspersonal

London - Piraterie in Somalia kostet die Weltwirtschaft einer Studie zufolge jährlich rund sieben Milliarden Dollar. Wegen der Überfälle seien Reedereien gezwungen, schnellere Schiffe einzusetzen, die längere Strecken bei höheren Geschwindigkeiten bewältigten, hieß es in einem Bericht der Organisation "One Earth Future".

Es habe sich gezeigt, dass Schiffe, die mit mehr als 18 Knoten (etwa 33 Kilometer pro Stunde) fahren, Kaperungen entkommen konnten. Außerdem wurde für die Fahrten im Indischen Ozean und im Golf von Aden zusätzliches Sicherheitspersonal eingestellt, was ebenfalls die Kosten nach oben trieb. Von den sieben Milliarden Dollar gaben Regierungen mindestens 1,3 Milliarden Dollar aus, um das Problem in den Griff zu bekommen. 5,5 Milliarden Dollar übernahmen Reedereien.

Dem Bericht zufolge wurden 160 Millionen Dollar an Lösegeld bezahlt. Dabei stieg die durchschnittliche Summe für ein Schiff im vergangenen Jahr auf fünf Millionen von zuvor vier Millionen Dollar. (APA/Reuters)

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