FPÖ-Pisec: Fekters Vier-Punkte-Programm führt in den Crash!

8. Februar 2012, 11:43

Schulden, Steuern, Transferzahlungen, Überverwaltung

"Sieht man sich die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung genauer an, so kann man dieses von ÖVP-Finanzministerin Fekter dominierte Programm in vier Punkten zusammenfassen: Schulden, Steuern, Transferzahlungen an das Ausland und staatliche Bevormundung durch Überverwaltung", kritisierte der freiheitliche Bundesrat Mag. Reinhard Pisec den Crashkurs von SPÖ und ÖVP.

So habe die Bundesregierung das letzte Maastricht-konforme Budget 2007 vorgelegt. Seitdem gehe es rasant bergab, so Pisec der an den traurigen Ist-Zustand erinnerte: 218 Milliarden Euro Cash-Verschuldung, plus mehr als 179 Milliarden ausstehenden Haftungen. Dazu, so Pisec, kämen noch die Gesamtverluste alle Körperschaften und der Sozialversicherung, für die Österreich ebenfalls gerade stehen müsse.

Gleichzeitig sei Österreich weltmeisterlich was die Steuerquote betreffe. "Mit einer Abgabenquote von 45 Prozent ist der Bereich des Erträglichen bereits überschritten", verwies Pisec auf die Tatsache, dass rund drei Prozent der ausstehenden Steuern uneinbringlich seien. Dies deswegen, weil die Steuersätze einfach zu hoch seien, so Pisec.

Jene 30 Milliarden an Haftungen für Griechenland werde Österreich wohl bald abschreiben können, wenn wie von vielen Wirtschaftsexperten prognostiziert, die Staatspleite tatsächlich eintrete, warnte Pisec, der der Bundesregierung vorwarf hier dem heimischen Wirtschaftsstandort erheblich geschadet zu haben.

Die staatliche Überverwaltung mit einem Heer an Beamten runde das Crash-Szenario der Bundesregierung noch ab, so Pisec, der auf den österreichischen Wirtschaftswissenschaftler und Gründer des Wirtschaftsforschungsinstitutes Ludwig von Mises verwies, der nachgewiesen habe, dass nur ein freies Wirtschaften, gänzlich ohne planwirtschaftliche Eingriffe, die moderne Produktion aufrechterhalten könne und permanente staatliche Intervention zu einer radikalen Senkung des allgemeinen Wohlstandes führe.

"Daher ist freiheitliche Wirtschaftspolitik immer verbunden mit Steuersenkungen und mehr Freiheiten für den Bürger", betonte Pisec, denn nur so könne das Wirtschaftswachstum erreicht werden, das wir brauchen, um international wettbewerbsfähig zu sein. "Wir wollen mehr Freiheit und weniger staatliche Bevormundung. Wir wollen weniger Schulden und weniger Steuern", so Pisec, denn mit weniger Steuern würden die Einnahmen und das Einkommen der einzelnen Bürgerinnen und Bürger gesteigert. Dies führe weiters zu höheren Sparquoten und höheren Konsumausgaben, die für das Wirtschaftswachstum maßgeblich und notwendig seien. "Mit Fekters Vier-Punkte-Programm hingegen wird unsere Wirtschaft einen Total-Crash hinlegen", forderte Pisec ein Umdenken in der Steuer- und Finanzpolitik der Bundesregierung.

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OTS0107 2012-02-08/11:43

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