Wiener U-Bahn

Weiche von U4 war zweimal in zwei Tagen defekt

8. Februar 2012, 11:52

Temperaturen machen Material zu schaffen

Wien - Eine Weiche auf der Wiener U-Bahnlinie 4 im Bereich Hütteldorf war innerhalb von zwei Tagen zweimal defekt. Die Folge: Die Passagiere mussten am Dienstag und am Mittwochvormittag mit einem Schienenersatzverkehr vorliebnehmen. "Die Reparaturen verliefen recht schnell, wir müssen uns aber die Sache natürlich genauer ansehen", sagte Answer Lang, Sprecher der Wiener Linien. Kritik kam unterdessen von der ÖVP: Die U-Bahnverbindungen seien "unzuverlässig".

Der Vorwürfe des ÖVP-Landtagsabgeordneten Roman Stifter, der von "gehäuften Ausfällen" sprach, kamen einen Tag nach drei Zwischenfällen im Netz der U4. Lang relativierte: "Abgesehen von der Weichenstörung gab es einen Rettungseinsatz in der Station Friedensbrücke und einen Polizeieinsatz in der Längenfeldgasse, Letzterer verbunden mit dem Ansuchen der Exekutive, den Zug anzuhalten. Sicherheit und Gesundheit gehen vor, das ist unsere Philosophie."

"Kaum hat man seit langem wieder echte Wintertemperaturen, ist der U-Bahnverkehr schon wieder wie lahmgelegt", polterte Stifter. Angesichts der "teuren Ticketpreiserhöhungen" der vergangenen Zeit sei dies nicht zu akzeptieren. Dazu Lang: "Temperaturen um die 20 Grad minus in der Nacht machen natürlich dem Material zu schaffen." Trotzdem hätten sich die Verzögerungen im U-Bahn-Verkehr in Grenzen gehalten. Zu Bus und Straßenbahn sagte Lang: "Der gesamte Verkehr verlangsamt sich bei entsprechenden Wetterbedingungen, davon ist auch der öffentliche betroffen, der sich ja Flächen mit dem Individualverkehr teilt." (APA)

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Posting 1 bis 25 von 68
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Die Stimme
11
10.2.2012, 17:28

Wer sich auf Öffis verläßt muß eben mit den Konsequenzen leben. Selber schuld.

Ignaz gartengschirrl
22

die u4 hat doch ständig störungen und das komplett unabhängig vom wetter.

auch wenn die jahreskarten jetzt etwas billiger wird so ist sie nichteinmal das wert.

verleih nix
40
überraschung: es sind jetzt pro jahreskartenbesitzer 100 euro weniger für wartung da

wenn das volk danach schreit muss es auch mit dem ergebnis leben.

sozenglotzer
10
22.2.2012, 11:59

jösas, für die ab kommenden mai? aber trotzdem danke fürs beispiel eines speichellecker-postings. ich kanns ja bei denen verstehen wo es der arbeitgeber ist.

Dani Düsentrieb
 
00
und

schon viel mehr als vorher verkauft sind...

Grumble
01

Und das, obwohl die günstigere Jahreskarte erst im Sommer kommt? Potz blitz!

NONE
10

Nicht nur das - als ich gewartet hatte war auch ein Zug defekt.

Die waren völlig überfordert - vielleicht wird es mal Zeit die Züge auf schwierige Wetterlagen hin zu optimieren?

schupfnudl
07
was mich viel mehr ärgert als die dauernden störungen auf der U4

ist die (Nicht-)Informationspolitik der Wr. Linien. Beispiel Dienstag abend - Durchsage im Radio (!!)betreffend U4-Betriebsstörung.
- Homepage Wr. Linien: Null Information
- U4-Station Heiligenstadt "Betriebsstörung" - null Information über voraussichtliche Dauer (ein "länger" oder "absehbar" würde mir bereits reichen)
Als Alternative ab zum Bus. Sollte in 2 Minuten kommen lt. Fahrplan im Internet.
Nur: Der Fahrplan im Internet ist nicht aktuell und weicht von dem in der Station ab - Bus weg und 8 Minuten bei minus 15 Grad warten.

Auch bei anderen Störungen - es gibt KEINE Informationen auf den anderen Linien sodass man rechtzeitig umsteigen kann.

Ich verstehs nicht und fühl mich immer wieder gefrotzelt von diesem Kunden"service"

NONE
00

War bei mir nicht so - man hat uns informiert.

Aber es hat dennoch wahnsinnig lange gedauert ...

Der Große von Gegenüber
03

Weiche, Wotan, Weiche ...

Proconsul
00
10.2.2012, 06:29

So will Wotan seine Frühstückseier? ;)

Der Große von Gegenüber
00
10.2.2012, 06:43

und dazu ein Gläschen Met ...

peace & love
04
"teuren Ticketpreiserhöhungen"

so teuer wie bei den vaupen war eine 'ticketpreiserhöhung' noch nie.

die hier hat fast den verstand gekostet.

unterwegs in Österreich
37
Herr Stiftner

dass die Ubahnen störungsanfällig sind, ist die Schuld der ÖVP gemeinsam mit der SPÖ.
DA werden in Wien auf Teufel komm raus Ubahnen gebaut, in denen dann gerade so viel Fahrgäste sitzen, dass STraßenbahngarnituren vollkommen ausreichend wären, Stationen 50 - 100 Fahrgäste/Tag haben etc.
Eine Ubahn zu betreiben ist unverhältnismäßig teurer als eine STraßenbahnlinie zu betreiben.

DAnn werden die Wiener Linien finanziell ausgehungert, bekommen nicht das Geld, um ihren Betrieb ordnungsgemäß führen zu können und dann kommen SIE und werfen den Wiener Linien die Fehler IHRER Partei vor.

Soviel Frechheit muss man erst haben, das können wahrscheinlich nur Politiker

Proconsul
00
1 U-Bahn km kostet 200 Mio EUR

als Tunnelstrecke, da ist aber die Infrastruktur noch nicht dabei!

smea_gol
011

der stiftner ist glaub ich das dümmste was die vp aufzubieten hat.
und das will echt was heißen.

Modjo
04

Ein würdiger Nachfolger für den ehemaligen ÖVP-Verkehrssprecher Gerstl, der jetzt im Parlament sitzt.

tramezzino
00

trotzdem schafft er´s nicht aufs podium:

strache
kickl
vilimsky
gudenus
und dann erst stiftner...

Hadik1
04
"Von der Sowjetunion lernen..."

Wer erinnert sich noch an den Leitspruch, der in guten alten Ostblockzeiten auf so manchem roten Transparent zu lesen war: "Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen."

Falls noch das eine oder andere dieser Transparente vorhanden ist, sollte man es den Politrucks der Wiener Verkehrsbetriebe über den Schreibtisch hängen. In Moskau fährt die Metro nämlich auch noch bei Minusgraden und einer Schneehöhe von einigen Zentimetern.

Claidheamh Mòr
82
In Moskau

gibts auch etliche Metro-Linien mehr, auf die sich das Passagier aufkommen verteilt, und nicht laecherliche 4 1/2 (die U6 ist fuer mich keine "echte" U-Behn).

Modjo
00

Moskau hat auch 6x so viele Einwohner wie Wien.

BraS
 
17

und warum soll die U6 keine echte U-Bahn sein?

Dani Düsentrieb
 
12
weils nicht

unterirdisch fährt?
weils die technologie der bim ist?

ich würde meinen, dass sind die beiden wesentlichsten argumente

Hafniumcarbid
01
Ok.

1.) Weils nicht unterirdisch fährt: Dann dürfte keine U-Bahn-Linie in Wien nach deiner Definition eine "richtige U-Bahn sein", weil alle teilweise überirdisch fahren - genau wie die U6.
2.) "Technologie der bim" - Stimmt auch nicht, die U6 hat eine vom Straßenverkehr komplett unabhägige Strecke und benötigt somit auch keine Blinker, hat keine Ampeln etc. - Ausserdem zeig mir die Bim, die mit der Kapazität (Länge der Züge) der U6 unterwegs ist. Nicht zuletzt sind die Wagen komplett unterschiedlich.

Pylorus
03

es ist keine echte U-B_e_hn (was immer das auch sein mag)! Von U-Bahn war doch nie die Rede.

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