Nächste Woche Plusgrade

9. Februar 2012, 15:39
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Wechselhaftes Wetter am Wochenende, höhere Temperaturen zu Wochenbeginn

Wien - Die Meteorologen der ZAMG entdecken ein Plus in den Prognosekarten - zart zwar, aber doch. Im Wiener Raum könnte es ab Dienstag kommender Woche Tageshöchsttemperaturen von plus ein bis plus drei Grad geben. Beim Wetterdienst UBIMET ist man etwas vorsichiger, erwartet aber ab Dienstag zumindest für Innsbruck und Bregenz keine Minusgrade mehr. Die ZAMG prognostizierte für Dienstag Höchstwerte von minus sechs bis plus zwei Grad. Am Samstag und Sonntag werden diese Werte noch zwischen minus zehn und minus drei Grad liegen.

Davor heißt es allerdings weiterzittern: Am Donnerstag soll ein kleines Störungstief von Norden her leichten Schneefall bringen, der ab dem späten Vormittag über dem Mühl- bis ins Weinviertel einsetzt und sich tagsüber auch auf die übrigen Regionen ausbreitet, so die UBIMET-Experten. Der Nordwind frischt teils lebhaft auf, die Temperaturen steigen auf maximal -10 bis -3 Grad, der auch die Nacht auf Freitag hindurch anhalten.

Die tiefsten Temperaturen Österreichs in der Nacht auf Donnerstag wurden in Seefeld in Tirol gemessen. In dem knapp 1.200 Meter hoch gelegenen Wintersportort westlich von Innsbruck wurden in der Nacht minus 21,7 Grad registriert. Damit war es dort beträchtlich "wärmer" als etwa in der Nacht auf Samstag, als sich Seefeld ebenfalls als Kältepol des Landes erwiesen hatte. Damals erreichte der Tiefstwert 28,3 Grad.

Wochenende: Sonne, Wolken, Schneefall

Am Freitagvormittag kann es aus dichten Wolken örtlich leicht schneien, so die ZAMG. Nach und nach lässt der Niederschlag jedoch nach und es lockert örtlich auf. Länger trüb bleibt es nur im Nordstau der Alpen sowie südlich des Alpenhauptkammes. Der Wind weht weiterhin schwach bis mäßig aus nördlicher Richtung. In der Früh umspannen die Temperaturen minus 18 bis minus sechs Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen minus neun und null Grad.

Am Samstag ziehen südlich des Alpenhauptkammes bereits am Vormittag dichte Wolken durch und zeitweise schneit es. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Südosten Österreichs. Im Norden beginnt der Tag hingegen zumindest zeitweise sonnig. Im Tagesverlauf nimmt jedoch von Süden die Bewölkung langsam zu. Der Wind weht schwach, im Osten auch mäßig aus Nordwest bis Nordost. Frühtemperaturen minus 22 bis minus acht Grad, Tageshöchstwerte minus zehn bis minus drei Grad.

Den meisten Sonnenschein gibt es am Sonntag in Vorarlberg, Ober- und Niederösterreich. Sonst zeigt sich der Himmel meist stark bewölkt, im Südosten ist mit leichtem Schneefall zu rechnen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nordost. Frühtemperaturen minus 19 bis minus elf Grad, Höchstwerte minus zehn bis minus drei Grad.

Montag freundlich, Dienstag viel Schnee, aber wärmer

Der Montag soll recht freundlich werden - mit etwas Sonnenschein und trockenem Wetter. Gegen Abend ziehen von Nordwesten dichte Wolkenfelder auf. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 19 bis minus elf Grad, tagsüber wird es etwas milder als zuletzt, die Maxima liegen zwischen minus sechs und null Grad.

Am Dienstag zieht von Nordwesten eine Störungszone heran und bringt vor allem im Westen und Norden dichte Wolken und Schneeschauer, entlang der Alpennordseite schneit es teils anhaltend. Vorübergehend wird es etwas milder und der Schneefall kann in tiefen Lagen kurzzeitig in Regen übergehen. Wetterbegünstigt ist der Süden Österreichs. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlicher Richtung. Frühtemperaturen minus zwölf bis vier vier Grad, Höchstwerte minus sechs bis plus zwei Grad. (APA)

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    Ab nächster Woche soll es wieder wärmer werden.

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