Teak Holz mit mehr Ertrag, aber kaum Umsatz

8. Februar 2012, 11:26
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Wien - Die börsenotierte Teak Holz International mit Sitz in Linz hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 (1. Oktober bis 31. Dezember) mehr Gewinn ausgewiesen, aber nach wie vor wenig umgesetzt. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg von 0,75 Mio. auf 1,74 Mio. Euro, das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) belief sich auf 1,34 Mio. nach 0,83 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit.

Die Teakbäume in den eigenen Plantagen hätten eine Wertsteigerung um eine Million Euro auf 2,45 (1,45) Mio. Euro erfahren.

Die Umsatzerlöse blieben mit 90.000 (77.000) Euro auf niedrigem Niveau. Grund für den nach wie vor niedrigen Umsatz im Holzhandel sei der starke Angebotsrückgang bei fremdem Teakrundholz, speziell bei zertifiziertem Holz. Die THI musste daher ihren Handel mit fremdem Teakrundholz auf "projektorientierte Basis" umstellen.

Die Ergebniszahlen für das erste Quartal beziehen sich auf fortgeführte Geschäftsbereiche - per Ende 2010 war der Geschäftsbereich "Teak Production" aus dem Konzern ausgegliedert worden, die Vorjahreswerte seien entsprechend angepasst worden, heißt es im Finanzbericht. Im Geschäftsjahr 2010/11 war der THI-Jahresgewinn auf 0,4 (3,7) Mio. Euro eingebrochen.

Ende des ersten Quartals hatte Teak Holz 67 Mitarbeiter, davon 12 in Österreich und 55 in Costa Rica. Dort führt das Unternehmen die Teakwälder.

Im Herbst 2011 war Teak Holz auf einer geplanten Kapitalerhöhung sitzengeblieben. Nach dreimaliger Verlängerung der Zeichnungsfrist musste die börsenotierte oberösterreichische Firma ihre geplante Aktienemission (an institutionelle Anleger) abblasen. Das frische Kapital sollte damals für den Kauf neuer Plantagenflächen in Costa Rica eingesetzt werden.

Im Berichtsquartal habe man Verhandlungsgespräche mit Kreditinstituten erfolgreich finalisiert und Kredite vereinbart, hieß es im Zwischenbericht heute weiter. Im aktuellen Ausblick und zur Risikolage zeigte sich das Management "sehr zuversichtlich" und es geht davon aus, dass die bereits geführten Gespräche zu weiteren Kreditzusagen im Laufe des Geschäftsjahres 2011/12 führen werden. "Durch die Absicherung der Liquidität durch Eigen- und Fremdkapital sollte der Fortbestand des Unternehmens daher mittelfristig bis zu den ersten maßgeblichen Ernten gesichert sein". (APA)

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