Bezirk Währing

Mann lebte in Wien wochenlang neben totem Bekannten

8. Februar 2012, 11:16

Feuerwehr machte bei Zimmerbrand Entdeckung

Wien - Vergangene Woche haben Feuerwehrmänner bei Löscharbeiten in einer Wohnung in Wien-Währing eine stark verweste Leiche entdeckt. Neben dem 59-jährigen Wiener dürfte wochenlang ein Bekannter gelebt haben, der von dem Toten in der Wohnung nichts gewusst haben will. Da die Todesursache nicht mehr festzustellen war, wurde eine Obduktion durchgeführt. "Es liegt kein Fremdverschulden vor, der Mitbewohner hat mit dem Tod des Mannes nichts zu tun", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Am 30. Jänner um 1.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Wohnungsbrand gerufen. Nachbarn dürften Rauch bemerkt und Alarm geschlagen haben. Die Feuerwehr brach die Tür auf und fand neben einer angebrannten Speise, die den Qualm verursacht hatte, eine bereits mumifizierte Leiche im Wohnzimmer, die in einem Sessel saß.

Noch während Feuerwehr und Polizei an Ort und Stelle waren, betrat ein stark betrunkener Mann die Wohnung. Dieser gab an, darin seit ein paar Wochen zu wohnen. Von der Leiche in der Wohnung wolle er nichts bemerkt haben. Das Wohnzimmer habe er nie betreten und Geruch nahm er keinen wahr, gab der 42-jährige Mann gegenüber der Polizei an. Er dachte, dass der Wohnungsinhaber schon länger weg gewesen sei. (APA)

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17 Postings
stoiker
03

frage an die red: ist es ihnen nicht peinlich eine woche hinter der krone herzuhinken?

da hat sie nämlich genau den gleichen apa-text abgedruckt,nur die überschrift war verändert..

Böser
30

einige postings unten bestätigen die pisastudie eindrucksvoll

MaxMara74
119
Kommt mir bekannt vor.

Ich war auch ein paar Jahre verheiratet... :D

dajonny
04

Na immerhin kann man es jetzt auch im Qualitätsblatt nachlesen, letzte Woche war es schon im 0Qualitätsblatt (Heute), aber das darf man ja nicht lesen...

herr_gwehr
01

das einzig brauchbare an der heute, ist das rätsel und sudoku für die 20minütige ubahn-fahrt :)

Raphae1
02

Heute besticht auch wirklich mit einer außergewöhnlichen Qualität. Die Auswahl der Berichte und die Details mit der über Hintergründe informiert wird, ist einzigartig. Wer Heute täglich liest, der braucht überhaupt nie mehr irgendetwas anderes zu lesen, weil ihr oder ihm bereits alles bekannt ist. Und wer mehr als drei Sätze braucht um einen Sachverhalt zu schildern, die oder der kann sich einfach nicht gut genug ausdrücken. Wie komplex der Sachverhalt ist, spielt dabei gar keine Rolle. Heute schafft es bereits mit der Bildunterschrift alles wichtige zu sagen. Danke herzlichst!

dajonny
00

Heute ist einfach das was es ist - eine Gratiszeitung! Als das sollte man das Ding auch sehen, für mich bedeutet es in der Ubahn nur Ablenkung, ohne Anspruch... Man muss halt differenzieren von wo gerade die Infos kommen, verdammen werde ich Heute sicher nicht!

stoiker
01

genau,lieber die info aus einem qualitätsblatt.eine woche früher oder später ist bei einer onlinetageszeitung eigentlich egal.

habts mich cern!
01

bei der nachricht jedenfalls schon.

da wärs auch wurscht wenn sie erfunden wäre.

Die Gezeichneten
02

Ich möchte zu gern wissen, woher dieses hartnäckige Gerücht des "Qualitätsblattes" überhaupt herkommt...

opryde
04
eigenmarketing.

Das fünfte Element
01
wieso kommt diese meldung vom 30.1. im standard

erst jetzt am 8.2.?

http://wien.orf.at/news/stor... s/2519425/ (1.2.2012)

haben die geister des totem die redaktion hier besetzt, nachdem die meldung vorerst vorenthalten blieb?

auf ORF wurde übrigens die überschrift geändert ...

Marlon62
01
Warum wohl?

Ein Qualitätsmedium lässt die Redakteure eben ganz genau recherchieren, ehe etwas veröffentlicht wird. Deshalb gibt es hier auch immer wieder Headlines mit dem informellen Text +++ Meldung folgt +++

:-))))

sinnreich
012

vielleicht wollte er einfach nicht allein sein

möglicherweise ulrich
03

Danke für diese feine Anmerkung!

acca acca
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Sachen gibt's.

hartwurst
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... die gibt's gar nicht!

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