Argentinien will wegen Falkland-Inseln die UNO anrufen

8. Februar 2012, 06:42

Cristina Fernández de Kirchner: Großbritannien "militarisiert" den Südatlantik

Buenos Aires - Argentinien will wegen des anhaltenden Konflikts mit Großbritannien um die Falkland-Inseln die Vereinten Nationen einschalten. Sie werde vor dem UN-Sicherheitsrat und der UN-Vollversammlung Beschwerde gegen die britische "Militarisierung" in der Region um die Falkland-Inseln einlegen, sagte Präsidentin Cristina Kirchner am Dienstag in Buenos Aires vor Politikern und Veteranen des Falkland-Krieges.

Mit der Entsendung eines modernen Kriegsschiffes in die Region und der Entsendung des britischen Prinzen William auf die Falkland-Inseln sei Großbritannien derzeit erneut dabei, "den Südatlantik zu militarisieren", kritisierte Kirchner. Während der Rede der Präsidentin demonstrierten hunderte Menschen nahe dem Präsidentenpalast mit argentinischen Flaggen und Transparenten wie "Engländer raus aus den Malvinas". Malvinas ist der argentinische Name der Inselgruppe.

Rhetorik verschärft

In den vergangenen Wochen hatte sich die Rhetorik zwischen Argentinien und Großbritannien im Vorfeld des 30. Jahrestags des Krieges um die Falkland-Inseln verschärft. Im Dezember hatte die südamerikanische Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur beschlossen, ihre Häfen für unter der Flagge der Falkland-Inseln fahrende Schiffe zu sperren.

Am 2. April 1982 griff die Armee der damaligen argentinischen Militärjunta die Inselgruppe an und löste so den Falkland-Konflikt mit Großbritannien aus, der mit einer Niederlage für das südamerikanische Land endete. Bei dem 74-tägigen bewaffneten Konflikt starben etwa 650 Argentinier und rund 250 Briten. Großbritannien übernahm anschließend wieder die Kontrolle über die Inseln, die seit 1833 zum Vereinigten Königreich gehören. (APA)

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Geheimdienst
02
Penguin News calls President Cristina Kirchner “bitch”

The Kelper newspaper Penguin News uploaded a photo of Argentina President Cristina Fernandez de Kirchner, whose file name was “bitch”.

http://m24digital.com/en/2012/0... ner-bitch/

Peter Panther
11
Hat Argentinien keine anderen Sorgen?

Vermutlich doch. Sollen die Falklands davon ablenken? Falls ja, wird das zurecht in die Hosen gehen wie 1982 - diesmal hoffentlich ohne Eskalation.

Geheimdienst
00
Geheimdienst muss man haben ....

http://www.youtube.com/watch?v=BP1RJefbrww

Thor's Hammer
12
Eine Frage an die Völkerrechtexperten hier in dem Forum.

falls niemand mehr auf der insel leben sollte, wem gehört dann die insel ?

Martin Rosenkranz
03
Die Falklands

sind eindeutig am Festlandsockel Amerikas...der geht rüber bis South Georgia.
Unbewohnt würden sie somit Argentinen zufallen.
Ist allerdings graue Theorie.

Der Trend geht Weltweit seit vielen Jahren in die andere Richtung...jeden Flecken und sei er auch noch so winzig mit irgendwas zu bewohnen - Forschungsstation, Wetterstation, Hotel, whatever.

Ist die Insel erst mal permanent besiedelt dann erstreckt sich darum die Exclusive Economic Zone (EEZ) von 200mi. - angefangen von Fischfang bis Bodenschätze darf man das dann exklusiv bewirtschaften.

Timagoras
 
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und falls niemand mehr auf der Pasterze leben sollte, wem gehört dann die Pasterze?

Chien de Pique
02
Ich bin kein Experte, aber warum sollte das etwas ändern? Der Großteil der Inseln der Welt ist unbewohnt und doch Staaten zugeordnet; wie auch ganze unbewohnte Archipele. Auch ohne Bewohner hätten die Falklands immer noch eine Königin, auch eineN

GouverneurIn könnten die Briten immer entsenden. Nur mit Selbstverwaltung wäre es ohne Population vorbei, eventuell würde man die Falklands mit einem anderen Übersee-Territorium zusammenlegen, zB Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln. Die sind ein interessanter Fall, dort gibt es praktisch keine Dauerpopulation (2 Seelen), aber einen zuständigen Kommissar (der in Stanley auf den Falklands residiert und parallel als deren Gouverneur dient, ohne dort Wurzeln zu haben). Auch ein Gebiet, das Argentinien gerne annektieren würde!
Völkerrechtlich interessant würde es mE erst, wenn die Falklands ein eigener Staat wären - und entweder dem Territorium das Volk abhanden käme oder umgekehrt dem Volk das Territorium (durch Versinken in Meer).

an kog
00

Bin zwar kein Experte, aber warum sollte es mit den Falklands anders sein als zb mit St. Kilda?

http://de.wikipedia.org/wiki/St._... ottland%29

Halbmond
93

Für mich sind die Falklandinseln seit 1833 besetztes land vom Vereinigten Königreich.

Gilgamesh
12

Dann sind wir alle froh, dass die ihre Meinung wenige zählt...

Bibabutzemann
06

Für mich ist Konstantinopel einschließlich europ. Umland von der Türkei besetztes Land. Ich bitte um sofortige Räumung und Rückgabe an Griechenland oder Bulgarien oder wer immer es sonst haben will.

Chien de Pique
09

Und für manche ist Istanbul Konstantinopel, die Hauptstadt des besetzten "Kaiserreichs der Römer"... Bringt uns das weiter, ist es sinnvoll?

Geheimdienst
02
Begründung? ....

Dann sind Sie auch dafür das Irland wieder zum Empire gehört oder wie?

PS. Nordzypern wied nur von einem einzigen Staat anerkannt....

insertnamehere
 
06
Ja eh.

Wie Konstantinopel seit 1453.

Sehns? Jetzt hab ich Ihner aufgmacht und Sie dürfen wieder über ihre Lieblingsthemen sudern in einem Thread, der NICHTS damit zu tun hat. ;-)

Franz Woyzecks liebste Erbse
13

Und für mich gehört Argentinien in Wirklichkeit dem großen Spaghettimonster.

Geheimdienst
34

Argentinien will wegen des anhaltenden Konflikts mit Großbritannien um die Falkland-Inseln die Vereinten Nationen einschalten.

Einfacher wäre es A. hört einfach auf damit...

RMP
24
Das ist wirklich ein guter Scherz

Vor nicht einmal 30 Jahren hat Argentinien die Falklandinseln völkerrechtswidrig überfallen und mit Truppen besetzt.
Der Abzug der Truppen ist nicht freiwillig sondern nach einem verlorenen Krieg erfolgt.
Seit einiger Zeit betont Argentinien wieder deutlich dass sie sich als Besitzer der Inseln betrachten.
Logischerweise verstärkt England die Verteidigung um einem neuen Überfall zuvorzukommen.
Eine Bedrohung für Argentinien kann so ein einzelnes Kriegsschiff ja nicht darstellen.
Oder erwartet Argentinien dass die UNO die Inseln zur entmilitarisierten Zone erklärt um beim nächsten Überfall erfolgreicher zu sein?

tramtatam
02
"Eine Bedrohung für Argentinien kann so ein einzelnes Kriegsschiff ja nicht darstellen. "

wenn interessiert schon ein Schiff!
die Entsendung des britischen Prinzen William auf die Falkland-Inseln ist militärisch nicht zu unterschätzen! Kirchner nimmt sein Ding offenbar sehr ernst - mit dem Wiliam wird "Südatlantik militarisiert", s. Text

Jürgen Rembremerding
24
würde auch nichts nutzen.

Beim Überfall 1982 gab es dort nur ein paar britische Soldaten. Entsprechend plangemäß verlief die Einnahme der Inseln. Die arg. Fa.schisten hatten übrigens nix besseres zu tun, als erst einmal entwürdigende Triumphfotos von ihren paar Gefangenen um die Welt zu schicken:

http://www.forces80.com/images/2d... abril4.jpg

Als dann richtiges britisches Militär kam, war es vorbei mit der Kriegsspielerei der Argentinier. Sie hatten die britische Entschlossenheit ebenso unterschätzt wie die realen britischen Möglichkeiten einschließlich von Angriffen mit Langstreckenbombern und Ubooten.

An Land musste die argentinische Armee trotz zahlenmäßiger Stärke und ausgebauter Verteidigungsstellungen bald kapitulieren.

Halbmond
91
Beim Überfall 1982 ???

Gilgamesh
24

Offenbar haben sie tatsächlich ein massives Problem mit Geschichte?

insertnamehere
 
26
Der sogenannte Falkland-Krieg.

Manchmal führen die Leute hier in der Welt einfach Kriege, ohne dass die Türkei dabei wäre.

Sehr unfair von der Welt und kein Wunder, dass Sie den nicht kennen.

Martin Rosenkranz
10
Die Wahrheit ist

die Engländer hatten 1982 die besseren Soldaten und 30 Jahre später hat sich daran nichts geändert.

Halbmond
102
Ich würde sagen das hi tec war ausschlaggebend.

aber 1915 in Gallipoli sind sie untergegangen,da hat auch die stärkste armee damals den kürzeren gezogen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schl... _Gallipoli

Gendo
14
Kein Wunder..

Die osm. Truppen hatten ja deutsche Hilfe.

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