Umfrage

Ron Paul schließt US-weit zu Mitt Romney auf

7. Februar 2012, 21:44

Favorit mit 29 Prozent vor Texaner mit 21 Prozent - Zustimmung für Obama steigt

Washington - In den Vorwahlen der US-Republikaner scheint der als Außenseiterkandidat gehandelte texanische Kongressabgeordnete Ron Paul zum Favoriten Mitt Romney aufzuschließen. In einer neuen Umfrage von Ipsos im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters kommt Romney unter Anhängern der Republikaner auf 29 Prozent, Paul auf 21 Prozent und der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses Newt Gingrich auf 19 Prozent. Der US-Senator Rick Santorum kommt auf 18 Prozent. Während Romney und Gingrich stagnieren, konnten Paul und Santorum im Vergleich zu vorherigen Umfragen zulegen. In einer zugleich durchgeführten Umfrage konnte US-Präsident Barack Obama seine Zustimmungsrate von zuletzt 47 auf 48 Prozent verbessern.

Das relativ knappe Rennen um die Nominierung als republikanischer Präsidentschaftskandidat deutet für Beobachter darauf hin, dass das Antreten von Mitt Romney, dem ehemaligen Gouverneur von Massachusetts, keine ausgemachte Sache ist. Der Libertarier Paul, der für eine radikale Beschneidung des Staates eintritt, gilt vielen Republikanern als glaubwürdigerer Vertreter der konservativen Partei. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 26
1 2
Bitte Bitte
01
Coming home gets true

Vote for Ron Paul

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
13
[US2012] Wer glaubt, es gibt keine Politiker mehr, die kompromisslos die Wahrheit sprechen

dem sei diese Rede empfohlen:

"WHAT IF ... ?"
http://youtu.be/7HSTb1PyZpo

Im Übrigen ....
... Ron PAUL muss so etwas wie eine Zeitmaschine besitzen:

http://youtu.be/m-8XYF0LLrk (insbesondere ab 3:33)
http://youtu.be/BnPV2xea2ro

Andreas Schneider
03
what if...

tatsächlich eine fantastische rede (und ich bin sonst kein paul-fan, sehe seine sozial/wirtschafts-politischen ziele eher skeptisch).

eine ergänzung dieser rede wäre eisenhowers abschiedsrede als präsident, mit dem zentralen punkt der warnung vor dem militärisch-industriellen komplex (siehe http://en.wikisource.org/wiki/Eise... _address).

was ron paul zurecht als "racket" bezeichnet, als kriminelles netzwerk, ist die düstere, spätestens durch halliburton-cheney offenbar gewordene us-realpolitik. dass obama daran genau gar nichts geändert hat lässt befürchten dass es nicht mehr möglich ist, etwas daran zu ändern.

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
00

@ "ich bin sonst kein paul-fan, sehe seine sozial/wirtschafts-politischen ziele eher skeptisch":

detto.
siehe: www.derstandard.at/plink/132... 5/24728027

sauraumpfa
27
ron paul for president - leider wird man ihn nicht gewinnen lassen

die fädenzieher hinter den kulissen sorgen schon dafür.
wäre auch zu schön wenn die FED abgeschafft würde und die Truppen nachhause geholt sowie intern investiert würde - wo kämen wir da hin!

und sollte er wieder erwarten doch gewählt werden, dann lebt er mindestens so gefährlich wie JFK!

derunbestechliche
00

Ron Paul wird niemals gewählt werden, ansonsten hat er die kürzeste Lebenserwartung aller US-amerik. Präsidenten. Dazu gebe ich Dir vollkommen Recht.

Die USA sind immer noch mit Abstand die größte Militärmacht der Welt (immer noch weitaus vor China), sind mit Abstand der größte Waffenlieferant/-exporteur, die Militärindustrie ist eine der wichtigsten Industrien in den USA und die F&E-Quote der USA wird überwiegendst (!) aus dem milit. Umfeld errechnet. Hierbei anzunehmen, dass Ron Paul gewählt werden würde, ist wohl unwahrscheinlicher, dass ein Meteorit auf der Erde einschlägt, gleichzeitig der Weihnachtsmann sichtbar wird, Griechenland zu sparen anfängt und Aliens landen.

youreskimofriend
32
warum sich immer alle an diesen beiden Punkten aufhängen müssen ist mir ein Rätsel

Hat irgendjemand von euch jemals sein Programm gelesen? Ich werd das Best-Of nicht nochmal hier posten, daher bitte selber nachlesen.

Achja, und FED abschaffen? Zurück zum Goldstandard? Ganz toll. Wie ahnungslos kann man sein?

sauraumpfa
00
@ youreskimo..... sie dürfen sich die frage wie ahnungslos kann man sein

gerne selbst stellen!

wohin uns das heutige monetäre system gebracht hat sollte auch dem dümmsten bereits klar sein - harte zeiten kommen auf uns alle zu und ganz besonders auf ignoranten wie sie!
was glauben sie denn wie die astronomischen schulden die uns kurzen wohlstand gebracht haben wieder abgebaut werden??

Andreas Prucha
01
Wer sagt, dass die unbedingt abgebaut werden müssen? In einem Schuldgeldsystem Schulden abzubauen wäre ziemlich dumm, weil dadurch die Geldmenge sinkt. Ergebnis: Deflation, Depression, Armut (Ausser für ein paar wenige).

Im Prinzip ists also nur wichtig die Geldmenge in einer vernünftigen Relation zur Wirtschaftsleistung zu halten. Das ist mit dem Goldstandard nicht möglich, da hier die Geldmenge physisch limitiert ist. Bevölkerungswachstum, Effizienzsteigerungen etc. würden zu einer dauernden Deflation führen.

Im derzeitigen System ist einiges falsch, aber der Goldstandard ist keine Lösung, sondern einfach nur das gegenteilige Extrem.

sauraumpfa
00
aha lieber Andreas - und wie machen sie dass?

schauen sie sich doch zuerst einmal an wie unser geldsystem überhaupt funktioniert und wie geld geschöpft wird und was es mit unserem Zins und zinseszinssystem auf sich hat, bevor sie solchen topfen posten.

ich habe ausserdem nicht von einer kompletten golddeckung gesprochen!

Ein Opel im Schafspelz
21

naja, auch wenn er Romney schlagen würde, Präsident würde er deshalb noch lange nicht.
Scheint mir etwas radikal für die breite Mehrheit...
(und auch für mich).

Ist auch einer, der vieles ändern, aber nur wenig besser machen würde...

max notax
05
wenn Ron Paul

den Funken einer Chance haette, wuerde ihn die Israel Lobby in den USA nicht mehr medial totschweigen sondern fertigmachen. Ein Isolationist an der Spitze der USA passt so gar nicht ins Konzept des Bedrohungsszenarios gegen den Iran.

peace & love
08
voll ok,

die einzige nichtmarionette mit programm.

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
00

@ "einzige nichtmarionette":
gibt noch andere -> www.derstandard.at/plink/131... 0/23104507

peter schmidt
 
40
Wesentlich interessanter ist das Rick Santorum Minnessota und Missouri gewinnen wird

Aber aus Sicht von Obama ist das schon relativ egal. Ein knappes Rennen würde vielleicht sogar Romney die Chance geben sowas wie Siegesstimmung aufzubauen. Solange er sich weiterhin farblos - nur durchbrochen von kleineren Patzern - ausschließlich getragen mit einer für die 80iger Jahre hochprofessionellen und auch für die 0er Jahre sehr gut finanziell ausgestatteten Kampagne ohne Spannung gegen eine Spasstruppe bewegt ist das vielleicht sogar besser.

peter schmidt
 
00
ui da war ich ja meiner Zeit voraus :) wenn auch nur ein paar Stunden.

Odo
20
"Aber aus Sicht von Obama ist das schon relativ egal."

So egal dürfte Präsident Obama das nicht sein. Denn dessen Angst vor einer Niederlage gegen Mitt Romney ist offenbar so groß, dass er sogar seine bisherige Abneigung gegenüber den "bösen" SuperPacs über Bord wirft.

http://derstandard.at/plink/132... id24758950

Fritz Meyer
00
Immer genug Stimmen, um den gemässigten Kandidaten zu schaden...

aber natürlich nie genug, um den Scharfmacher von der anderen Partei oder den Amtsinhaber zu gefährden.

Je nachdem, auf welchen sich das Establishment schon geeinigt hat. Und zum Schluss werden dann die Wahlmaschinen wieder gewinnen "helfen".

sledgehammer44
611
Ron Paul for president!

Demokrit 007
00
No !

Frostschutzmittel
32

Typical Paultard

NONE
11

Wow, so viele Argumente die du hier bringst!!!

</sarkasmus>

Odo
30
Bei allen anderen Instituten liegt Ron Paul in den nationalen Umfragen weit abgeschlagen hinter Mitt Romney.

Außerdem hat und hatte Ron Paul nie eine Chance GOP-Präsidentschaftskandidat zu werden. Er ist ja auch der einzige der verbliebenen vier Kandidaten, der noch keine Vorwahl gewonnen hat.

NONE
11

Ich denke zwar auch das er keine Chance hat, aber das liegt nicht allein an ihm.

Man will keinen Ron Paul als Präsident, der wäre dann ein Problem. Und problematische Präsidenten wie JFK entfernt man - also viel einfacher das im Vorfeld zu verhindern.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 26
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.