Gericht kippt Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien

7. Februar 2012, 20:44

Volksabstimmung hatte gleichgeschlechtliche Ehen untersagt

San Francisco - Die Verfechter der Homo-Ehe haben im US-Bundesstaat Kalifornien erneut einen juristischen Erfolg erzielt. Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco erklärte am Dienstag das 2008 durch ein Referendum erwirkte Verbot der Eheschließung zwischen Homosexuellen für verfassungswidrig. Mit der Entscheidung wurde das Urteil eines Bundesgerichtes in San Francisco aus dem Jahr 2010 bestätigt.

Die Homo-Ehe war in Kalifornien zwischen Mai und November 2008 kurzzeitig erlaubt gewesen, damals hatten rund 18.000 homosexuelle Paare diese Möglichkeit genutzt. Dann wurde in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit die sogenannte Proposition 8 angenommen, die die Ehe in der kalifornischen Verfassung als Bund zwischen Mann und Frau definierte. Seitdem liefern sich Gegner und Befürworter der Homo-Ehe einen Rechtsstreit. Experten gehen davon aus, dass der Fall letztlich vor das Oberste Gericht der USA kommt und dieses dann über gleichgeschlechtliche Ehen in allen Bundesstaaten entscheidet. (APA)

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Der Keith bringts ganz gut auf den Punkt:

http://www.youtube.com/watch?v=PIIcaDDyd_I

Ich wusste gar nicht, dass die Mehrheit Kaliforniens "Muslime" sind.

Denn laut Islambashern wird nur im Islam gegen Homosexuelle gehetzt.

Gut zu wissen, dass Kalifornieren so viele Muslime hat * ironie Ende.

Wie ignrant oder dumm muss ein Journalist eigentlich sein, der immer noch von "Homo-Ehe" schreibt? @Journalisten: Lass das Thema, schreib lieber etwas über die FPÖ

ihr posting läßt diverse interpretationen zu.

woran genau machen sie ihr ign(o)rant fest?!

Eigentlich geht es doch nur primär um die Begrifflichkeit "Ehe", was man damit erwartet.

Aber egal welches Wort man verwendet, wieso dürfen die keine Lebensgemeinschaft eingehen wenn dies gewünscht wird?

Zudem zeigt sich wieder einmal das Politiker Gesetze brechen - wie sonst kann ein Bundesberufungsgericht etwas kippen?

gefällt mir.

Im Endeffekt wird Proposition 8 zur US-weiten Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe führen. Und damit hatte sie auch etwas gutes!

???

...nein ist Sache der States.

In vielen States ist die gleichgeschlechtliche Ehe bereits legalisiert.

nich wenn es der us-verfassung widerspricht

das ist ja gerade das interessante an dieser klage: hier wird aufgrund von federalem recht argumentiert. die aufhebung der gleichgeshclechtlichen ehe verstosst gemäss gericht gegen die us-verfassung, und ist damit für alle states gültig (zumindest da wo dieses berufungsgericht zuständig ist, aber das geht klar über CA hinaus).

allerdings hat das gericht hier nur die aufhebung der gleichgeschlechtlichen ehe untersucht. das urteil, falls es denn nicht umgekippt wird, betrifft zwar alle states, aber sagt nur, dass die aufhebung nicht rechtens ist, nicht aber unbedingt, dass jeder state es einführen muss (dazu hat sich das gericht nicht geäussert).

Eben...

...ob die states das einfuehren bleibt ihnen ueberlassen.

Ich habe ja nur dem Vorposter geantwortet der meinte es wird zur US weiten Legalisierung fuehren...ist egal ob das US weit legal ist oder nicht, da die states entscheiden ob es eingefuehrt wird oder nicht.

Nein.

es ist wohl nur eine frage der zeit, bis ein gericht entscheidet, dass das verbot der gleichgeschlechtlichen ehe verfassungswidrig ist, und dazu wird dieses prop8 urteil entscheidend beitragen.

wenn es verfassungswidrig ist, die gleichgeschlechtliche ehe abzuschaffen, dann ist es ziemlich logisch, dass auch ein verbot der gleichgeschlechtlichen ehe verfassungswidrig ist.

das gericht hat sich hier begnügt, nur auf die erste frage zu antworten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf die zweite anders geantwortet hätte.

heirat inkl. erbschaftsrecht: ja
adoption: nein
warum nein, bin davon überzeugt dass kinder mutter und vater zur erziehung brauchen, selbst dann wenn die eltern geschieden sind.

es gibt genug untersuchungen, die belegen, dass es kindern von gleichgeschlechtlichen eltern wunderbar gedeihen. die geschlechter der eltern spielen nämlich so gut wie überhaupt keine rolle. entscheidend ist WIE erzogen wird.

deine meinung sei dir unbenommen, ändert nichts daran, dass es kindern homosexueller eltern nicht besser oder schlechter geht als denen heterosexueller eltern.
deshalb verstehst du sicher, dass gesetze sich an den fakten orientieren sollten und nicht an meinungen.

Wenn man/frau einrechnet, dass bei homosexuellen Beziehungen der Fall eines Wunschkindes zu 100% vorhanden ist, koennte sogar behauptet werden, dass diese Kinder sogar gluecklicher leben, da sie sicher nicht "passiert" sind.

Internetzugang für jeden: ja
Standard-Postings für alle erlaubt: nein

Warum: Bin überzeugt davon, dass manche Leute einfach zu dumm sind um sie posten zu lassen.

Alleinerziehende kennen Sie keine?

sie sind also ebenfalls dafür

witwen ihre kinder wegzunehmen???

schließlich können die ja laut ihrer aussage nicht mehr für ihre kinder sorgen (ob sie wollen doer nicht)

selbiges gilt natürlich auch für alle alleinerziehenden mütter und väter...alleinerziehend ist ja für sie per se eine unvollständige erziehung!

und das sie hier meiner mutter vorwerfen, sie hätte mich nciht ordentlich erzogen, und wäre eigentlich gar nciht dafür geeignet, das nehme ich persönlich!

ich bin nämlich sicher besser erzogen als 99% meiner altersgenossen im karl seiz hof oder großfeldsiedlung etc. auch wenn die alle beide eltern teile zur verfügung hatten!

und ich hätte auch 1000 mal lieber schwule väter als solche prolo haxn prügel eltern ausm gemeindebau

die schwule die ich kenne sind sehr frauenfeindlich und diese eigenschaft kommt bei heteros nicht so oft vor. übrigens das ist kein vorurteil sondern eine erfahrung von mir (habe jahrelang als kellner gearbeitet und viele kennengelernt). verabschieden sie sich von dem sex and the city schwulenbild, das kommt leider selten vor

Aber seien wir mal ehrlich - wer wirkt frauenfeindlicher als heterosexuelle Männer? Die freunden sich mit Frauen nur in der Hoffnung des Sex an. Sonst haben die keinerlei Interesse an Frauen.

Wenn es ihnen um Frauenfeindlichkeit geht: ich kenne sehr viele heterosexuelle Männer die extrem frauenfeindlich sind. Sollte man nun den Heten verbieten, Kinder zu haben ?

ich weiß ja nicht in welchem lokal sie gearbeitet haben, aber schwulen pauschal frauenfeindlichkeit vorzuwerfen ist schon ziemlich dämlich. hören sie sich mal in heterosexuellen und bildungsferneren schichten um. da werden sie staunen.

aha. die vergewaltigungen werden also von schwulen begangen? die männerrechtler in dieser seltsamen männerpertei sind also alle schwul? häusliche gewalt, alles schwule männer? sexistische werbung, ekelige pornokonsumenten, alles von schwulen männern?

mach dich nicht lächerlich. schwule sind manchmal frauenfeindlich, ja. dabei sind sie es aber nicht mehr als viele männer. vermutlich hat es einen grund, dass ausgerechnet du so viele frauenfeindliche menschen um dich herum hast, gleich und gleich gesellt sich eben gern.

ich bin schwul. ich bin nicht frauenfeindlich.

eines tages würde ich gerne kinder erziehen. leute wie Sie machen mir das leben schwer.

Was Schwachsinnigeres hab ich selten gelesen. Kenne sehr viele Schwule :)

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