In Peking wurde ein "Office für Science und Technology" eröffnet
In der österreichischen Botschaft in Peking ist ein Office of Science and
Technology (OST) eröffnet worden. Das neue Technologiebüro soll die "erste
Adresse für den Ausbau der österreichische-chinesischen Beziehungen auf dem
Gebiet der Forschung und Technologieentwicklung"
sein, wie es in einer gemeinsamen Aussendung des Verkehrs-, Wirtschafts-,
Wissenschafts- und Außenministeriums hieß. Die vier Ressorts hatten bereits zu
Jahresbeginn einen entsprechenen Vertrag mit der Wirtschaftskammer Österreich
unterzeichnet.
Für die einjährige Aufbauphase des Büros wurde Birgit Murr zur Leiterin
ernannt. Sie war von 2001 bis 2008 als Handelsdelegierte in Schanghai und
ebendort als stellvertretende Kommissarin bei der Expo 2010 tätig.
Die "strategische Schnittstelle" OST soll auch die Anliegen von
österreichischen Forschungseinrichtungen wie dem Austria Institute of Technology
(AIT) oder von Förderagenturen wie der FFG vor den zuständigen chinesischen
Stellen vertreten.
Vorbild des Büros in Peking ist das Office of Science and Technology (OST) in
Washington, aufgebaut mit Mitteln des Wissenschaftsministeriums, später kamen
auch Wirtschafts- und Verkehrsministerium dazu. Leiter des Büros ist derzeit der
Jurist Philipp Marxgut.
In den USA gibt es nun schon seit zehn Jahren auch einen Verein, der
Netzwerktreffen unter Wissenschaftern organisiert: Ascina (Austrian Scientists
and Scholars in North America) bietet auch Beratungen für österreichische
Forscher an. (red)