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Wiener Neustadt - Österreichs Tenniselite greift, wieder einmal, nach den Sternen. Am Wochenende versucht das Daviscup-Team - Jürgen Melzer, Andreas Haider-Maurer, Oliver Marach und Alexander Peya - in Wr. Neustadt, gegen den Willen Russlands erstmals seit 1995 ins Weltgruppen-Viertelfinale zu gelangen und sich so die Relegation zu sparen.
Melzer, Österreichs Nummer eins, der vom Zagreber Viertelfinale anreiste, hofft auf beziehungsweise erwartet den Heimvorteil in der Arena Nova. "Wir müssen so rausgehen, dass wir, wenn wir unsere optimale Leistung bringen, am Ende am Sonntag hier jubeln können."
Leicht, das ist Melzer - aber wohl auch seinem Captain Clemens Trimmel - klar, wird's nicht. Ganz im Gegenteil. "Bei uns muss alles zusammenpassen, dass wir gegen die gewinnen können. Ich würde vielleicht sogar 60:40 für die Russen sagen, die vom Spielerpotenzial eine größere Dichte haben."
Deren Team steht noch nicht ganz. Welche Rolle Alex Bogomolow, Michail Juschnij, Nikolaj Dawydenko und Igor Kunizyn jeweils spielen, wird erst bei der Auslosung am Donnerstag bekanntgegeben. Nur eines scheint klar: "Es ist die Weltgruppe, da gibt es keine einfachen Matches. Wir spielen auswärts, Jürgen ist ein toller Leader des österreichischen Teams und sie haben ein großartiges Doppel. Es ist ein 50:50-Länderkampf." Das sagt Michail Juschnij. Und der muss es wissen. Der kommt, wie dieser Jürgen, von Zagreb. Dort aber hat er das Turnier gewonnen. (red - DER STANDARD, Printausgabe 8.2. 2012)
Im September steht für Melzer und Co. die Zugehörigkeit zur Weltgruppe auf dem Spiel
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Österreichs Nummer eins muss sich nach einer durchwachsenen Partie dem Kasachen Golubjew in vier Sätzen geschlagen geben
Dreisatzsieg von Knowle/Peya bringt Daviscup-Team nach zweitem Tag auf 1:2 heran
Sechs verlorene Sätze von Andreas Haider-Maurer und Jürgen Melzer gegen die Nummer 187 und 211 der Welt - Stand nach dem ersten Tag: 0:2
Doppel Berdych/Rosol nach erst 7:02 Stunden erfolgreich - Letzter Satz dauerte 3:35 Stunden - Frankreich, Argentinien, Serbien durch - Italien 2:1 in Front
Youzhny ist nach seinem Turniersieg letzte Woche wieder Russlands Nummer 1. Sprich: zuerst spielt Jürgen gegen Bogomolov, dann gegen Youzhny.
Das Doppel gewinnen wir wohl. Aber am Sonntag wirds dann hart...
Es ist schwer, optimistisch zu bleiben:
http://unbreakbar.blogspot.com/2012/02/e... eiben.html
seh ich ganz gleich.
das problem bei melzer ist einfach der kopf. schlagtechnisch ist er sicher einer der stärksten spieler. er hat eigentlich auch eine gute physis muss sie aber mit seiner einstellung auch richtig zum einsatz bringen. wenn man nicht kämpfen will helfen einem schnelle beine auch nichts.
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