EU-Ranking: Österreich auf Platz sieben bei Innovationen

7. Februar 2012, 17:34
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Bei Innovationen in der Forschung liegt Österreich über dem Durchschnitt - Schweden auf Platz eins

Bei dem "Innovation Union Scoreboard 2011" der Europäischen Union ist Österreich auf Platz zwei von 27 EU-Staaten gelandet. Platz eins des Monitorings belegt Schweden. Ebenfalls unter den innovativsten Ländern finden sich Dänemark, Deutschland und Finnland. Österreich wird jener Gruppe zugeordnet, die "knapp" über dem Durschnitt der EU-Länder bei Innovationen liegt. Ebenfalls in dieser Gruppe sind etwa Belgien, Großbritannien, die Niederlande, Luxemburg und Frankreich. Die Studie wurde am Dienstag veröffentlicht und vom "Joint Research Centre" der EU-Kommission erstellt.

Der Bericht stellt vor allem dem Forschungssystem an sich ein gutes Zeugnis aus. Mangel sehen die Analysten bei den finanziellen Mitteln und den ökomischen Auswirkungen der Innovationen. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bezeichenet den EU-Innovationsbericht in einer Aussendung als "Standortbestimmung - jetzt müssen wir gemeinsam den Weg in die richtige Richtung weitergehen". Das sei angesichts der wirtschaftlichen Lage "keine leichte Übung - aber eine notwendige und lohnende Anstrengung". 

Drei Kategorien

Der Innovationsbericht misst Innovation anhand dreier Kategorien: Zur ersten Kategorien gehören Basiselemente wie ein attraktives Forschungssystem, eine gute Finanzierung der Forschung sowie genügend Forscher. In der zweiten Kategorie werden Aktivitäten von Firmen gemessen, im dritten Bereich werden die ökomischen Effekte der Innovationen in den einzelnen Ländern berechnet. (lis, derStandard.at, 7.2.2012)

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