Ahmadinedschad soll Parlament Rede und Antwort stehen

7. Februar 2012, 17:06
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Erste Vorladung von iranischem Staatschef seit 1979

Teheran - Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad soll dem Parlament in Teheran wegen einer Reihe von Vorwürfen Rede und Antwort stehen. Für sein Erscheinen sei ihm Zeit bis zum 8. März gegeben worden, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr am Dienstag. Es ist das erste Mal seit der Islamischen Revolution 1979, dass ein Präsident vom Parlament vorgeladen wird.

Bei der Anhörung einen Monat vor der Parlamentswahl geht es hauptsächlich um den Vorwurf einer "verfehlten" Wirtschaftspolitik. Konservative Abgeordnete werfen dem Präsidenten zudem vor, die islamische Verfassung des Landes unterminieren zu wollen und staatliche Mittel für den Wahlkampf einzusetzen. Ahmadinejhad hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Man wolle vor der Wahl seinem Ansehen schaden. Das neue Parlament wird am 2. März gewählt. (APA)

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