Paparotti

Christina Lugners Ex-Lover schweigt nicht über die Nacht mit Brigitte Nielsen

Blog | 7. Februar 2012, 17:38
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    screenshot: facebook

    Mit dieser Seminar-Werbeeinschaltung auf Facebook hat Christoph Imperator Hrbala die Spekulationslawine losgetreten.

Der Gentleman, der sich im Beinamen "Imperator" nennt, würde alles tun, nur keine Geheimnisse ausplaudern, sagt er

Lisa Trompisch war die Schnellste: 20 Minuten nachdem Christoph Hrabala auf Facebook verkündet hatte, was er zu erzählen habe, hatte die Society-Chefin von "Heute", die Fährte aufgenommen. Und verriet offen - mit einem einzigen Wort, aber doch gut 20 Fragezeichen -, dass hier eine Sensation dräue. Denn Hrabala hatte die Lunte zu einer Bombe angesteckt: "Ich spreche nicht nur über meine Beziehungen und Eklats zu (sic!) ... Nielsen", hatte er via Facebook verkündet. Ungefragt.

Das war am 26. Jänner gewesen. Also lange bevor Richard Lugner Brigitte Nielsen - Exfrau von Sylvester Stallone, Darstellerin zahlreicher wirklich denkwürdiger Filme, Protagonistin noch denkwürdigerer Reality-Formate und zuletzt Siegerin des RTL-Dschungelcamps - als diesjährigen Opernball-Mietgast präsentiert hatte. Und über diese Frau würde Hrabala Geheimnisse erzählen? Quelle Sensation!

Hraba...-wer?

Doch Moment! Sie fragen gerade "Hraba... wer?" Lernen Sie Geschichte! Hrabala war der Mann neben Christine Lugner, als die sich von Richard Lugner trennte. So einen vergisst man nicht. Auch dann nicht, wenn man bis dato nicht wusste, dass er eben nicht nur mit Mausi, sondern auch mit "Red Sonja" ...  Letztere hat ja wiederum angeblich neben Falco auch Sean Penn und die steirische Eiche, Arnold Schwarzenegger ... Und jetzt: Hrabala. Potztausend!

Darum: Zurück zur Geschichte. Und zu Hrabala. Als "Christoph Imperator Hrabala" warb er eben am 26.1. 2012 öffentlich via Facebook: "Christina Lugner, Brigitte Nielsen und andere... Nachdem mein erstes "Amore-Seminar" in Rom ein großer Erfolg war, möchte ich das nun in Wien wiederholen." (siehe Screenshot links)

Veras Ex-Chefredakteur

Hrabala war früher im Hauptberuf nicht Hengst, sondern Chefredakteur. Unter anderem bei "Vera". Also weiß er, wie man einem Teaser den definitiven Spin gibt: So wolle er bei einem Seminar  am 25. Februar nicht nur über Geheimnisse und Eklats mit erwähnten Damen reden, sondern über persönliche Erfahrungen und dem Wissen aus seinem Psychologiestudium. Es gäbe noch zehn Plätze zu je 40 Euro. Snacks inklusive

Das saß: "Du hattest was mit der Nielsen?" stand da Sekunden später. Nach 20 Minuten schrieb Trompisch ihr „nielsen?????????????" Zurückhaltend, ganz Gentleman, stellte sich Hrabala ritterlich-schützend vor das zarte Pflänzchen der Intimität der großen Blonden:"Sie ist sehr lieb" verteidigte er die Nielsen gegen einen Anwurf, sie sähe doch aus wie ein Mann.

Katastrophen-Nacht

Und nahm sie umgehend (15 Minuten später) präventiv vor den zu erwartenden Zudringlichkeiten etwaiger Seminarbesucher in Schutz: "Also ich hab ja mit viel gerechnet, aber dass binnen 1 Stunde schon die ersten 2 Anmeldungen eintrudeln, darüber freue ich mich! Also 8 Plätze noch frei, ich hoffe nur, dass es beim Seminar nicht nur Fragen über meine Katastrophen-Nacht mit Brigitte Nielsen gibt, sondern dass auch andere Dinge interessieren..."

Andere Dinge? Die Meute roch mehr als Körperflüssigkeiten: "katastrophen-nacht mit brigitte nielson (sic!)???? mein journalistenherz rast ;-)" mailte Trompisch und wurde aber von einer anderen Posterin gerüffelt: "Wie ein Vampir der Blut riecht!" Trompisch zuckte: "des is einfach ein reflex, dagegen kann man nix machen.."

Kavalier gegen Vampir

Hrabala, Imperator und Grandseigneur, versuchte das Paparazzo-Feuer auf sich zu lenken. Dass er die Nielsen mit Vornamen benannte, betonte nur ihre Schutzwürdigkeit. Die war und ist ihm heilig: "Liebe Lisa, ich glaube ich habe Brigitte damals enttäuscht, sie blamiert und ihr weh getan. Ihre Reaktion war auch dementsprechend, deshalb ist es ja eher nichts für Journalisten. :-(" Wenig später wurde er noch ritterlicher: "Wobei ich natürlich auch schuld war, weil ich ihr ja Hoffnungen gemacht habe. Das ist auch etwas, worüber ich sprechen werde."

Doch ach: Jeder Hinweis des einstigen Vera-Chefs auf Anstand, Zurückhaltung und Ethos, auf das Recht auf Privatheit, auf den Verzicht aufs Schnüffeln an Laken und das Recht, Wunden heilen zu lassen, verfehlte seine Wirkung.

Laokoongruppe

Trompisch ließ nicht locker: Wie Laokoon muss Hrabala gerungen haben - doch gegen die Hydra des Boulevards war er machtlos. Am 31. 1. obsiegte Trompisch: Die Mauer der Diskretion war überrannt, die Feste des Schweigens genommen. Und auf dem Burgfried der Hrabalaschen Privatheit flatterte das Banner der U-Bahn-Zeitung.

Hrabalas Niederlage war total. Er legte ab. Umfassend. Jede Kleinigkeit, jedes Detail. Trompisch zerrte alles ans Licht. Die ganze Geschichte. Und zwar auch den Teil, der hinter all der dezenten und höflichen Diskretion lag: Hrabala hat mit Brigitte Nielsen zu Abend gegessen. Einmal.

Mehr war da nicht. Natürlich weil er nicht wollte. Behauptet zumindest derjenige, der als einziger über diese Nacht öffentlich redet: Christoph Hrabala.(Thomas Rottenberg, derStandard.at, 7.2.2012)

Kommentar posten
20 Postings
Lappe ohne Rentier
00
Bist du gelähmt!

Was ist mir da für eine Geschichte entgangen...

Herzelichst
Ihr Lappe

Jonny van Irgendwas
 
00
17.2.2012, 07:19
Sexbeichten

40 Euro für ein bisserl " Pla Pla wo er seinen kleinen Pippimann drinnen hatte " Sorry aber diese Infos kann ich mir am Würstlstand hinter der Oper auch besorgen bei einem 16er Blech !

Michael Aires
01
17.2.2012, 15:59
"Pla Pla" ?

Na wenigstens äußern sie ihre gewonnen Infos aber niemandem gegenüber in schriftlicher Form.
Versprochen ?

froilein froilein
00
16.2.2012, 01:46
Lesen Sie am Freitag Rottis ultimativen Opernballbericht:

"Ich rieb mich am Opernball an B. Wenigstens versuchte ich es. Und erreichte doch nur LÜ´s Oberschenkel."

Standardabweichung
02
10.2.2012, 11:08

Der Typ hat Psychologie und Medizin studiert und das Thema "Berufsgeheimnis" bestens verstanden !!

die Resi-Tant Evil
00
10.2.2012, 08:38

Return of the living Hrznbrzntralala

Erisian Liberation Front
04
Get a life

and get a decent job Rotti...

Heavyweather
00

Wenn die mit dem im Bett gewesen wäre hätte sie es doch schon längst selbst für das obligatorische Honorar einer Ubahnzeitung unter die Nase gerieben...

Die vernascht doch alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Finde ich ok und sie soll auch ordentlich Geld damit verdienen wenn dafür jemand zahlt.

Nur den Verlegern und TV Leuten vergönne ich die Kohle nicht...am Ende ist es ja das Geld aller Konsumenten, die Werbung ist ja nicht gratis.

Herzerzog Johann
07
Geschafft.

Endlich. Bildniveau wurde soeben erreicht.

micksen
01

Is der Typ jetzt auch ein Love Coach wie der Nissl?

auriumius
00
who gives a shit?!

Fritz Meyer
00
Süss!

Ein Artikel über ein Thema so vollkommen sinnlos - und auch ganz bestimmt schlecht für die Zähne. ;)

don't follow me
026

Warum hab ich den Artikel gerade gelesen?

ScottHastings1
 
02

Es geht mir ganz genauso. Wie man über Schwachsinn noch mehr Schwachsinn schreiben und es als Sarkasmus ausgeben kann ist mir fast schon ein Rätsel.

der schwitzbär der schwitzt sehr
02

weil die Nielsen - früher einmal - eine heiße Puppe war

der Wrbala ist aber eher erst jüngst zum Zug gekommen (altwarentrödler, siehe Mausi)

Slimerhorst
00

The master of sloppy seconds.

Dirty Sanchez i.R.
 
04
Der Hrablabla ist eben ein sehr genügsamer Resteverwerter.

(bewegt sich eigentlich schon am Rande der Leichenschändung)

der schwitzbär der schwitzt sehr
00

Schön ist so ein Gummiboot,
wenn man es drückt dann wird es rot..
(sing)

Poldi Fesch
00
ja,

das hab ich mich auch gerade gefragt

Heinz Herb
01
Gute PR - die 10 TeilnehmerInnen

bekommt er und damit auch 400 € und wahrscheinlich sofort ein weiteres Seminar voll.

Ich hab auch schon überlegt, ob ich die 40 € investieren soll. Oder doch beim Branntweiner?

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