Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Müdigkeit, Migräne, Hautekzeme, Augentränen, Niesen, Schnupfen, Husten und sogar Asthma bronchiale ist denkbar: Schimmelpilze in der eigenen Wohnung sind nicht nur unangenehm, sondern können auch zu einer ernstzunehmenden Gesundheitsgefährdung führen. Schimmel sollte deshalb immer rasch entfernt werden, und auch die Ursachen dafür gehören behoben, darauf weist die "Umweltberatung" in einer Aussendung hin.
Bei großflächigen Schimmelflecken ist es besser, Professionisten arbeiten zu lassen, sagt Alexandra Bauer, Expertin für Bauen und Energie von "die umweltberatung". Sind die befallenen Flächen aber klein, wie zum Beispiel Schimmel in einer Zimmerecke, in einer Fensterlaibung oder in Badezimmerfugen, dann lässt sich der Schimmel ohne großen Aufwand selbst entfernen. Handschuhe und eine Staubmaske der Schutzstufe P2 sowie eine Schutzbrille sollten dennoch angelegt werden, rät Bauer. "Zuerst wird der Schimmel mechanisch entfernt, z.B. feucht abgewischt. Für die anschließende chemische Behandlung empfiehlt es sich, die befallenen Flächen mit möglichst gesundheits- und umweltschonenden Mitteln wie z.B. Alkohol großflächig abzureiben."
Empfehlenswert sind eine 20-prozentige Sodalauge (300 g Kristallsoda in 1 Liter Wasser auflösen), 30-prozentiges Wasserstoffperoxid (H2O2) oder mindestens 70-prozentiger Ethylalkohol (Weingeist). Sodalauge ist im Drogeriefachhandel erhältlich, Wasserstoffperoxid mit 30-prozentiger Konzentration ebenfalls. "Weingeist gibt es in Apotheken und im Drogeriefachhandel. Billiger als der Weingeist ist Spiritus", so Bauer. "Ein Liter Spiritus und 5 Tropfen Teebaumöl ergeben eine gute Mischung zur Schimmelentfernung."
Bei der Anwendung rät Bauer zur Vorsicht: "Alkohol wirkt narkotisierend und ist leicht entzündlich, verdunstet aber am schnellsten. Soda und Wasserstoffperoxid sind ätzende Chemikalien. Wasserstoffperoxid bleicht noch dazu. Daher ist es wichtig, Schutzhandschuhe und Schutzbrille bei der Anwendung zu tragen - sie sind in Baumärkten erhältlich." In jedem Fall sei nach der Anwendung gutes Lüften erforderlich.
Am besten ist es aber, Schimmel erst gar nicht entstehen zu lassen. Expertin Bauer rät zu einfachen Maßnahmen: "Achten Sie darauf, dass die Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 60 Prozent liegt. Messen Sie die Feuchtigkeit mit einem Hygrometer und lüften Sie, sobald es mehr als 60 Prozent anzeigt." Möbelstücke sollten nicht an die Außenwand gestellt werden oder einen Abstand von mindestens 10 cm zur Wand einhalten. In der kalten Jahreszeit sollte außerdem mehrmals pro Tag kräftig gelüftet werden. Kein Dauerkippen der Fenster, und "Fenster und Fensterstöcke trocken wischen, wenn sich dort Kondenswasser bildet". (red)
Hinweis
Auf www.umweltberatung.at kann das Infoblatt "Schimmel" kostenlos heruntergeladen werden.
Nicht gewartete Installationen fordern jährlich Dutzende Todesopfer - Wiener Elektroinnung fordert verpflichtende "E-Checks" alle zehn Jahre
Ab Juni Basisförderung plus Öko-Zuschläge statt rückzahlbare Annuitätenzuschüsse - Im Geschoßwohnbau Rückkehr zu Landesdarlehen geplant
Schimmel kann man messen, aber nicht immer oder nur schwer orten. Ein Schimmel-Suchhund riecht, was für das Auge (noch) unsichtbar ist
Viele "Scheidungen auf Zeit" wegen Gesetzeslücke: Paare sparen sich viel Geld beim Immobilien-Verkauf und heiraten anschließend wieder
Für AK-Studie befragte Bewohner klagen über allerlei Verschlechterungen, insbesondere in der Betreuung durch die zuständige Hausverwaltung
Arbeiterkammer testete zehn Angebote und förderte Jahresprämienzwischen 540 und 945 Euro zutage
Ein deutsches Paar will seine Wohnung in Rheda-Wiedenbrück "verschenken", wenn es im Gegenzug eine Million Pixel an Werbefläche verkauft
Ein unbekannter Täter fälschte ein Schreiben der Genossenschaft, es fiel aber niemand darauf herein
Architektenhonorar mit fast 94 Millionen Euro bereits höher als die ursprünglich geplanten Gesamtkosten
Marienfels am Rhein wurde von Solarworld-Gründer Frank Asbeck angeblich um mehr als fünf Millionen Euro erworben
Das Einfamilienhaus-Dorf Dadun in der Provinz Hainan ist so etwas wie Maria Vassilakous schlimmster Alptraum
Um 20,5 Millionen Dollar errichtet der "Skid Row Housing Trust" in Downtown L.A. 102 Wohneinheiten
Ehepaar akzeptierte geringe Entschädigung von umgerechnet 32.000 Euro und einem Grundstück für ein neues Haus
Sozialsprecher Öllinger will auch Energiesperren von November bis März aussetzen lassen
Während ihnen der Asphalt schon bedrohlich nahe kam, kämpften Luo Baogen und seine Frau um eine höhere Ablöse für ihr Eigenheim
Der Bausachverständige Günther Nussbaum-Sekora hat ein Buch zur Vermeidung des "Pfuschs am Bau" geschrieben
Wohnen auf dem Dach eines Einkaufs- und Gewerbezentrums - warum nicht?
60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen noch im Elternhaus - Experten warnen vor "Nesthocker-Generation"
16 Millionen Single-Wohnungen - 1991 waren es erst 11,4 Millionen
Südtiroler Unternehmen haben sich auf moderne Holzfertigung und innovative Techniken im Stahl- und Glasbau spezialisiert
Oberösterreichischer Energiesparverband rät: Richtiger Umgang mit Sonnenschutz, Lüften in der Nacht, Luftbewegung durch Ventilatoren, Geräte abschalten
Heuer bereits 130.000 Euro Schaden durch Online-Mietbetrug in Österreich
Commerzbank-Vorstand Zielke sieht "zumindest eine Erwärmung, insgesamt in Deutschland aber noch keine Überhitzung"
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.