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Wien - Die geplante verpflichtende Studienwahlberatung kommt zwar erst 2015. Wer sich jedoch ganz freiwillig einen Überblick über Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten verschaffen will, kann dies von 8. bis 11. März in der Wiener Stadthalle tun. Dann öffnet die von Unterrichts- und Wissenschaftsministerium sowie AMS veranstaltete Messe für Beruf und Studium (BeSt) zum 27. Mal ihre Tore.
Rund 80.000 Interessierte - darunter Maturanten sowie Studenten, Absolventen und Weiterbildungswillige - besuchen Jahr für Jahr die Messe. Zu den etwa 350 Ausstellern zählen heuer nahezu alle österreichischen Universitäten, Fachhochschul-Studiengänge und Privatuniversitäten. Alternativen zum Studium zeigen Kollegs und Akademien auf, während u.a. das AMS und zahlreiche Berufs- und Interessensvertretungen über Möglichkeiten zum direkten Berufseinstieg beraten. Bei der Messe vertreten sind auch Kammern, HochschülerInnenschaft (ÖH), Bundesheer, Berufsverbände und Gewerkschaft. Unter den 60 Ausstellern aus dem Ausland wiederum sind diverse internationale Hochschulen und Vermittlungsorganisationen, die Studienanfängern einen Aufenthalt außerhalb Österreichs schmackhaft machen und fortgeschrittenen Studenten Auslandskontakte verschaffen wollen.
Das Programm einer der drei Vortragssäle wird heuer erstmals per Livestream ins Internet übertragen und steht danach zum Download bereit. Damit komme man vor allem Schulklassen entgegen, die die Messe nicht persönlich besuchen können, wie es in einer Aussendung heißt. Pünktlich zum schulfreien Wochenende steht dann eine Vortragsreihe mit IT-Schwerpunkt (Sonntag) sowie der "science slam" (Samstag) an: Dabei kürt das Publikum unter mehreren Wissenschaftern, die innerhalb von jeweils sechs Minuten ihre Fachgebiete vorstellen, einen Sieger.
Im Vorjahr hat die Messe etwa 83.000 Besucher gezählt, mehr als zwei Drittel davon waren weiblich. Am stärksten präsent waren weibliche Schüler zwischen 16 und 19 Jahren aus Wien, gefolgt von Maturanten. Der "typische Besucher" nutzte laut BeSt-Statistik die Messe im Schnitt vorwiegend dazu, Printmaterial bzw. Broschüren zu sammeln (90 Prozent), sich persönlich beraten zu lassen (rund 70 Prozent) - oder beim Buffet zuzulangen (beinahe 40 Prozent). Im Herbst übersiedelt die Messe nach Innsbruck (17. bis 19. Oktober, Messe, Halle C und B) und dann nach Klagenfurt (29. November bis 1. Dezember, Messe). (APA)
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