Missbrauch von Heimkindern

Malaria-Behandlung: Häupl um Wiedergutmachung bemüht

7. Februar 2012, 14:43

Es sei zu klären, ob ein "Verbrechen" passiert sei oder es sich um eine "völlig überholte Behandlungsmethode" handle

Wien - Zu den Vorwürfen eines ehemaligen Heimkindes, es sei 1964 in der Wiener Uni-Klinik für Psychiatrie zur Behandlung einer diagnostizierten psychiatrischen Erkrankung und eventuell auch zu Versuchszwecken mit Malaria infiziert worden, hat am Dienstag Bürgermeister Michael Häupl Stellung genommen. Es stelle sich die Frage, ob hier - im Falle tatsächlicher Versuche - ein "Verbrechen" passiert sei oder es sich um eine "völlig überholte Behandlungsmethode" gehandelt habe. Man bemühe sich jedenfalls um eine Wiedergutmachung bei Betroffenen.

Die Stadt habe die Opferschutzorganisation "Weißer Ring" - er ist für die Abwicklung von Hilfszahlungen für Missbrauchsopfer in Wiener Heimen zuständig - beauftragt, unabhängig von der Schuldfrage Vorschläge für eine Wiedergutmachung zu machen. Die Schuldfrage müsse seitens der Klinik geklärt werden. Häupl betonte auch, dass es vor 50 Jahren offenbar Usus gewesen sei, dass Kinder, die aus Heimen flüchteten, psychiatrisch behandelt wurden. Die Verhältnisse hätten sich aber längst geändert.

Behandlung

Ein heute 63-jähriger Mann war am Montag mit dem Vorwurf an die Öffentlichkeit getreten, er sei als 16-Jähriger an der Wiener Uni-Klinik zu Behandlungszwecken einer bei ihm diagnostizierten "Psychopathie" mit Malaria infiziert worden. Diese Behandlungsmethode war zwar Mitte der 1960er Jahre nicht mehr neuester Stand der Wissenschaft, aber wurde durchaus noch praktiziert. Eine Ärztin soll gegenüber dem damaligen Buben aber von "Versuchen" gesprochen haben. Die Überweisung in die Klinik für Psychiatrie hält der Mann rückblickend für eine Strafe dafür, einige Mal aus dem Heim ausgerissen zu sein. (APA)

EricCartman
 
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Michael Häupl (* 14. September 1949)

"Ein heute 63-jähriger Mann [...] sei als 16-Jähriger an der Wiener Uni-Klinik zu Behandlungszwecken einer bei ihm diagnostizierten "Psychopathie" mit Malaria infiziert worden."

vom minimalen, üblichen rundungsfehler abgesehen, würde das einiges erklären.

Erisian Liberation Front
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Lieb

läßt sich der Skandal nicht mehr vertuschen, so "bemühen" wir uns um Wiedergutmachung, welche leider leider daran scheitern wird, daß keine Unterlagen mehr aufzufinden sein werden.
Aber das wird erst dann passieren,wenn die Meute weitergezogen ist.
Kann ja nicht sein, daß schon wieder ein paar BSA Mitglieder auffliegen.

Bemühen Sie sich nicht, nüchtern Sie aus und treten Sie zurück, es ist nicht so schwer einen besseren Nachfolger zu finden.

Proconsul
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HC Strache wird als BM mit solchen Dingen dann sicher einfühlsamer umgehen...

Erisian Liberation Front
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Womit

wir Ihre Motivation diesen Herren zu wählen kennengelernt haben.
Auch wenn wir das gar nicht wissen wollten....

Erwin Wolfram
40
uebersetzung

bemueht ist unten der hund, wenn er zum mars will. es wird gar nichts passieren und die straftaetergruppe prahlt mit hilfe der medien damit. im uebrigen hat die stadt wien die rolle der psychotherapie als dank in ihren verfahren ausgebaut. des weiteren hat sie selbige verfahren fuer erwachsene institutionalisiert. immer wenn ich so etwas lese fuehle ich den breivik in mir.

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