Die Boliden fahren erstmals Gassi

Ansichtssache7. Februar 2012, 14:34
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Rückkehrer Kimi Räikkönen hat am Vormittag des ersten Testtages in Jerez de la Frontera die Bestzeit markiert. Der Finne benötigte am Dienstag für seine schnellste Runde 1:19,670 Minuten. Der Weltmeister von 2007 drehte im neuen Lotus in den ersten vier Stunden insgesamt 50 Runden auf dem 4,42 Kilometer langen Kurs und verwies den Briten Paul di Resta im Force India (+0,102 Sekunden) auf Rang zwei.

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Im neuen RB8 von Weltmeister Red Bull durfte Mark Webber die Jungfernfahrt machen. Der Australier kam bis zur Halbzeit des Acht-Stunden-Tages allerdings nur auf vier Runden. Der amtierende Champion Sebastian Vettel wird das Cockpit am Donnerstag und Freitag übernehmen.

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Ordentlich aufs Tempo drücken sollen ab dieser Saison die Mechaniker des Traditionsteams Williams (im Bild die Fahrer Bruno Senna und Pastor Maldonado) das den neuen Boliden in Jerez präsentierte. Der mehrfache Leichtathletik-Olympiasieger Michael Johnson soll der Crew Beine machen. Bei einem Besuch lernte der US-Sprinter bereits die Fabrik im englischen Grove kennen. "Das Ziel ist, dass sie mehr wie Athleten denken", sagte Johnson über seinen Job mit der Pit-Stop-Mannschaft.

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Auffällig in dieser Saison: der Nasenhöcker. Artikel 3.7.9 ist schuld. Dort steht im Technischen Reglement, dass alle Karosserieteile ab einem bestimmten Punkt nicht höher als 550 Millimeter liegen dürfen. Es soll der Sicherheit der Fahrer bei Unfällen dienen.

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Lediglich McLaren setzt von den bisher präsentierten Boliden auf eine geschwungene Lösung. (APA/red)

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