Teheran: Neue US-Sanktionen reine Propaganda

7. Februar 2012, 12:42
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"Zentralbank des Iran hat keine finanziellen Transaktionen mit den USA" - IAEO: Inspektoren am 20. und 21. Februar im Iran

Teheran - Der Iran lässt sich im Streit um sein Atomprogramm von den neuen US-Strafmaßnahmen nicht beeindrucken. Washingtons Ankündigung verschärfter Sanktionen sei ausschließlich Propaganda und habe keine Auswirkungen, sagte der iranische Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast am Dienstag.

Das Weiße Haus hatte am Montag angekündigt, dass US-Präsident Barack Obama die Sanktionen gegen den Iran und seine Zentralbank verstärken wolle. Eigentum und Vermögenswerte der iranischen Regierung und Zentralbank in den USA würden blockiert. Auch die EU hatte neue Sanktionen angekündigt. "Die Zentralbank des Iran hat keine finanziellen Transaktionen mit den USA, deshalb treffen sie die neuen Sanktionen nicht", sagte Mehmanparast. Die Sanktionen seien "bloßer psychologischer Krieg und Propaganda der USA".

Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) teilte unterdessen mit, dass sich ihre Inspektoren am 20. und 21. Februar wieder im Iran aufhalten werden. Es handle sich um die Fortsetzung der Ende Jänner begonnenen Gespräche "zur Klärung aller offenen substanziellen Fragen". Dabei soll es vor allem darum gehen, die möglichen militärischen Gesichtspunkte im iranischen Atomprogramm zu klären. (APA)

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