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Wien - Der österreichische Verfassungsschutz prüft die bosnischen Berichte über einen mutmaßlichen serbischen Kriegsverbrecher, der in Innsbruck leben soll. Wie Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck am Mittwoch auf Anfrage der APA sagte, sei man in Kontakt mit den bosnischen Behörden. Mehr Klarheit über den Fall werde im Laufe des Tages oder "spätestens morgen, übermorgen" erwartet.
Die bosnische Tageszeitung "Dnevni Avaz" hatte am Dienstag eine Liste von elf Männern mit vollem Namen und Adresse ins Internet gestellt, die während des Bosnien-Krieges (1992 - 1995) Kriegsverbrechen verübt haben sollen. Die Serben sollen laut Ermittlungen eines Altkämpferverbandes an Massakern und Misshandlungen nahe Bihac im Jahr 1992 beteiligt und insgesamt für den Tod von 300 Menschen verantwortlich sein. Auf der Liste befindet sich auch der Name eines Mannes mit Innsbrucker Adresse. Laut einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Mittwochausgabe) ist allerdings vorerst ungeklärt, ob er überhaupt noch dort wohnt. (APA)
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der vorletzte Verfassungsschützer dort war dienstlich auch sehr beschäftigt
Spermaspuren auf der Dienstcouch
http://derstandard.at/131051182... ut-vertagt
Davon hört man gar nichts mehr …. :-)
Was mich aber in diesem Forum stört, ist die übermässige und völlig unnötige "Opfer-isierung" dieser Verbrecher.
Hätten diese Verbrecher diese unschuldigen Menschen nicht massakriert, nur weil sie eine andere Religion haben, dann hätte es heute diesen Artikel auch nicht gebraucht. Es ist klar, dass viele Kriegsverbrecher heute (die meisten Serben) in ihren jeweiligen Heimatländern frei und unbeschwert leben. Kann mir den Schritt dieser Zeitung nur damit erklären, auf diese Schande hinzuweisen.
Ich sag ja nicht dass die nix getan haben. Das soll ein ordentliches Gericht feststellen.
Aber sich nur auf Grund von Aussagen der Veteranen der ABiH darauf zu verlassen dass diese Menschen (noch ohne irgendwelche Anklage) schuldig sind ist absoluter Nonsens.
Sind es nicht gerade Sie der z.B. bei einem Thaci ständig auf die Unschuldsvermutung pocht? Warum gilt das hier nicht?
und die zusammenarbeit mit dem tribunal gilt als sehr gut..... also das krasse gegenteil wie die verschleierung der illegalen organhändler aus pristina und tirana.
In einer Zeit, in der in Mitteleuropa der 30-jährige Krieg wegen innerchristlicher theologischer Spitzfindigkeiten ganze Landstriche verwüstete, lebten in Bosnien Christen, Muslime und Juden relativ friedlich nebeneinander. Und wenn es unter der osmanischen Herrschaft Aufstände gab, dann waren die kaum einmal ethnisch oder religiös motiviert. Husein Gradašcevic war z.B. ein muslimischer Aufständischer gegen die Osmanen ...
Kommt darauf an, mit "lang anhaltend" gemeint ist. Vom 2. Weltkrieg her gab es sicher eine Menge unaufgearbeiteter Verbrechen. Nach dem 2. WK wurde das unter den Teppich gekehrt, und vielerorts sind ethnische Unterschiede fast vollkommen irrelevant geworden. Rund um 1990 haben dann Politiker begonnen, die unaufgearbeiteten Verbrechen für den eigenen Machtgewinn und -erhalt zu missbrauchen, und haben dadurch Angst, und aus der Angst resultierenden Hass erzeugt. Aber von "400 Jahre bestehendem gegenseitigem Hass" zu sprechen, ist ganz einfach falsch (vor allem was Bosnien und Herzegowina betrifft, im Falle des Kosovo liegt die Sache ein bisschen anders).
Vorallem darf man nicht die Adressen der Beschuldigten veröffentlichen. Das kann am Ende (im Falle von Selbstjustiz der Hinterbliebenen) sogar als Beihilfe zum Mord gewertet werden. Ich kann mir sogar vorstellen dass das aleinige Veröffentlichen der Adressen strafbar ist.
Man hätte die Informationen einfach an das Kriegsverbrechergericht weiterleiten müssen. Die hätten das geprüft und im Falle ausreichender Hinweise Anklagen erhoben. Es darf nicht sein dass man Menschen auf Grund von Mundpropaganda und nur anhand deren Nationalität einfach so öffentlich als Kriegsverbrecher brandmarkt.
Aber naja, das ist halt Avaz
Bei uns wird über einen rechtskräftigen abschlägigen Asylbescheid auf Zuruf hinweggegangen, andrerseits wird versucht, jemanden per medialen Zurufs "es gilt die Unschuldsvermutung" solange durch den Dreck zu ziehen, bis der Schaden eingetreten ist. Warum soll man nicht Adressen veröffentlichen? Wenn dann jemand davon Gebrauch macht...
Wir brauchen keine Gerichte und Verwaltungsbehörden. Wir haben Medien. Und die stehen da drüber!
1. Weil es gegen das Gesetz ist
2. Weil die Beschuldigungen auf Mundpropaganda bassieren
3. Weil die Menschen schon verurteilt wurden ohne auch nur angeklagt worden zu sein
4. Weil das die Zuständigkeit eines Gerichts ist
5. Weil Avaz damit nur hetzen will und nicht mehr
Es spießt sich ja nur an Ihrem Punkt 4: es ist die Zuständigkeit der Gerichte (bzw der Behörden). Soweit richtig.
Wenn aber Medien soviel Druck machen, daß Behörden/Gerichte auf Zuruf so entscheiden, wie Medien das haben wollen und ich mir dann in denselben Medien anhören oder lesen kann, daß das gut so ist, dann stehe ich vor der Wahl, als rechtsradikaler Aufständischer "Law and Order" verlangen zu müssen oder den leichten Weg zu gehen und mitzurufen "Gebt uns den Barrabas". Bei diesem, dem leichteren Weg hetzen Medien nicht, sie "beraten" nur. So stehts zumindestens dort geschrieben.
Wir sind ja auch in so einem Berater-Forum, aber bei Arigona sind wir die Bösen, wenn wir Recht verlangen.
Lustig wärs, dafür vor Gericht zu stehen...
Es sind aber noch andere Varianten denkbar: zum Beispiel:
°hat anderen Parteien lang genug zugeschaut, manchmal auch wie einer kranken Kuh zugeredet - nutzt nix.
°hat festgestellt, daß die allgemein anerkannten Werte bei der Partei besser aufgehoben sind als bei denen, die sie wie einen Schutzschild vor sich hertragen, wohl damit niemand fragt, was dahinter sei - was zwangsläufig wieder zum vorgenannten Punkt führt. http://derstandard.at/132816239... e-Werte-an
Die von mir angeführten Gründe sind natürlich nicht so einfach gestrickt wie die Gründe der Ablehnung. Drum werden diese Gründe auch selten erkannt...
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