Entlassung

Mitarbeiter der Wiener MA 35 soll Gebühren abgezweigt haben

7. Februar 2012, 12:09

"Krone": Schaden beträgt 13.000 Euro - Entlassungsbescheid wurde in Polizeibegleitung überbracht

Wien - Ein Mitarbeiter der Wiener Magistratsabteilung 35 (Einwanderung, Staatsbürgerschaft, Standesamt) soll Gebühren abgezweigt und sich dadurch illegal bereichert haben. Laut "Kronen Zeitung" (Dienstagsausgabe) beläuft sich der Schaden auf 13.000 Euro. Nachdem er aufgeflogen war, wurde ihm der Entlassungsbescheid zugestellt - in Polizeibegleitung. Diese Maßnahme sei notwendig gewesen, da der Mann im Besitz von Faustfeuerwaffen sei und dafür eine Waffenkarte habe, hieß es. Im Büro fand die Exekutive laut "Krone" eine Pistole und ein Kampfmesser.

"Wir wissen nicht, warum der Beamte diese Waffen bei sich hatte. Gut, dass die Exekutive mit war", wird einer der Vorgesetzten des Verdächtigen in der Tageszeitung zitiert. Der Mann soll im Laufe der Monate 13.000 Euro an Gebühren abgezweigt haben. Er sei dabei folgendermaßen vorgegangen: Wenn es nach einer verpflichtenden Vergebührung der Staatsbürgerschaft zu einer Stornierung dieses Vorgangs gekommen sei, sei diese Gebühr vom Verdächtigen einbehalten und nicht zurückgezahlt worden. "Wir haben ein engmaschiges Kontrollsystem und dadurch ist das aufgefallen", erklärte MA 35-Leiterin Beatrix Hornschall. (APA)

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Seriöser Hütchenspieler
10
Der hat wohl seinen Vorgesetzten...

...nicht mitschneiden lassen. Deshalb auch die Entlassung.

quod licet Iovi2
10
Waffen

Ich bin auch bewaffnet, zumindest in dem Augenblick wo ich meine Küche betrete; denn dort bewahre ich meine gut geschliffenen Messer auf.
Damit verteidige ich nämlich das Schweinsbratl und die Biervorräte unter Einsatz meines Lebens.

Hueher
10
Wie? was? NUR € 13000,-......................??????

wegen dieser lumpigen paar Kröten betrügt dieser Mitarbeiter??? Ist wohl ein Witz, bezw. völlige Dummheit
des Angestellten, bei mir würde es sich erst in etwaigen "Grasser Dimensionen " , also mit mindestens 6 Nullen beginnen, zu betrügen ( pardon,es gilt die Unschuld!?), zu verdienen !! Und dann aber schnell wie möglich nach......Brasilien,die liefern nicht aus,wenn man heiratet dort!!
Fazit: es zahlt sich nicht aus........."nur so wenig" !!

G-Man
11

war wahrscheinlich der oder diejenige, der oder die am meisten über die Ausländer geschimpft hat-

Herbert Novak1
61
Es gehört gerichtlich angeklagt

Unterschlagung und Veruntreuung, kein einfacher Delikt. Wenn man bedenkt, die Leute die MA35 aufsuchen sind die auf das Amt angewiesen. Eines verstehe ich nicht, wie kann so ein Waffennarr in MA35 kommen und auch direkt mit Geld zu tun. Unfassbar.

quod licet Iovi2
10

Genug Empörung geheuchelt für heute??

Selfdefense
02
Legale Waffenbesitzer sind keine Narren

Oder soll man hinfort "Briefmarkennarren", "Autonarren" usw. sagen?

Möglicherweise ist Ihr Weltbild ein wenig von der Realität entfernt.

Edmund der Fröhliche
42
Eh normal in Wien oder! Wenn die ganzen Wiener ...

...Gratisfresser wieder im Westen einfallen, wundern sich die auch immer, dass man zahlen muss, wenn man was kauft oder bestellt.
Also liebe Laudas, Krankls, Polsters, Edi Finger juniors - das Leben ist kein Gratisbuffet.

tramezzino
00

lauwarme würsteln beim stanglwirt mag eh nicht ein jeder ;-)

pesigny
34
personalwahl

wie bitte? ein waffennarr und - wie häufig in diesen fallen - potentiell rechtsradikaler arbeitet beim amt für staatsbürgerschaft? sind die leute von sinnen? oder ist die wahl etwa deshalb auf den mann gefallen, weil er dem führungspersonal so ähnlich war? bekanntlich laufen personalsekektionen ja auf dieser schiene.

Selfdefense
02
Nicht alle Waffenbesitzer sind rechtsradikal

ein guter Teil unserer Politiker in allen Parteien sind Jäger. Manche heimlicher als andere. Wien hat sogar ein eigenes Jagdrevier (den Lainzer Tiergarten) wo zum jährlichen Wildabschuss auch Freunde vom dicken Michl eingeladen werden sollen.

Bei den organisierten Protesten gegen Schwarz-Blau sah man sogar linke Demonstranten, die auf Transparenten "Gebt uns Waffen" forderten. Was genau betrachtet ein Aufruf zu Straftaten ist. (§274 StGB Landfriedensbruch und §§ 249-251 StGB)

Sir Panda
 
01

nur ne Entlassung? Keine Anzeige?

Edmund der Fröhliche
11
In Wien sieht man eigentlich nur darin das Vergehen, dass man sich erwischen hat lassen.

tramezzino
00

das ist aber eines der prinzipiellen probleme unserer selbstbedienungs gesellschaft.

Verstoßener Silberrücken
34

Eine Waffenbesitzkarte ist wohl gemeint...

Wieso hat jemand die Waffe(n) im Büro mit? Und wenn jemand eine Waffenbesitzkarte hat gibt es die Entlassung nur mit Polizeibegleitung? Oder wussten die Mitarbeiter das er eine Waffe im Büro hat?

Irgendwie eigenartig. Kann mir nicht vorstellen, dass wenn ich eine Waffenbesitzkarte habe, der Arbeitgeber extra die Polizei ruft um mir die Entlassung zu überreichen...Woher soll das der Arbeitgeber überhaupt wissen?

Selfdefense
01
"BEreithalten zur Selbstverteidigung in Wohn- und Betriebsräumen

ist ein in Waffengesetzt angeführter Grund, der einen Rechtsanspruch auf eine Waffenbesitzkarte bewirkt. Möglicherweise hat der Mitarbeiter aufgrund einer Gefährdung seitens abgelehnter Staatsbürgerschaftsbewerber auch einen Waffenpass und zwar sogar mit Unterstützung des Arbeitgebers.

Oder er wollte nach dem Dienst beim Schießstand vorbeischauen und die Waffe deshalb dort verwahrt.

Verstoßener Silberrücken
00

Typisch, diese Rotstrichler-Waffennarren :-)

Ich habe im Grunde nur geschrieben das der Artikel mehr fragen als antworten aufwirft.

Meiner Meinung nach ist es einfach nicht normal das eine Entlassung mit Polizeibegleitung(!) übergeben wird. Ich mein wer zahlt denn den Polizeieinsatz? Da muss man doch nach recherchieren warum die Polizei gerufen wird. Es ist doch auch völlig widersprüchlich. Auf der einen Seite sagen gerade die Waffenfetischisten das sowieso bei der Antragstellung die Psyche und Zuverlässlichkeit kontrolliert wird, andererseits brauch ich eine Polizeieskorte um eine schlechte Nachricht zu überbringen?

Jetzt dürfen Sie natürlich weiter Rotstricheln. Hoffentlich geht Ihnen dabei einer ab :-)

Selfdefense
00
Ihre Wortwahl zeigt ihre Vorurteile auf

Schon die Frage "Wieso hat ..." ist in einem Rechtsstaat unzulässig. Der Staat hat zu begründen, warum mancher Besitz beschränkt wird.

Richtig ist, dass legale Waffenbesitzer die am besten kontrollierten und am wenigsten kriminellen Mitglieder der Gesellschaft sind. Weil ein legaler Waffenbesitzer mehr zu verlieren hat, nämlich den Besitz seiner Waffen.

Die Befürchtung, ein legaler Waffenbesitzer könnte bei Erhalt einer Kündigung sofort einen Amoklauf hinlegen stammt hingegen aus kranken hoplophoben Phantasien. Amokläufe sind nämlich fast ausschliesslich geplante Taten, denen (leider gerne ignorierte) Vorzeichen vorangehen. Und ein Plantäter wird immer an das ihm geeignete Tatmittel herankommen, egal wie das Waffengesetz aussieht.

Verstoßener Silberrücken
00

"Wieso hat ..." ist in einem Rechtsstaat unzulässig...

LFMAO, eine Frage mit Wieso zu stellen ist unzulässig? Was soll das für ein Satz sein.

Bitte eine Statisitk zu ihrer Theorie: "legale Waffenbesitzer die...am wenigsten kriminellen Mitglieder der Gesellschaft sind"

Interessant auch das für Sie anscheinend der Verlust der Waffen ein massiver Verlust wäre...

Allein mit dem Wort "hoplophob" haben Sie sich sowieso für jede weitere Diskussion disqualifiziert. Sie wissen hoffentlich schon das das kein wissenschaftlicher Ausdruck ist.

Erwin Wolfram
01
...

weil "wir haben ein engmaschiges kontrollsystem" seit 2 wochen passiert sowas zum ersten mal laut der medien...

Alex popelino
11
Unfassbar

und so jemanden lässt man mit Menschen arbeiten, die oft nichts anderes Wünschen als hier legal leben zu dürfen, tschuldigung MA 35 Personalleitung sats ihrs ogrennt

G.Schamski
01
alle achtung

der standard kopiert einen APA artikel, dessen inhalt der krone entnommen wurde?!?!

sainty1
01
einfach nicht lesen

wenns nicht gefällt?

It is so hot in here...
01
Habe den Artikel nicht gelesen...

...steht was interessantes drin?

sainty1
01
es geht.. =)

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