Doppelte Vorsicht bei Schneeverwehungen

7. Februar 2012, 11:45
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ARBÖ gibt Tipps zum richtigen Fahrverhalten

Mit dem am Montag im Osten eingesetzten Schneetreiben warnt der ARBÖ auch vor Schneezungen und Verwehungen. Um zu vermeiden, dass diese zum überraschenden Hindernis werden, gibt der ARBÖ Tipps zum richtigen Fahrverhalten:

  •  Vorrausschauendes Fahren und die Geschwindigkeit den Fahrbahn- und Sichtverhältnissen anpassen.
  •  Den Sicherheitsabstand zum Vorderauto unbedingt einhalten. Falls dieser von einer Schneewehe überrascht wird, kann noch rechtzeitig reagiert werden.
  •  Abrupte Lenkbewegungen und Fahrmanöver, sowie das Überholen vermeiden.
  •  Die Schneewehen umfahren, nicht versuchen "durchzupreschen".
  •  Befinden sich große Schneemassen auf der Fahrbahn helfen Schneestangen am Straßenrand um die Orientierung nicht zu verlieren.

Ist ein Weiterkommen durch die Schneeverwehungen nicht mehr möglich, rät der ARBÖ, das Fahrzeug anzuhalten, die Warnblinkanlage einzuschalten und den ARBÖ-Pannen-Notruf unter 1-2-3 zu verständigen. ARBÖ-Verkehrsexpertin Gabriele Lechner befürwortet nur eine Devise beim winterlichen Fahren: "Wie bei allen schwierigen Fahrbahnverhältnissen gilt auch bei Schneewehen: Sicherheit geht vor Schnelligkeit!"

Ebenfalls gerne setzt sich der pulvrige Schnee auch auf Fahrzeugdächern ab. "Aus Rücksichtnahme auf die eigene Person und auf andere Verkehrsteilnehmer besser mit Besen, Kratzer und ein bisschen Zeit in einen winterlichen Tag starten", so Lechner. Um die Hauben nicht zur mobilen Gefahr werden zu lassen, rät der ARBÖ die Schneehauben gänzlich zu entfernen und "oben ohne" zu fahren. Eine Haube am Dach kann im Falle des abrupten Abbremsens für Lenkerin oder Lenker zum Verhängnis werden, wenn die große Schneemasse unerwartet vor die Augen rutscht. Aber auch nachkommende Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger können die plötzlich rutschende Schneehaube abbekommen. (red)

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