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Sollte es doch zum Sturz kommen, rät der Mediziner Günter Gal, sich einzurollen und vor allem den Kopf einzuziehen.
Wien - Bei Eis, Schnee und Kälte kommt es häufiger zu Stürzen. "Vor allem Patienten mit Schenkelhals- und Unterarmbrüchen müssen wir in der Winterzeit vermehrt versorgen", berichtet Susanne Drapalik, Leiterin des Geschäftsbereichs Medizinmanagement im Wiener Krankenanstaltenverbundes.
Deshalb lautet ihre Empfehlung: "Ältere Leute sollten die Tageszeiten für ihre Besorgungen gut wählen, ihren Stock oder andere Gehhilfe mitnehmen und auf rutschfeste Schuhe achten."
Konzentrationssenkende Medikamente und Fehlsichtigkeit nennt Günter Gal, Chef des Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Rudolfstiftung, als Auslöser für Stürze. "Ältere Personen sollten mit dem Hausarzt über den tatsächlichen Bedarf dieser Medikation sprechen und ihre Sehkraft auch mit Brillen nicht überschätzen", zieht der Mediziner seine Schlussfolgerung.
Einrollen und den Kopf einziehen
Aber keineswegs, so Gal, sollte man auf den Spaziergang bei Tageslicht zu günstiger Tageszeit verzichten. "Denn", so betont der Experte, "Tageslicht beugt depressiven Gemütslagen vor und schützt vor Osteoporose, wenn die Sonne auch auf Hautpartien scheint und der Körper vermehrt Vitamin D erzeugt." Wenn es doch zum Sturz kommt, rät der Mediziner, sich einzurollen und vor allem den Kopf einzuziehen.
Feuchte Böden und Pantoffeln als Sturzursachen zu Hause
Innerhalb der eigenen Wände entpuppen sich vor allem feuchte Böden, Pantoffeln und Teppiche als Gefahrenquellen für Stürze. Der Rehabilitationsmediziner rät folglich auch für die Bewegung im eigenen Heim zu sicheren Hausschuhen mit Ferse.
Der Boden sollte nach dem Reinigen nicht feucht bleiben, sondern getrocknet werden. Und vor allem sollte man in der Nacht das Licht auf dem Gang brennen lassen, damit Stolperstellen wahrgenommen werden können. (red, derStandard.at)
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