US-Republikaner

Vorwahlen in Colorado, Minnesota und Missouri

7. Februar 2012, 09:58

Ergebnis am Dienstag nicht bindend für die Verteilung der Delegiertenstimmen

Washington - Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner finden am Dienstag in den Bundesstaaten Colorado, Minnesota und Missouri Vorwahlen statt. Bei allen drei Abstimmungen ist das Ergebnis nicht bindend für die Verteilung der Delegiertenstimmen, sondern liefert lediglich ein Stimmungsbild. Während der favorisierte Bewerber Mitt Romney in Umfragen in Colorado vorne liegt, prophezeiten Meinungsforscher in Minnesota und Missouri zuletzt einen Sieg des christlich-konservativen Ex-Senators Rick Santorum. Damit könnte Santorum, der den Vorwahl-Auftakt Anfang Jänner in Iowa gewonnen hatte, Newt Gingrich den Rang als ärgster Romney-Rivale ablaufen. (APA)

Meerwelle
00

Newt Gingrich den Rang als ärgster Romney-Rivale ablaufen...
Stimmt, die republikanischen Kandidaten sind alle voll "arg".
:-)

Klugscheisser, der 3.
22
Es ist völlig egal!

In einem Land, in dem alle Kandidaten, demokratisch oder republikanisch, Millionen von den Firmen und den Reichen einsammeln müssen, um von den Medien oder dem Volk überhaupt wahrgenommen zu werden, ist es egal wer gewinnt.

Die wirklichen Alternativen, die etwas bewegen könnten, bekommen weder Geld noch werden sie von den Medien zugelassen. Die Medienmaschine schweigt sie sozusagen tot.

Ein Kandidat, der ausserhalb des Kapitalsystems und der Wall-Street-Kontrolle steht, wird in den USA vom System ausgeblockt. Ein zugelassener Kandidat muss unter Kontrolle stehen.

Darum schaffte es Obama ja nicht, die Steuererleichterung für Superreiche zu stoppen oder die Steuererleichterung für die Mittelschicht zu verlängern.

Also vergessen wir das.

Georg Schütt
00
Könnte alles stimmen, hätten sie auch nur enen Beleg dafür ^^

Im Gegenteil, die Geschichte der Vor-Wahlen 2007-08 spricht eher für das Gegenteil: Denn wer kannte damals schon einen gewissen Barack Obama?

tho_mi
01

Bitte sagen's das mal denen, die für die Abschaffung der Parteienförderung sind...

byron sully
01

wobei da sicher auch das dortige mehrheitswahlrecht diese abhängigkeit vom großkapital noch zusätzlich fördert...

Glasperlenspieler
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"Bei allen drei Abstimmungen ist das Ergebnis nicht bindend für die Verteilung der Delegiertenstimmen, sondern liefert lediglich ein Meinungsbild."

...

Falsch, nur die Missouri-Vorwahl ist nicht bindend - die halten in einem Monat noch einen bindenden Caucus ab.

Die anderen 2 (CO & MN) sind heute schon bindend.

Odo
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"Die anderen 2 (CO & MN) sind heute schon bindend."

Nein, die sind auch nicht bindend. Sonst wären auch die beiden Vorwahlen durchs RNC sanktioniert worden, was nicht der Fall ist. Gleiches gilt übrigens auch für ME.

Bei der Delegiertenvergabe für den Nominierungsparteitag im September sind die jeweiligen Parteitage in MN, CO und ME formal nicht an die Ergebnisse der Vorwahlen gebunden.

Glasperlenspieler
00
Komisch

Bei CNN steht, dass CO & MN bindend sind:

"tied to February 7 caucuses"

http://us.cnn.com/election/... s/state/co
http://us.cnn.com/election/... s/state/mn

Bei MO steht dabei, dass es nicht bindend ist:

"(The Missouri primary is non-binding and has no impact on delegate allocation. Delegate selection begins at county caucuses on March 17.) 49 tied to March 17, 3 unpledged RNC delegates "

http://us.cnn.com/election/... s/state/mo

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