BSI empfiehlt Google-Browser Chrome

7. Februar 2012, 13:07
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Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt Empfehlungen zum sicheren Internet-Umgang

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Empfehlungen zur sicheren Nutzung von PC und Internet für private Anwender und Unternehmen herausgegeben. Speziell geht es den Experten dabei, praxisnahe Konfigurationen für Windows-User bereitzustellen und allgemeine Sicherheitsmaßnahmen aufzuzeigen. Neben dem Einsatz aktueller Virenschutz-Programme und einer Firewall sieht das BSI vor allem den Einsatz sicherer Anwendungen als entscheidend.

Sandbox

So werden Programme für Web und Email empfohlen. Windows-Anwender seien beispielsweise gut beraten, einen modernen Email-Client wie Windows Live Mail oder Thunderbird einzusetzen. Bei der Browser-Wahl sind die Experten noch spezifischer. Schließlich stelle der "Internet-Browser die zentrale Komponente für die Nutzung von Angeboten im WWW und somit die hauptsächliche Angriffsfläche für Cyber-Angriffe dar."

Zu verwenden sei "möglichst ein Browser mit Sandbox-Technologie". "Konsequent umgesetzt wird dieser Schutz gegenwärtig z.B. von Google Chrome. Vergleichbare Mechanismen sind in anderen Browsern derzeit entweder schwächer implementiert oder noch nicht vorhanden", so das BSI.

Kein IE?

Auffallend ist, dass das Bundesamt keine Empfehlung für Microsofts Standard-Browser Internet Explorer und auch keine Empfehlung für Mozilla Firefox ausstellt. "Durch den Einsatz von Google Chrome in Verbindung mit den anderen bereits genannten Maßnahmen können Sie das Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs stark reduzieren. Ebenso vorteilhaft ist in Google Chrome die Auto-Update-Funktion, die auch den integrierten Adobe Flash Players umfasst. Dadurch wird der Adobe Flash Player stets auf dem neuesten Stand gehalten."

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    Google Chrome sei laut BSI besonders sicher

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