200.000 US-Dollar

Gesuchter Casino-Boss spendete für Obama

7. Februar 2012, 07:15

Obamas Wahlkampfbüro will Summe zurückzahlen - Casino-Betreiber Cardona wird in den USA wegen Betrugs- und Drogendelikten gesucht

New York - Aus der Familie eines in den USA gesuchten mexikanischen Casino-Bosses sind einem Zeitungsbericht zufolge erhebliche Spendenbeträge an das Wahlkampfteam von Präsident Barack Obama geflossen. Wie die "New York Times" am Montagabend (Ortszeit) online berichtete, sammelten zwei Brüder des berüchtigten Casino-Betreibers Juan Jose Cardona alias Pepe mehrere hunderttausend Dollar für den Wahlkampf Obamas und seine Demokratische Partei.

Das Wahlkampfbüro des Präsidenten erklärte gegenüber der Zeitung, dass das von der Cardona-Familie gesammelte Geld zurückgezahlt werde, insgesamt mehr als 200.000 Dollar (153.000 Euro). Von dem Bruder in Mexiko habe man nichts gewusst, hieß es.

Pikant ist der Fall auch deshalb, weil der im Zusammenhang mit Betrugs- und Drogendelikten aus den USA geflohene Cardona dem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren mehrfach versucht hat, eine Begnadigung zu erreichen, um wieder zurückkehren zu können.

Der in Mexiko geborene Pepe Cardona ist demnach als eines von neun Kindern mexikanischer Eltern im US-Staat Iowa aufgewachsen. 1992 wurde er dort laut "New York Times" wegen Betrugs zu fünf Jahren Haft verurteilt. Noch während des Berufungsverfahrens sei er wegen Marihuana-Schmuggels festgenommen worden, wozu er sich 1994 auch schuldig bekannt habe. Auf Kaution frei, sei er dann untergetaucht und nach Mexiko geflohen, wo er zu einem führenden Casino-Betreiber aufgestiegen sei, der auch mit Gewalt und Korruption in Verbindung gebracht werde. (APA)

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Odo
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Die von Präsident Obama so gescholtenen "Super Pacs" sind auf einmal offensichtlich doch nicht mehr so böse. "Flipp-Flopper" Obama legt auch hier wieder mal eine 180-Grad-Wende hin um seine Wiederwahlchancen zu verbessern.

http://www.reuters.com/article/2... 7U20120207

Sieht es offensichtlich doch nicht so rosig mit den Spendeneinnahmen bei Obama aus, wenn er Angst davor hat, dass Romney ihn mit seinem "Super Pac" finanziell überflügeln könnte. Ich hatte ja schon immer gesagt, dass Obamas finanzieller Vorteil deutlich kleiner sein wird als in 2008 als er etwa doppelt soviel Geld zur Verfügung hatte wie Senator McCain.

Im übrigen bestätigt sich mit der Vorgehensweise Obamas erneut, dass es ein Ammenmärchen ist, wenn behauptet wird, Obama finanziere seinen Wahlkampf überwiegend aus Kleinspenden. Auch der obige Artikel belegt ja das Gegenteil.

super Typ
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In dem Artikel wird es eh erklärt:
Die Demokraten mögen die Super-PACs nicht, sind aber praktisch gezwungen sich ihrer zu bedienen, wenn es die Gegner auch tun. (Waffengleichheit)

Odo
00
Aber Präsident Obama hat doch erst jetzt seine Meinung geändert wo er merkt, dass er finanziell in Nachteil geraten könnte und dadurch seine Wiederwahl gefährdet wird.

Das zeigt ja wieder mal, dass Obama für seine Wiederwahl jede Position über Bord wirft, die ihn dabei beeinträchtigen könnte. Bei der Schließung Guantanamos war es ja beispielsweise genauso oder bei der anfänglichen Unterstützung der Palästinenser durch Obama im Nahost-Konflikt mit Israel.

Walter KURTZ
 
00

Wie schon gesagt - Obama hat das letzte Mal versprochen, eine öffentlich finanzierte Kampagne zu führen. Als er gemerkt hat, daß er anders mehr Geld reinkriegt, hat er sein Versprechen gebrochen. McCain nicht.
Obam ist eben ein Heuchler. Da wettern die jahrelang gegen Citizens United und dann will er selbst SuperPACs für sich. (Möglicherweise sogar ein Gesetzesbruch, da SuperPACs unabhängig von der Kampagne sein müssen). Wobei das ja schon witzig war, wie Obama gegen "ausländisches Geld" war, wo aber seine 2008er Kampagne Geld von jedem angenommen hat, egal ob Ausländer (dann wär's illegal!) oder nicht.

tho_mi
01

Kann schon mal passieren, bei so vielen Spendern sind immer ein paar schwarze Schafe dabei.

Walter KURTZ
 
00

Sogenannte "Bundler" sind normalerweise nicht irgendwelche Leute. Solche Personen werrden auch oft für ihren Einsatz belohnt. Der US Botschafter in Wien etwa hat sich seinen Posten durch 500.000 $ ersammelte Spendengelder erarbeitet...

Odo
00
Aber was glauben Sie was passiert wäre, wenn dies Mitt Romney widerfahren wäre. Dann würde die Überschrift des Artikels lauten "Kriminelle finanzieren Romneys Wahlkampf" oder so ähnlich.

Aber wenn Herr Obama von so etwas betroffen ist, dann wird das Ganze natürlich bagatellisiert.

saratoga
00

Der Höhepunkt ist immer noch u.a. Mark Rich - Partner und Verwalter des Georg Soros, der die NATO - EU - Finanzpolitik dirigiert, wie andere Drogen und Geldwäsche Bosse. Mark Rich, wurde am Ende von Bill Clinton begnadigt!

Geheimdienst
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nochmal Entschuldigung mit link

http://www.theblaze.com/blog/2012... ney-money/

nochmal entschuldigung

Geheimdienst
00
Entschuldigung scheint bearbeitet zu sein!

1116er
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der wurde tatsächlich wegen eines marihuana vergehens angeklagt?

vermutlich hat er inhaliert...

Raptor Jesus
11
Auch eine Möglichkeit jemanden in Misskredit zu bringen.

Ich mein, der Typ ist in Iowa aufgewachsen. Wie wahrscheinlich ist es, das er Demokraten wählt?

Adolf Ogi
02
apropos Casinoboss

der Wahlkampf von Newt Gingrich wird hauptsächlich von diesem Casinoboss gesponsert: Sheldon Adelson (Besitzer vom Venetian in Las Vegas)

konichiwa
 
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Ich nehm die Spende gern an, so ist es nicht.

politisch-unkorrekt
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sag blos du hast es nötig!

Flaschenpost
03
Das wird eine interessante Wahl...

offensichtlich wird diesmal kein schmutziger Trick ausgelassen.

Gedanken Krieger
01

so is es, hört sich klar nach einem Trik des gesuchten anscheinend republikanischen Casino-Boss an.

Ho Chi Minh - Huckleberry Finn
115

Völlig normal, wenn ein Krimineller einem anderen Kriminellen Geld gibt. Gleiches zu gleichem.

Fritz Meyer
01
Und was ist daran besonders?

Das "seriöse" - wie unseriöse - organisierte Verbrechen "investiert" doch schon seit Jahrzehnten - ach was, seit über 150 Jahren - in die Politik.

higgs - wozu?
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würd eher sagen denen gehört die politik, seit genau 318 jahren, um präzise zu sein.

F S 3
014
Woher bekommen die Kandi-Daten eigentlich ihre Geldmittel? -Anbei die Top Big Spender (inkl. denjenigen, die für das Obamarama ihre Kassen aufmachen)…

…Folgt dem Geldfluß!

Romney gehört jenem Pfuhl, der uns die Krise und div.Bail-Outs vermacht haben, und die Militärs haben die endlosen Kriege offensichtlich satt:

MITT ROMNEY:
G&S $499.430
JPM $322.400
Morgan Stanley $281.350
Credit Suisse $277.250
Citigroup $267.050



RON PAUL:
US Army $63.378
US Navy $51.553
US Air Force $48.531
Google $32.090
Microsoft $23.346



BARACK OBAMA:
Microsoft $188.643
DLA Piper $151.375
Google $139.030
Morgan & Morgan $127.895
Harvard Uni $126.962



Alle sonstigen Daten dazu -und noch viel mehr- gibt es HIER:
http://www.opensecrets.org/pres12/index.php



(Passendes Repost, weil es gestern zu Romney nicht veröffentlicht wurde)

tho_mi
01

Ziemlich interessant, schon allein wenn man mal die Spender von Obama und Romney vergleicht, dazu dann vllt auch noch die Summen. Auch das bei Obama 47% von "small invidividuals" kommen und bei Romney heiße 9%...

meresi
00
nach dieser liste scheint ja alles klar zu sein...

wo die bösen buben stecken

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