Protest gegen Spardiktat

Demonstranten zünden deutsche Flagge an

7. Februar 2012, 15:17

Weitere unpopuläre Sparmaßnahmen sollen beschlossen werden, Protest und Streik legen Griechenland lahm

Athen - Die griechische Regierung steht massiv unter Druck und muss am Dienstag wohl weitere unpopuläre Sparmaßnahmen beschließen. Dagegen machen die Gewerkschaften mobil.  Ein Generalstreik legte das öffentliche Leben in Griechenland teilweise lahm. Unter dem Motto "Es reicht!" riefen die beiden großen Gewerkschaftsverbände ihre Mitglieder zu Streiks und Kundgebungen auf. Bestreikt wurden Schulen, Ministerien, Banken und Krankenhäuser. In der Hauptstadt Athen setzten sich die U-Bahn und die Busse mit Verspätung in Bewegung. Die Fährverbindungen wurden durch einen Streik der Seeleute behindert. Der Flugverkehr war indes nicht beeinträchtigt, da die Fluglotsen regulär arbeiteten. In Athen demonstrierten nach Schätzungen der Polizei rund 10.000 Menschen bei strömendem Regen gegen die massiven Sparpläne. Am Rande kam es zu kleineren Zwischenfällen.

Vor dem Parlament in Athen hat eine Gruppe nationalistischer Demonstranten eine deutsche Flagge verbrannt. Augenzeugenberichten zufolge versuchten zunächst etwa 200 Demonstranten mit einer großen griechischen Fahne auf den Vorplatz des Parlaments zu gelangen, die Polizei drängte sie jedoch ab. Die Fahne trug die Aufschrift "I tan i epi tas" - eine historische Aufforderung spartanischer Mütter an ihre in den Krieg ziehenden Söhne mit der Bedeutung "Sieg oder Tod". Während die Demonstranten aus Protest gegen die von der Gläubigertroika verlangten harten Sparmaßnahmen "Räuber, Räuber" in Richtung der im Parlament versammelten Abgeordneten riefen, zog einer von ihnen eine schwarzrotgoldene Flagge hervor und setzte sie in Brand. Andere Demonstranten versuchten, eine große Hakenkreuzfahne anzuzünden, wurden daran aber von der Polizei gehindert.

Entscheidungen

Einmal mehr geht es in Griechenland um die geplanten kräftigen Lohnkürzungen im Privatsektor. Die griechischen Spitzenpolitiker wollen heute unter Vorsitz von Ministerpräsident Lukas Papademos entscheiden, ob sie dem harten Sparprogramm zustimmen. Die Zustimmung ist Voraussetzung dafür, dass das Land das neue Hilfspaket in der Höhe von 130 Milliarden Euro bekommt. Anderenfalls ist Griechenland bis Ende März pleite.

Sonderkonto für Staatseinnahmen

Am Montag hatten Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy den Vorschlag gemacht, ein Sonderkonto für die griechischen Staatseinnahmen einzurichten (siehe dazu: Athens Staatseinnahmen sollen unter Kuratel). Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat am Dienstag vorsichtige Zustimmung signalisiert. "Dass man versucht sicherzustellen, dass unsere griechischen Freunde Schulden auch zurückzahlen, dies dann über ein Sonderkonto abwickeln, ist keine abwegige Idee", sagte Juncker dem Inforadio des rbb. Allerdings müssten die Details noch ausgearbeitet werden. Was ihm bisher dazu vorliege, seien lediglich kurze Textentwürfe, und die reichten nicht aus.

15.000 Staatsbedienstete sollen entlassen werden

15.000 Staatsbedienstete will die griechische Regierung noch heuer entlassen. Das werde von den Kontrolloren der geldgebenden "Troika" - EU, Internationaler Währungsfonds (IWF) und Europäischen Zentralbank (EZB) - verlangt. Bis 2015 will Griechenland 150.000 Staatsbedienstete entlassen.

Die griechische Regierung muss sich aber nicht nur mit EU, IWF und EZB auf weitere Einsparungen einigen. Auch die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern für den dringend benötigten Schuldenschnitt in der Höhe von 100 Milliarden Euro müssen zu einem Ende gebracht werden. Auch diese Einigung ist Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Tranche von Hilfskrediten. Wenn diese Verhandlungen scheitern, droht dem Land die Staatspleite. Die Gespräche mit dem Internationalen Bankenverband (IIF) dauern schon seit Dezember. Mehrmals hatte es geheißen, man stehe kurz vor einem Durchbruch.

Mit deutlichen Worten hatten die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Montag die griechische Regierung und alle Parteien in Athen aufgefordert, die zugesagten Reformen bedingungslos umzusetzen und Forderungen der "Troika"-Kontrollore nach weiteren Einsparungen zu erfüllen. Ansonsten blieben zusätzliche Milliarden-Hilfen weiter blockiert. "Die Zeit drängt, und deshalb muss schnell etwas geschehen", sagte die deutsche Regierungschefin.

Sparvorgaben deutlich verfehlt

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung spricht die "Troika" in ihrem jüngsten Griechenland-Bericht von "katastrophalen Zuständen". Die Sparvorgaben seien deutlich verfehlt worden. Knackpunkt in den Gesprächen von Papademos mit den Chefs der Sozialisten, der Konservativen und der kleinen rechtsgerichteten LAOS-Partei dürften die von der "Troika" verlangten Lohnkürzungen auch im privaten Sektor sein. Papademos braucht innenpolitische Unterstützung für eine Einigung.

Parallel laufen die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern - darunter Banken und Hedgefonds - weiter. An dem geplanten Schuldenschnitt sollen sich laut der Tageszeitung "Die Welt" auch die öffentlichen Gläubiger beteiligen. Es werde bereits darüber gesprochen, dass die Eurostaaten auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten, so das Blatt. Demnach wird über ein Entgegenkommen bei den bilateralen Hilfskrediten gesprochen, die die Eurostaaten Griechenland gewährt haben. Die meisten Länder seien zwar nicht bereit, auch nur teilweise auf die Rückzahlung dieser Kredite zu verzichten, hieß es. Dafür werde aber über eine Reduzierung der Zinsen gesprochen.

Das Europäische Haus - kein Kartenhaus

Ministerpräsident Papademos verhandelte bis tief in die Nacht und praktisch bis zum Beginn des Streiks mit Vertretern der Troika. Die Gespräche stocken, obwohl beide Seiten nach Angaben eines Regierungsvertreter nur noch wenig auseinanderliegen. Finanzminister Evangelos Venizelos sagte dagegen, die Gespräche liefen nicht gut.

EU-Kommissarin Neelie Kroes hat indes vor Horrorszenarien bei einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone gewarnt. "Wenn ein Mitglied geht, heißt das nicht 'Mann über Bord' ", sagte die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission. Ihre Wortwahl sei womöglich unglücklich, räumte Kroes ein und bemühte mit dem Europäischen Haus sogleich ein anderes Bild: "Es hieß immer, wenn man ein Land gehen lässt oder es um Austritt bittet, stürzt das gesamte Gebäude ein. Das stimmt einfach nicht."

Barroso für Verbleib

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat sich für einen Verbleib des hoch verschuldeten Griechenland in der Eurozone ausgesprochen. "Ganz Europa hat seine Augen auf Griechenland gerichtet. Wir sind in einem sehr entscheidenden Moment im Hinblick auf die Zukunft Griechenlands. Wir wollen Griechenland im Euro", sagte Barroso am Dienstag nach einem Treffen mit dem früheren EU-Kommissionspräsidenten Jacques Delors in Brüssel. Die Verhandlungen in Athen seien einem Abschluss nahe, sagte der Kommissionschef. Die EU-Kommission habe von Anfang an klar gemacht, dass ein Verbleib Griechenlands sehr wichtig sei, nicht nur für Griechenland selbst, sondern für ganz Europa, sagte Barroso. Die Kosten einer Staatspleite und eines möglichen Austritts des Landes aus dem Euro wären viel höher als Griechenland in der Eurozone zu halten, sagte er. (Reutes/red, derStandard.at, 7.2.2012)

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CEEIT
00
12.2.2012, 21:56
Es ist schon ein respektables Drama, was alle paar Monate in Europa, resp. Griechenland aufgeführt wird.

Steht Tranche an, wird die Troika geschickt um 2 Fakten zu klären: 1. Hat Athen die Sparbeschlüsse eingehalten? 2. Ist eine Schuldentragfähigkeit fortan gewährleistet? Natürlich zweimal nein!
Der erste Punkt wird schlicht immer vergessen, im zweiten Fall macht sie beide Augen zu und gibt weisungsgemäß nach einem theatralischen Zögern ein JA zu Protokoll.
Warum wird der Bürger, der den ganzen Unsinn ja letztendlich bezahlen muß, so verdummt und eingenebelt?
Glasklar: Frau Merkel und EU-Politiker wollen ihr Versagen nicht eingestehen und ihre Macht erhalten bzw. noc weiter ausbauen.
Geht Griechenland Pleite, würden die Bürger ihnen die verlorenen zig-Milliarden ankreiden. Also zahlt man. Und die Griechen wissen das.

Obelix
10
12.2.2012, 15:45

Den Griechen jetzt derart massive Sparprogramme aufzuzwingen (die wir selbst nie schlucken könnten) ist purer IMPERIALISMUS. Der herablassende und belehrende Tonfall ist nicht zu überhören! ("Dass man versucht sicherzustellen, dass unsere griechischen Freunde Schulden auch zurückzahlen, dies dann über ein Sonderkonto abwickeln, ist keine abwegige Idee"). Das kann sich gerade ein (zum Glück) stolzes Volk wie das griechische nicht gefallen lassen. Die "gefälschten" Papiere, um in die Eurozone zu kommen, wurden doch im vollen Wissen der Euroländer erstellt, die sich "täuschen" lassen wollten. Die einzige Chance für die griechische Witschaft ist die Rückkehr zur Drachme und Abwertung gegenüber unserem Euro, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Sodern
02
11.2.2012, 00:46
Genau das nervt mich an Griechenland...

Jeder kann mal verlieren, jeder kann mal Mist bauen, auch die Griechen. Nur dann sollte man soviel sein und dazu stehen.

Da muss man halt mal klip und klar sagen, okay wir haben bei den Wirtschaftsdaten geschwindelt, wir haben Jahre lang über unsere Verhältnisse gelebt, die Steuerpflicht nicht ernst genommen, nen Beamtenstaat aufgebaut usw.

Aber genau das Gegenteil war in Griechenland der Fall.

Das "sind" die Deutschen schuld, weil sie so viel exportieren und im WWII das "Staatsgold" geraubt haben. Die Italiener und Türken sind schuld weil sie ihnen das Tourismusgeschäft vermiesen und die Bulgaren und Rumänen weil sie billiger produzieren.

Deswegen bin ich gegen weitere Hilfen für GR und deren Zukunft ist mit einerlei...

Arrow
00
10.2.2012, 20:17
So,

jetzt darf man in Deutschland erfahren wie schön es ist eine internationale Führungsrolle zu übernehmen: Egal was man tut, es ist falsch.

herr hell
01
10.2.2012, 18:59
150.000 beamte weniger

..dann bleiben ja immer noch 600.000 beamte, oder?

Arrow
00
10.2.2012, 20:20
Hoffentlich

sind es nicht die paar verbliebenen Finanzbeamten die dann entlassen werden.

Oddo Wolf
04
Ja, ich weiß. Und, werdet ihr mich jetzt töten?

-
"Es ist gefährlich, die Unabhängigkeit der Zentralbank anzuzweifeln." [Allen Greenspan ex-Gouverneur der FED (amerik. Zentralbank)]

NEHMT IHNEN DIE LIZENZ ZUM GELDDRUCKEN WEG

KristallpalastMittelEbeneBewohner1
16
Oligarchie der Finanz

Wir befinden uns in kriegsähnlichem Zustand. Allerorts – nicht nur in Griechenland - sollen Löhne gekürzt, der Lebensstandard verringert werden. Die politische Macht geht mehr und mehr auf Technokraten über, die im Auftrag großer Banken und Finanzinstitutionen agieren. Der öffentliche Sektor soll privatisiert, der Arbeitsmarkt dereguliert, Leistungen der Sozial-, Renten- und Krankenversicherung sollen eingeschränkt werden. Der wirtschaftliche Mehrwert soll in Form von Zinsen ausgezahlt werden, nicht für Staatsausgaben, Investitionen, Forschung und Entwicklung verwendet werden. Das ist, was die Banken wollen, zumal die Finanzwelt in kurzen Zeiträumen denkt. (Der Krieg der Banken gegen das Volk – Michael Hudson)

KristallpalastMittelEbeneBewohner1
66
volle Solidarität mit den Griechen...

und den anderen Unterjochten!

unglaublich.. da wird eine ganze Generation von Menschen versklavt.. und viele merken es nicht einmal...

Emil Sacklinger
 
11
schluß mit lustig

die pleite-griechen papierln die eu seit monaten, es ist längst fünf nach zwölf...

:-(((

Jimmy Hoffa
00
10.2.2012, 19:06
Fragt

sich nur WER hier unterjocht ist:Der deutsche, österreichischer, niederländische... Steuerzahler der durch seine Steuergelder den aufgeblähten, griechischen Staatsapparat & eine einfach nicht funktionierende Marktwirtschaft mitfinanziert ODER "die Griechen"? Fallen unter "die Griechen" auch sämtliche unfähigen Politiker (gibts in Griechenland auch nur einen Fähigen?) & kommunistische Gewerkschaftsspitzen die ein Millionengehalt einstreichen? Mal ehrlich: Die Griechen haben seit nun mehr 30 Jahren die freie Wahl - jetzt sinds die Deutschen gewesen...

cookieberlin
03
Solidarität?

Aber gerne doch...solange sie nichts kostet.
Deutschland darf sich zunächst mit 26 Milliarden Euro an den vererbbaren griechischen Renten beteiligen, Österreich entsprechend der eigenen EW-Zahl.
Die "volle Solidarität mit den Unterjochten" dürfte in Korrelation mit dem eigenen Geldsäckel allerdingens nicht über eine gewisse Galgenfrist hinausgehen, wie anzunehmen ist.

Der Troll
165

Und wieder verwandeln die Germanen Europa in ein Trümmerfeld. Aber wenigstens diesmal ohne österreichische Beteiligung. Außer unsere politischen Lichtgestalten machen sich vor dem Untergang noch fürchterlich wichtig.

Edelpiefke
03
11.2.2012, 01:02

Das einzige Trümmerfeld findet sich zwischen deinen zwei Ohren.

Jimmy Hoffa
01
10.2.2012, 19:07
Selten

war ein Nick mehr Programm, Herr Troll :-))

durchausbeinander
02
sie sind tatsächlich

von allen guten geistern verlassen !
wie kommen sie auf diesen verwirrten blödsinn, haben sie dafür irgendeine schlüssige begründung?

lesmuts
04

Ich rate zu einem umgehenden Besuch bim Proktologen, da scheint etwas in Ihnen festzustecken, was sich jetzt auf schriftlichem Wege die Bahn bricht.

Sein' mir nicht bös, aber inwiefern verwandeln denn die Deutschen (und übrigens auch wir, also nichts mit österreichischer Nichtbeteiligung) mit ihren Milliaradenhaftungen Europa in ein Trümmerfeld?

Was wäre denn Ihre glorreiche Idee zur Rettung aller?

Lassen's mich raten: Enteignung von jedem, der mehr hat als eine Playstation 3, oder?

Jahn Petrov
22
Panzer Bomben und Kz's waren gestern.

Heute macht man sich zum Büttel der Grossbanken und des Kapitals. Dafür gibts dann Negativzinsen. Soviel Solidarität muss schon sein, gell.

widiwutsch
39
Ach, Du armes Rauschkind, verstehst halt wenig.

kants richtschnur
03
die basis jeder arbeitsteiligen wirtschaft (=zivilisation) ist geld, das problem aber ist, dass unser geld verlehrhaft ist.

erstens ensteht es ausschließlich durch schulden, zweitens wird liquidität (der umlauf des geldes) durch einen positiven zins erreicht, was automatisch zu einer umverteilung von arbeit zu kapitalbesitz führt und zwar exponentiell. dass das gesellschaftliche spannungen und zusammenbrüche des geldsystems an sich mit sich bringt, dürfte doch klar sein...

geld ist bloß der mittler einer arbeitsteiligen wirtschaft. das kommunikationsmittel zw. den unzähligen arbeitern und produzenten eines wirtschaftsraumes, die im selben moment zu selben anteil konsumenten sein koennen müssen, was jetzt bei weitem nicht gegeben ist.

kapitalrentiers, wie sie von unserem system erzeugt und bevorzugt werden, sind tod und untergang jeder zivilisation.

a b1
32
Klar entsteht Geld durch Schulden

Ich mach' was für Sie, Sie aber nichts für mich ... und geben mir stattdessen Geld, das ich später wieder gegen eine Leistung eintauschen kann.

Wo ist das Problem, Sie Kommunist?

Ok, über den Punkt mit den Zinsen lässt sich diskutieren. Aber nur deshalb, weil dadurch indirekt Steuern eingehoben werden (Staatsentschuldung durch Inflation, KESt, wo gar keine Erträge da sind).

Geld ist eine Verrechnungseinheit, weil wir ansonsten immer nur dann etwas kaufen könnten, wenn wir gerade eine Gegenleistung auf Lager haben.

Vera Rschung
 
57
Die Hand, die Dich füttert

die beiße nicht. Ist eine alte Regel, an die sich die Griechen offenbar nicht gebunden fühlen. Man sollte sie die Verantwortung für ihr unverschämtes Verhalten übernehmen lassen. Ohne Deutschland ist dieser Staat kein Monat mehr lebensfähig.

Childerich von Bartenbruch
26
niemand füttert "die griechen"!

die eu füttert die banken, sonst niemanden!

egal9
112

Sie sind ein ganz übler Chauvinist.

Aber keine Angst, die Mär von der deutschen Überlegenheit wird durch die Geschichte widerlegt werden. Nicht zum ersten Mal.

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