Kälte

Es hat weiterhin einen richtigen Zapfen

7. Februar 2012, 09:54

Schiffsverkehr auf der Donau kam zum Erliegen - Die Zahl der Kältetoten in Europa steigt

Zusätzlich zum Frost wird es in den kommenden Tagen in Österreich vermehrt Schneefälle geben. Die Temperaturen fallen zwischen minus 22 und minus 10 Grad. Außerdem kann es zu starken Wind- und Sturmböen im Osten des Landes kommen. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h sollen möglich sein. Die Tageshöchsttemperaturen am Mittwoch liegen zwischen -12 und -4 Grad.

Österreichs "Gefriertruhe" war am Montag Tannheim in Tirol mit minus 28,9 Grad. Frohnleiten nördlich von Graz war hingegen der "Hotspot" der Republik. Nirgends sonst im Land konnten die minus 8,9 Grad überboten werden. Auf Platz 100 der kältesten Orte lag Frankenmarkt in Oberösterreich - mit immer noch beeindruckenden minus 18,6 Grad.

Schiffsverkehr kam zum Erliegen

Die Donau ist in Niederbayern und der Oberpfalz zum Teil komplett zugefroren. Weil zu viel Eis auf dem Fluss schwimme, sei die Strecke zwischen Kelheim und Untergriesbach (Landkreis Passau) für die Schifffahrt gesperrt, sagte Karl-Hermann Stöcklein vom Regensburger Wasser- und Schifffahrtsamt am Dienstag. "Es macht für die Schiffe keinen Sinn mehr, zu fahren." Der Experte rechnet damit, dass die rund 230 Kilometer lange Flussstrecke die gesamte Woche über gesperrt bleibt. Bereits zuvor waren dort mehrere Schleusen zugefroren.

Immer mehr Todesopfer in Europa

Das sibirische Hochdruckgebiet, das derzeit für hartnäckigen Frost in ganz Europa sorgt, fordert immer mehr Todesopfer. Seit Beginn der Kältewelle vor elf Tagen sind - vor allem in Osteuropa - bereits mehr als 300 Menschen erfroren. Trauriger Spitzenreiter bei den Kältetoten blieb weiterhin die Ukraine, wo offiziellen Angaben zufolge 135 Menschen erfroren sind. In Polen erfroren neun Menschen, zumeist betrunkene Obdachlose, die Gesamtopferzahl erhöhte sich damit auf 62.

Ungewöhnliche Kälte im Mittelmeerraum

Selbst im Mittelmeerraum wurde ungewöhnliche Kälte registriert. Im Nordosten Tunesiens sank die Temperatur auf minus vier Grad, während mehrere Dörfer nach Schneefällen abgeschnitten waren. Auf der spanischen Urlauberinsel Mallorca waren bei minus 5,7 Grad die Badestrände von einer Schneeschicht bedeckt. Ungewöhnlich weiß präsentierten sich auch die Hügel rund um die sizilianische Metropole Palermo. In Italien und Frankreich stieg der Stromverbrauch in schwindelerregende Höhen. In Serbien und Kroatien waren 70.000 Menschen in ihren Dörfern von der Außenwelt abgeschnitten.

Wesentlich prekärer ist die Situation im Osten der Türkei. Dort müssen nach dem verheerenden Erdbeben im Oktober trotz Temperaturen bis zu minus 16 Grad rund 7.500 Menschen noch immer in Zelten ausharren. (APA/red)

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Quargelbrot
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Waldviertler beginnen jetzt langsam, lange Hosen anzuziehen.

Die Stimme
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Sind die ein bisserl langsam ... oder nur tapfer?

Quargelbrot
00

Die sind einfach Kälte gewohnt! ;-)

Emeritus
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...und der "Zapfen" wird immer kleiner

Der Große von Gegenüber
00

und dabei gibts Leute, die bei diesen Temperaturen ins eiskalte Wasser gehen. Was müssen DIE erst für einen kleinen Zapfen haben ...

Die Stimme
34

Auf den Landstraßen, vor allem nachts hat jetzt jeder SUV drei Kleinautos wie hilflose Küken an sich dranhängen ... wie der Konrad Lorenz.
"Halt mich fest böser Kapitalist, ich hab Angst"

Schwedenbåmbe
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Seht ihr,

und genau so ein Wetter hatten wir hier in Schweden voriges Jahr 6 Wochen lang durchgehend - Tageshöchsttemperatur -15 grad. Das war selbst fuer die Westkueste extrem. Das Meer war wochenlang zugefroren, das war schon ein spezielles Gefuehl.

Jetzt wisst Ihr endlich, wovon ich die ganze Zeit rede!

sollte-passwort-ändern
 
211
Wenn uns das die CO2 - Klimaerwärmungsapostel vorher gesagt hätten

anstatt uns vor schneelosen Alpen zu warnen, und unserer Tourismusindustrie einen Umstieg vom Schifahrtourimus auf anderes empfohlen zu haben, würde ich ihnen jetzt glauben.

werwolfi
01

Du bist ein Idiot.
Wenn der Nordatlantikstrom (a.k.a. Golfstrom) wegen der Klimaerwärmung zusammenbricht, ist das genau das Wetter, das wir hier haben werden, weil es in Europa, bezogen auf die nördliche Breite, wegen des warmen Wassers des Stromes tatsächlich wesentlich milder ist als es eigentlich sein sollte.

Solche extremen Wetterereignisse sind möglicherweise schon die Vorboten von weit unangenehmeren Zuständen.

Harry Potter and the stoned philosopher
00
Schon wieder einer der den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht begriffen hat........

sterngucker
 
04
Sie sollten sich dem Thema nicht religiös nähern,

sondern wissenschaftlich. Dann blieben uns dumme Postings wie Ihres erspart.

Igor Gassner
00
Das Problem ist das die Wissenschaftler auch

meist nur bezahlte Politiker sind.

Eine wissenschaftliche Annäherung ist deshalb oft eine politische.

rapidfans.at
02
drei monate viel zu warm, dann 2 wochen extreme kälte.

ganz normal, wenn man nur den durchschnitt betrachtet.

s m s
10
Genau, der

"Durchschnitt". Haltens also demnächst ihren linken Haxen in einen Kübel mit Eiswasser, den rechten in einen Kübel mit kochendem Wasser. Sie werden sehen wie sie sich durchschnittlich wohlig angenehm warm fühlen werden.

rapidfans.at
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ui, sarkasmus ist nicht ihre stärke.

oder meine vielleicht auch net...

werwolfi
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Doch doch - dich hat man schon verstehen können...

a grinch in the matrix
02

fail.

Darquewillow Elventhing
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wenn schon dann ..epic fail

travelmike
23
Traumwetter!

Ich kann die kühle, klare Luft gar nicht genug genießen.
Unglücklerweise nur mehr 10 Tage, dann muß ich auf Urlaub. Und dort wird´s dann 30Grad haben und schwül sein.
Wenn ich das gewußt hätte....
Aber man kann im Leben nicht immer alles haben!

ääächz
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red´s in a sackerl!

Angelika70
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Die Kälte ist mir egal, aber dieser waagrecht daherkommende Schnee-Eisstaub, der einem das Gesicht zufriert...
Wollte heute mit Motorrad-Sturmhaube die Wohnung verlassen, aber wie schaut denn das aus?!

Als ich in jungen Jahre die 70 Jahre alte kleine Gemeindewohnung mit den zugigen Fenstern nur mit dem Holz-Kohle-Ofen heizen konnte und wöchentlich im Keller Holz gehackt habe, war das Leben aber deutlich beschwerlicher als jetzt.

tramezzino
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als ich in jungen jahren vor stalingrad gelegen bin, war´s noch härter....

Walter B.Stechlich
62

endlich mal ordentlich schee. jetzt können die kinder endlich rodeln, schneemann bauen usw. usw.

wenn die wiener endlich autofahren lernen würden auf schneefahrbahn wäre es perfekt.

Linus Tintifax
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hurra

die kältewelle als aufmacher der zeitung für leser. sogar eine reportage über ein zeitloses thema wäre kreativer gewesen...

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