Zusammenleben in Rot-Grün

6. Februar 2012, 18:45

Parteien beziehen Standpunkte zu Integrations-Charta

Wien - SP und Grüne verhandeln über die Integrations-Charta, die sie sich im Koalitionspapier vorgenommen haben - und beziehen jeweils Position: Kürzlich präsentierte Bürgermeister Michael Häupl (SP) ein Papier zum Zusammenleben in der Stadt, in dem unter anderem betont wird, dass die gemeinsame Sprache Deutsch die Basis für das Miteinander sei.

Bei den Grünen regt sich leise Kritik: Gemeinderat Senol Akkilic findet es zwar gut, dass sich die SP mit dem Thema auseinandersetzt, ihn stört aber, dass Zusammenleben "immer auf die Unterscheidung zwischen Inländern und Ausländern reduziert wird". Damit werde "nicht das ganze Spektrum der Debatte" abgebildet. Zudem sei den Grünen nicht nur Deutsch als gemeinsame Sprache, sondern auch "die Förderung der Mehrsprachigkeit unserer Kinder" ein Anliegen. Im Lauf des Jahres wollen sich die Parteien auf eine Charta einigen. (hei, DER STANDARD, Printausgabe, 7.2.2012)

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armin delmenhorst
 
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Prinzipiell finde ich es ja gut

dass die Grünen in Wien in der Regierung sind, aber beim Thema Ausländer ist ihnen nicht zu trauen. Von den Sozen und den Schwarze spreche ich erst gar nicht, denen haben wir ja dieses Problem zu verdanken.

Beim Beispiel der Jugos kann man ja die Verlogenheit durchdeklinieren. Als es den Konflikt unten gab, strömten bekanntlich sehr viele zu uns. Es hieß, nur vorübergehend, bis der Konflikt vorbei ist. Dagegen war ja nichts einzuwenden, nur es kam anders. Diese Menschen samt Nachwuchs sind 2012 immer noch hier (sic!) und der Strom reißt nicht ab. Keine Rede von Rückkehr, sondern neue Sprachregelung SO GUT INTEGRIERT!

Von den Türken, um deren Clanchefs die SP wirbt, braucht man ohnehin nicht sprechen. Mit den Tschetschenen beginnt nun das

Michael Bakunin
00
15.3.2012, 18:38

Ist schon gut, armin.
wir haben verstanden, dass du ein problem mit ausländern hast.
zum glück sind nicht alle wienerInnen so fremdenfeindlich.

armin delmenhorst
 
01
Am

El Pais
29
einfach lächerlich:

nach 40 jahren verheerender zuwanderungspolitik von unterschichten in den sozialstaat, wäre es endlich an der zeit, wenn zumindest die sogenannten qualitätsmedien über die befindlichkeiten der 5000 spitzenqualifizierten österreicher, die jährlich dieses land ins ausland verlassen (und die wir in wahrheit dringend bräuchten) zu diskutieren, anstatt 40 jahre immer über unterschichten zu reden, wo hopfen und malz verloren ist!

Michael Bakunin
00
15.3.2012, 18:39

über die spitzenkräfte wird ohnehin viel zu viel geredet. abgesehen davon, braucht man sich um diese keine sorgen machen.

Luky Pozzo
00
Befindlichkeiten der 5000 spitzenqualifizierten Österreicher

"Seitenblicke", "News", "Goldenes Blatt" - alles Qualitätszeitungen, die über Befindlichkeiten der Spitzenverdiener oder sonstigen Gesellschaftsstützen berichten.
Zu lesen bei Ihrem Friseur.

palmström
92
das was sie sagen hat es nie gegeben

jeder einzele zuwanderer hat immer mehr eingezahlt, als herausbekommen und ist garant für genau ihre pension

und wen interessieren sogenannte österreicher, die das land verlassen, wenn es doch ziel ist, dass bald niemand sich mehr als österreicher bezeichnet, wohingegen zu jeder anderen nation zu gehören, auch wenn man in dieser hier geboren ist wie auch die eltern schon, das erlösende selbstbewusstsein ist, das wir im neuen europa brauchen...

HU
 
00
Realitätsverweigerung

in Reinkultur

palmström
00
öhm

ich hab einfach nicht sarkasmus dazugeschrieben

dachte es wäre offensichtlich

scheinbar nicht ;)

politisch verfolgt
12
nicht nur deutsch als gemeinsame sprache

klingt nett, wird aber darin gipfeln, daß das manche als freibrief dafür verstehen, daß sie sich um die deutschkenntnisse ihrer kinder nicht zu kümmern brauchen. das soll die schule machen. nach 9 jahren pflichtschule dann die überraschung bei der suche nach einer lehrstelle: 100 absagen. grund: diskriminierung, was sonst?

Michael Bakunin
00
15.3.2012, 18:40

viele zuwanderer können besser deutsch als der durchschnittswiener.

Erwin Wolfram
103
...

deutsch ist sicher nicht die basis des zusammenlebens, nur bei nazipack. die basis ist anteilnahme, hilfe, erklaeren, genug zum leben haben.

Michael Bakunin
00
15.3.2012, 18:40

richtig.

not_rgb
10
12.2.2012, 11:03
Erwin Wolfram

Und die D***heit das zu glauben, was Sie schreiben.

Ich_farschtej_nit
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Ich wüsste echt gerne, wer die zwei waren, die Ihnen grün hiefür gaben.

Wer die Forderung nach Deutsch als gemeinsamer Zunge als braun diffamiert... ist einfach seltsam.

Michael Bakunin
00
15.3.2012, 18:42

ich bin der dritte, der ihm grün gegeben hat. nämlich weil er recht hat.
du hast offensichtlich ein problem mit dem lesen und verstehen von sätzen. da sind dir die meisten zuwanderer voraus.
er hat nicht deutsch als gemeinsame sprache abgelehnt, sondern deutsch als basis des zusammenlebens.

Der Kluge
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Wie soll sich ein Wiener Pensionist, der nie Englisch gelernt hat, mit einem Menschen mit Migrationshintergund unterhalten der nie Deutsch gelernt hat und oft auch kaum Englisch spricht?

In der Praxis funktioniert das einfach nicht, auch wenn das manche linke Theoretiker als nationalistische Repression empfinden, wird man hier die Amtssprache Deutsch können müssen um an der Ges. partizipieren zu können.

Übrigens haben die Nazis immer die "Assimilationsgefahr" beschworen.
Also die Gefahr, dass sich andere Völker integrieren (sic) und dadurch der "Volksk.örper" weiter "entnordet" wird.
Die Nazis hätten eher versucht zu verhindern, dass andere Völker Deutsch lernen und damit Teil dieser Gesellschaft werden. Der NAZIvorwurf ist absurd

HU
 
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Selbst wenn er Englisch gelernt hätte

würde ihm das nicht helfen - die können auch kein Englisch

Merke:emotionale Argumentationen => Mülleimer
 
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wie soll 'anteilnahme, hilfe, erklaeren' usw. funktionieren wenn man sich nicht versteht?
und elektronische übersetzungshilfen dürften in diesem zusammenhang auch nicht das wahre sein

@anders and - 16:17,7.2.12
derartige resultate der realpolitik und entsprechendes verhalten waren/sind gemeint

Michael Bakunin
00
15.3.2012, 18:43

anteilnahme und hilfe funktioniert auch ohne gemeinsame sprache.

Linkslinker Österreichfeind und Kulturbereicherer
11

Davon erwarte ich mir vorerst nicht allzu viel. Da Integration allerdings ein Bereich ist, wo (gute und richtige) Öffentlichkeitsarbeit gefragt ist, kann es gut sein, dass es etwas bringt - mal sehen.

?und
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auch so ein + /- dodel? - schadet es nicht, hilft es nicht - ja was is jetzt mei meinung?

Briefmarkenkleber
02
Nullmeldung

< silence >
23
Begriffsverwirrung!

Kann essein, dass der Begriff Mehrsprachigkeit immer falsch verwendet wird?
Impliziert ist dass MEHRERE Sprachen gesprochen werden. Mich dünkt es ist nicht so. Es wird daheim meist nur EINE Sprache gesprochen, genau diejenige, die NICHT die Schulsprache ist.
Mehrsprachig hingegen bedeutet, dass Kinder vor Schuleintritt in mindestens zwei Spachen sich unterhalten können.

Michael Bakunin
00
15.3.2012, 18:45

ja, und die meisten kinder von zuwandererfamilien wachsen eben mehrsprachig auf. die muttersprahe ihrer eltern und deutsch.

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