Einserkastl rau

Die Schwiegermutter- Saga

Einserkastl | Hans Rauscher, 6. Februar 2012, 18:16

Im Hause Grasser wird bald eine Familientherapie fällig

An dieser Stelle wurde vor kurzem angemerkt, dass die Klärung des Falles Grasser, wenn überhaupt, am ehesten über die Steuerschiene möglich ist. Aus der reichen Sammlung ungeklärter Vermögensverhältnisse des Exfinanzministers stechen jene 500.000 Euro hervor, die er angeblich auf Rechnung der Schwiegermutter und mit einem Gewinn von 275.000 Euro in einen dubiosen Deal um die Hypo Alpe Adria investierte.

Profil deckte nun auf, dass die Schwiegermutter bestreitet, dass sie auf dem Konto, über das das Geld floss, "wirtschaftlich Berechtigte" sei. Und dass ein Dokument, das Grasser zum Beweis dessen vorlegte, "ohne mein Zutun" entstanden sei. Bisher hatte die Schwiegermutter immer gesagt, sie wolle keine Stellungnahme zu der Geschichte abgeben, die ihr Schwiegersohn da auftischte. Diese Mauer brach in dem Moment ein, als die Finanzlandesdirektion Innsbruck bei ihr anfragte, ob sie die 500.000 Euro in ihrem Wohnort Schweiz oder aber in ihrem Zweitwohnsitz Tirol bzw. überhaupt versteuert habe.

Für Freunde der Unschuldsvermutung sei angemerkt, dass Grassers Anwalt dazu meint, das ändere gar nichts: Schwiegermutter gab Schwiegersohn bar Geld und habe es plus Gewinn von ihm (in bar?) zurückerhalten - "wirtschaftlich berechtigt" hin oder her. Allerdings spielt das die Frage "versteuert - ja oder nein?" wieder zur Schwiegermutter zurück. Da wird bald Familientherapie fällig. (Hans Rauscher, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7.2.2012)

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Auch Briefträger brauchen Liebe..
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11.2.2012, 08:51
Bisher hatte die Schwiegermutter immer gesagt, sie wolle keine Stellungnahme zu der Geschichte abgeben, die ihr Schwiegersohn da auftischte.

Diese Mauer brach in dem Moment ein, als die Finanzlandesdirektion Innsbruck bei ihr anfragte

Hat die Schwiegermutter 1. Aussage gegenüber der Finanzdirektion getätigt? und wurde das Schweigegelübde gegenüber der Öffentlichkeit gebrochen?

Daß möglicherweise gar keine Steuerpflicht zu mehrjährig ausgesessenem Gewinn aus Genußscheinen bestehe, ist Randdetail.

Daß nicht "500 000 €" sondern der damit erzielte Gewinn von über 250 000 € steuerpflichtig gewesen wäre, das Sahnehäubchen

Der Freund der Unschuldsvermutung

Auch Briefträger brauchen Liebe..
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Tja, Herr Rauscher, da ist ihnen offensichtlich die Logik durchgegangen.

Die Aussagen der Schwiegermutter - widersprechen Grasser in keiner Hinsicht, noch dazu läßt sich etwas mit den "500 000" inkriminieren.

Haben Sie Anstand, widersprechen Sie selbst Ihren Aussagen, denn ..

die Schwiegermutter hat nichts mit dem Konto (das Grasser anlegte) zu tun, woraus wiederum nicht hervorgeht, daß das nicht "ihr" Geld wäre, das dort einliegt ;

ist´schon a Hund, das mit der Logik - und das mit dem "Insinnuieren.

Die weiteren (ich vermeide die Umschreibung "Ihre weiteren..) Vorwürfe (eigentl. sind es "Ausführungen") in Zusammenhang mit dem Schweigen / doch nicht Schweigen der Großmutter ..sind schon erbärmlich.

nein, nicht in bar.

Auch Briefträger brauchen Liebe..
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nicht in bar. Oder spielt das eine Rolle? (wenn nicht finanztechnisch, vielleicht in Ihrer Argumentation?)

Was auch immer,
ich dachte schon, das Ihre Glosse nicht das Gelbe vom Ei ist, aber ich sehe von nun an ihre Beiträge eher als solche mit Freizeitwert an (So wie es Freizeitwohnsitze gibt)

Mfg

stop-making-sense
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Und wenn die Mama fescher is als die Tochter, gibts

sowieso "familyintern" Zoff.

antworten statt bewerten
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Die SchwiMu - ein weiterer Grund für die Reichensteuer!

wurm83
 
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???

was soll die frage der ob die das in tirol versteurt haben....das werden die doch wohl auch selber herausfinden können, beim finanzamt...

oder ist das so normal:

finanz: "hast du das versteuert?"
betrüger: "na kloar"
finanz: "na dann ist es ja gut!"

randolf
03
Ja ja

Ja da hat er sich ein bisschen verspekuliert der Gute... Wenn er den reichen ans Bein Pinkelt lassen die ihm fallen wie eine heiße Kartoffel, weil bis jetzt war er ja ganz gut gedekt mit, "das Geld hab ich von der gstopften Schwiegermama" aber jetzt will die Finanz die Steuern dafür von ihr sehen und das gefällt ihr nicht...

Maxim Kammerer
00
Die Finanzlandesdirketionen gibt es seit 2004 nicht mehr.

Sie wurden mehr oder weniger durch den UFS (Unabhängigen Finanzsenat) ersetzt. Der UFS wäre nicht beziehungsweise noch nicht mit dem Fall beschäftigt.

Woher hat der Hr. Rauscher seine Information?

Maxim Kammerer
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Korrigiere: Finanzlandesdirektionen

De schdadisdig is a hund
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Kennen Sie einen Satz mit "Finanzlandesdirektion" ?

Ziehn'S den Delfin ans land des Tier regt si' ohnehin nimmermehr !

rapunzels frisör
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Apropos Familientherapie:

Bekommt dann der Fioner einen Pferdeflüsterer?

Gonzalo Gerardo
04

das ist viel zu Hollywood, besser wär sie endlich mal ordentlich an die Kandare zu nehmen!

rapunzels frisör
00
Fioner

...IHN an die Kandare nehmen!

Irene Hager
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Ich mag die Fiona i

flohimpelz
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Ob das Milchbubi KHG

dazu geeignet ist??

KomaPoster
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KHG hat wohl nur einen einzige taktischen Fehler gemacht: Fiona, und damit die Nähe zum "Swarovski Clan".

Denn bei der Promiskuität der involvierten Damen muss er damit rechnen, dass er fällt wenn sein Cash Nachschub gefährdet wird. Und es ist ja jetzt offensichtlich, dass KHG bald einen erheblichen Teil seines Vermögens in Anwälte und nicht mehr in Fiona stecken wird.

Spare in der Not, dann hast du im Beutel
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Das heisst Gemächt

und nicht Vermögen Mann !

flohimpelz
02
Ach geh, da geht es mehr um (derweil noch) Privilegien und Connections

mit seinem Probierspat*al hat er den Jörgl auch gerade einmal 2 Jahre bei Laune gehalten, der Fioner wird noch höhere Ansprüche stellen.

Chukche
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Hopfen und Malz ist zum Bierbrauen da, nicht zum Verschwenden und Verlieren in Schwiegermutter-Sagas

Karlgaard
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"dass die Klärung des Falles Grasser, wenn überhaupt, am ehesten über die Steuerschiene möglich ist."

Gut, wenn's darauf hinausläuft, dass er ein bisschen Steuern nachzahlt, wird es verkraften können.

A ndreas Bogeschdorfer
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Ich denke eher, es ist so gemeint, dass über die Steuerseite am Ehesten was Krummes nachgewiesen werden kann. Dann ist es mit ein bisserl Steuer nachzahlen nicht getan.

tanuki2
014
Nur mal ganz ganz theoretisch

Nehmen wir mal an der damalige BMF KHG hat von ALLEN Privatisierungen und Verkäufen von Staatsgeigentum illegal Provisionen angenommen.
Und zusammen mit MEINL und CO. die blöden kleinen Anlegermassiv und bewusst getäuscht
und viel viel Geld unvestiert und danach ins Ausland geschafft.
Mit Diplomatenpass den er immer noch hat
und alles "bar auf´s Handerl"
Ja nur mal angenommen!!
Alles THEORIE!
Was passiert ihm dann?
Die Hälfte ist verjährt und dann wird dies und das "kleingeredet".
Er sitzt dann (vermutlich eh nie) so an die 2-4 Jahre ab und dann ist er vielfacher Millionär auf Betrugsbasis und kann nie weder "dumm" angeredet werden.
Könnte es, rein mutmaßlich und unschuldsvermutlich irgendwann mal so sein?

Alfredo di Stefano
04

ein kleiner trost ist, dass in die paar mio anwaltskosten ziemlich ruinieren werden und dass ihm auch niemand mehr einen job geben wird

DoubleMalt
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ja natürlich ...

... siehe Hannes Androsch
(zugegebenermaßen bei weitem nicht so dreist wie der schöne Karl Heinz, dem ich auch gar kein strafrechtlich relevantes Verhalten unterstelle, das werden vielleicht einmal Gerichte tun, sondern nur eine ganz und gar verkommene Nehmermenalität)

solodiver
05
Das Ganze bekommt schön langsam das Gesicht einer Seifenoper á la Denver-Clan...

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